Informationen zur aktuellen Entwicklung des Corona-Virus in Bruchsal

Aufgrund der aktuellen Entwicklung in Sachen Corona-Virus hat die Stadt Bruchsal umfassende Maßnahmen beschlossen. Auf der Informationseite finden Sie alles Wissenswerte speziell für Bruchsal und seine Stadtteile.

Städtisches Museum im Barockschloss Bruchsal

Bruchsals Städtisches Museum befindet sich im dritten Obergeschoss des Barockschlosses und dokumentiert die Geschichte des Bruchsaler Raumes von der Steinzeit bis zur Gegenwart.
Die Ausstellung zeigt die Ur- und Frühgeschichte der Stadt; Mineraliensammlung, Münzen und Medaillen Bruchsals sowie archäologische Funde von der Jungsteinzeit bis zum Mittelalter.
Weitere Schwerpunkte sind die Geschichte des Strafvollzugs in Bruchsal von 1848 bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie eine Dokumentation über die Zerstörung der Stadt am 1. März 1945 im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs.

Aktuelles

Objekt des Monats April

Eisenbarren aus der Schausammlung des Städtischen Museums. Foto: Städtisches Museum Bruchsal

Liebe Leserinnen und Leser,
die Eisenzeit, die für unsere Region grob zwischen 800 v. Chr. und der Zeitenwende datiert wird, erhielt ihre Bezeichnung anhand des zu dieser Zeit vorherrschenden Werkstoffes. Die damals auftretenden Rennöfen boten die Möglichkeit, durch starke Hitzeentwicklung aus Eisenerz die sogenannte Luppe und daraus letztendlich Eisen zu gewinnen.
Ein Beispiel dieses Erzeugnisses sehen Sie als Objekt des Monats April. Es handelt sich dabei um drei Eisenbarren, die 1970 in einer Huttenheimer Kiesgrube zu Tage kamen. Insgesamt wurden damals 45 Barren geborgen, bis 1988 kamen acht weitere dazu. Die Barren im Bestand des Städtischen Museums bewegen sich zwischen einer Mindestlänge von 20,1 cm und einer Maximallänge von 28,1 cm. Der leichteste wiegt 4,4 kg und wird vom schwersten Barren um ca. 3 kg übertroffen. Die spitz zulaufenden Enden der Barren entsprechen der damals gängigen Ausformung des Rohmaterials vor der Weiterverarbeitung, wurden jedoch von Hand in diese Form gebracht, sodass jeder Barren ein Unikat darstellt. Da die Herstellung aufwändig war – es waren für eine solche Menge an Eisenbarren vielfache Schmelzvorgänge notwendig – handelte es sich bei den 53 versunkenen Barren sicherlich um eine wertvolle Fracht, deren Verlust im Rheinstrom schwerwiegend gewesen sein dürfte. Dies entspricht auch der üblichen Menge solcher Eisenbarren aus anderen Fundstellen, denn nur die aller wenigsten Funde liegen als Einzelstücke vor. Jedoch ist die genaue Auffindesituation unklar. Durch den Eingriff der Baggerschaufel in die Bodenschichten war die Fundstelle gestört und nicht mehr zu untersuchen. Naheliegend ist eine Schiffshavarie, bei der die transportierten Eisenbarren mit dem gekenterten Transportmittel, dessen Überreste vom Rhein abgetrieben und verwittert wurden, absanken und sich durch die Zusammensetzung des Grundes, in dem sie lagerten, mit der Zeit schwarz verfärbten. Deutlich zu erkennen ist außerdem, dass die Barren wohl auf einem Haufen lagerten, denn im Laufe der Zeit hat sich Rheinkies auf den Barren abgesetzt und verfestigt. Dadurch bildete sich eine Schicht um die Barren herum, in der teilweise noch Abdrücke und Formen der Nachbarbarren feststellbar sind und uns so zumindest kleine Hinweise auf die Fundsituation geben.

Ostergruß von Städtischem Museum und Stadtarchiv zum 150. Geburtstag von Fritz Hirsch

Fritz Hirsch, Foto: Stadtarchiv Bruchsal

Vor 150 Jahren wurde der Architekt und Bruchsaler Ehrenbürger Fritz Hirsch geboren. Aus diesem Anlass stellen Stadtarchiv und Städtisches Museum anhand ausgewählter Archivalien und Exponate seine Biographie sowie sein Schaffen in der Stadt und der Region näher vor. Fritz Hirsch wird dabei anhand verschiedener Aspekte seiner Person beschrieben und umrissen. Hierzu gehören sein Wirken als Bauingenieur und Schlosserneuerer, aber auch sein Leben als Familienmensch sowie seine Einordnung als Ehrenbürger Bruchsals. Gezeigt werden unter anderem Ansichten aus einer Publikation Hirschs zur Schlossrenovierung, Fotographien aus dem privaten Umfeld sowie die reich ausgestaltete Ehrenbürgerurkunde, die nach turbulenter Reise letztlich wieder ihren Weg nach Bruchsal gefunden hat. Biografische Daten, wie die Familienverhältnisse Fritz Hirschs, aber auch das durch die Nationalsozialisten erzwungene Karriereende, werden ebenfalls thematisiert. So erfährt man, dass Hirsch, der aus einer jüdischen Familie stammte, im Rahmen des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ 1933 aus allen Ämtern entlassen wurde.
Hirsch wurde im April 1871 in Konstanz geboren, studierte nach dem Abitur Baufach und wurde 1905 nach Bruchsal berufen, wo er mit der Renovation des Barockschlosses betraut war. Grundlage seiner Arbeit war hier - wie auch bei der Sanierung anderer Bauten - das sorgfältige und bauhistorisch grundierte Quellenstudium, wodurch er Aufbau und Wesen eines Bauwerks zu erfassen suchte. In diesem Rahmen erschien 1910 im Verlag der Carl Winter’s Universitätsbuchhandlung in Heidelberg eine großformatige Publikation über das Bruchsaler Barockschloss und seine Renovierung. Dieser Foliant wird auch als „Hirsch-Mappe“ bezeichnet und beinhaltet circa 80 großformatige, teils farbige Abbildungen sowie eine Abhandlung über die Baugeschichte und Architektur des Gebäudes. Vor allem durch diese Bebilderung des Zustandes von Schloss Bruchsal vor den beiden Weltkriegen und der damit verbundenen Zerstörung stellt das Werk bis heute eine reiche Quelle an Eindrücken dessen dar, wie die Anlage samt Innenräumen ausgesehen hat, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.
Den vollständigen Beitrag finden Sie unter www.bruchsal.de/schlossgruesse.

Objekt des Monats März

Liebe Leserinnen und Leser,
diesen Monat stellen wir Ihnen einen ganz besonderen Neuzugang vor, der dem Städtischen Museum als Schenkung übergeben wurde. Es handelt sich dabei um ein Stillleben des jüdischen Künstlers Leo Kahn, der 1894 in Bruchsal geboren wurde. Sie sehen eine Komposition in zurückhaltender Farbigkeit aus verschiedenen Früchten, variierenden Gefäßen im Hintergrund sowie einer Kerze und Zigaretten in der rechten Bildhälfte.
Dieses Stillleben zeichnet sich - wie auch andere Kahn-Gemälde dieses Genres - durch eine besondere Lebendigkeit aus, die man bei einem Stillleben nicht ohne weiteres erwartet. Fast meint man, die Person, die Teller und Glas eben auf den Tisch gestellt hat, im Raum noch wahrnehmen zu können. Die Gegenstände wirken unmittelbar und in einer auffälligen Weise wenig drapiert, sondern direkt an die Ebene des Betrachters oder der Betrachterin angeschlossen. Menschliche Lebenswelten werden so in Kahns Stillleben viel eher erkennbar als die bloße Beschaffenheit und Komposition einzelner Objekte, sodass seine Werke mehr erzählen, als einfach nur darstellen. Dynamische Farbigkeit und expressiver Stil unterstreichen diesen Aspekt. Nicht unerwähnt bleiben darf, dass Leo Kahn wie viele andere Künstlerinnen und Künstler dieser Zeit der sogenannten „Verschollenen Generation“ zuzurechnen ist. Diese meint Kunstschaffende, welche aus vielfachen Gründen - unter anderem wegen ihrer politischen Einstellung oder religiösen Zugehörigkeit - durch die Nationalsozialisten verfemt, diskriminiert und in ihrer Arbeit gravierend behindert wurden. Nicht vielen, deren Kunst als „entartet“ eingestuft worden war, gelang es, ihr Schaffen nach den Gräueln von Nazi-Herrschaft und Krieg wieder aufzunehmen und an frühere Erfolge anzuknüpfen. Auch im Leben des jüdischen Malers Leo Kahn hinterlässt diese Zeit Einschnitte. Nicht nur ist er 1936 mit Frau und Kindern gezwungen, nach Palästina zu flüchten, sondern zusätzlich muss er dort, um die Familie ernähren zu können, seine Kunst ruhen lassen und in der Textilbranche arbeiten. Erst später, in den fünfziger Jahren, kann er seine Malerei wieder aufnehmen. Das vorliegende Gemälde stammt aus den sechziger Jahren und somit aus einer Zeit, in der es Leo Kahn nach langer Zwangspause wieder möglich war, sich mit seiner Kunst zu beschäftigen und seine Kreativität in Gemälden wie diesem auszudrücken.

Stillleben von Leo Kahn, Foto: Städtisches Museum Bruchsal

Stadtarchiv und Städtisches Museum babbeln

Was machen das Stadtarchiv und das Städtische Museum, wenn während des Lockdowns die Türen geschlossen sind? Was passiert hinter den Kulissen?
Am 17. Februar haben Dr. Tamara Frey vom Stadtarchiv und Regina Bender vom Städtischen Museum Bruchsal auf bruslbabbld Einblicke in Ihre Arbeit während des Lockdowns gegeben. Entstanden ist ein interessanter Beitrag über den Arbeitsalltag hinter den Kulissen der beiden Bruchsaler Kultureinrichtungen sowie über die vielfältigen Archivalien und Exponate aus Natur- und Kulturgeschichte, die dort archiviert sind.
Die Aufzeichnung dieser Online-Veranstaltung kann ab sofort unter folgendem Link abgerufen werden, wozu wir Sie herzlich einladen: www.webtreff-bruchsal.de

Objekt des Monats Februar

Tulpenbecherfragment. Foto: Dr. Manfred Schneider, Nußloch - www.monumente-im-bild.de

Liebe Leserinnen und Leser,
diesen Monat präsentieren wir Ihnen ein Fragment aus dem Bestand des Städtischen Museums, das nicht auf den ersten Blick zu erkennen gibt, worum es sich handelt: Unser Objekt des Monats Februar ist das Unterteil eines jungsteinzeitlichen Tulpenbechers. Diese Gefäße haben durch ihren schmal und rund zulaufenden Grund sowie den nach oben hin weit ausladenden Rand Ähnlichkeit mit der Form einer Tulpenblüte und sind für die Michelsberger Kultur typisch. Namensgebend für diese war der Untergrombacher Michaelsberg, wo vor knapp 140 Jahren erstmals archäologische Funde dieser Kultur auffielen. Zwischen 4.400 und 3.500 v. Chr. prägte sie weite Teile Mitteleuropas. Der für Tulpenbecher charakteristische, nach oben trichterförmig ausgearbeitete Rand fehlt bei unserem hier vorgestellten Fragment. Lediglich der untere, knollenförmig abgesetzte und mit einer einseitigen Knubbe versehene Teil ist noch vorhanden. Dieses Gefäßfragment stammt aus der Fundstelle „Scheelkopf“ in Bruchsal, die ebenfalls der Michelsberger Kultur zugeordnet wird, und wurde 1909 geborgen. Es befand sich also bereits vor der Zerstörung des Bruchsaler Schlosses 1945 in der dort angesiedelten städtischen Sammlung und wurde mit wenigen weiteren Exponaten aus dem Vorkriegsbestand im Schutt des Schlosses gefunden. Auf dem Gemeindegebiet von Bruchsal findet sich eine ungewöhnliche Konzentration von vier Wall-Graben-Anlagen aus der Michelsberger Kultur: Bruchsal-Untergrombach „Michelsberg“, Bruchsal-Heidelsheim „Altenberg“, Bruchsal „Aue“ und Bruchsal „Scheelkopf“. Alle vier Anlagen werden derzeit vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart zur Publikation vorbereitet. In diesem Zusammenhang hat die Archäologin Dr. Ute Seidel das Fragment aus dem Bestand des Städtischen Museums Bruchsal als Tulpenbecher vom Typ 4,2 identifiziert. Diese Form kann an das Ende der Michelsberger Kultur, in die Zeit um 3700-3650 v.Chr. datiert werden. Tulpenbecher gehören zu den typischen Alltagskeramiken der Michelsberger Kultur und waren nur selten und spärlich verziert. Die Keramik der Bruchsaler Anlage „Scheelkopf“ besteht aus Ton mit wenig organischem Anteil und einer natürlichen Sandmagerung. In der Schausammlung des Städtischen Museum können Sie sich – sobald die pandemiebedingten Einschränkungen es zulassen – anhand zahlreicher Funde und Exponate der Michelsberger Kultur über diese jungsteinzeitliche Phase ausgiebig informieren und verschiedene Keramiken bestaunen.

Auflösung unseres Rätsels zum Thema "Demokratie"

Liebe Rätselfreundinnen und Rätselfreunde,
für die zahlreichen Einsendungen zu unserem „Demokratie-Rätsel“ möchten wir uns herzlich bei allen bedanken, die mit uns geknobelt haben! Allen Gewinnerinnen und Gewinnern, die wir aus den Einsendungen mit korrekter Lösungszahl ausgelost haben, wünschen wir viel Freude mit ihrem Friedrich-Ebert-Kalender, der Ihnen hoffentlich ein guter Begleiter durch das Jahr 2021 ist!
Auflösung:
Die Straße der Demokratie existiert seit 2007. Sie verbindet Städte und Orte im Südwesten Deutschlands miteinander, denen eine besondere Bedeutung bei der Entwicklung zu einer demokratischen Gesellschaft zukommt. In Bruchsal erinnern fünf Tafeln an die Bemühungen und den Kampf um Freiheit und demokratische Werte. Diese befinden sich beim Bruchsaler Schloss, beim Gasthaus zum Bären, bei der Justizvollzugsanstalt, auf dem Friedhof sowie beim Bürgerzentrum. So erfährt man beispielsweise, dass 1848 im Bruchsaler Gefängnis, welches im selben Jahr als „Großherzogliches Männerzuchthaus“ fertiggestellt wurde, badische Revolutionäre festgesetzt und im Mai 1849 von demokratisch gesinnten Teilen der Bruchsaler Bevölkerung befreit wurden.
So auch Gustav Struve, der 1805 in München geboren wurde. Die Quersumme dieser Jahreszahl ergibt 14. Gustav Struve ist unter anderem bekannt für den „Struve-Putsch“, in dessen Zug er im September 1848 in Lörrach eine deutsche Republik ausrief. Wenig später wurde er verhaftet. Im Mai 1849 überstellte man ihn von der Festung Rastatt kommend ins Zuchthaus Bruchsal, wo er prompt befreit wurde.
Addiert man die Lösungen der beiden Fragen (2007 und 14) ergibt sich „2021“ als Lösungszahl.
Bei der Stiftung "Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte" in Heidelberg, welche die Kalenderpreise zur Verfügung gestellt hat, bedanken wir uns nochmals herzlich für die freundliche Unterstützung. Informationen hierzu finden Sie unter www.ebert-gedenkstaette.de.

Objekt des Monats Januar

Porzellanschale aus dem Bestand des Städtischen Museums. Foto: Städtisches Museum

Liebe Leserinnen und Leser,
unsere diesjährige „Objekt-des-Monats-Reihe“ startet mit einer handkolorierten Porzellanschale aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Die Schale, die sich seit 1999 im Bestand des Städtischen Museums befindet, besitzt in der Aufsicht eine leicht ovale Form, ist gut 27 cm lang und 15 cm breit. Sie ist in besonders gutem Zustand, da die Malereien sehr gut erhalten sind und die Schale unbestoßen ist. Porzellan gehört zu den gebrannten Feinkeramiken und besteht aus Quarz, Feldspat und Porzellanton. Die Schale aus dem Bestand des Städtischen Museums liegt als Durchbruchsarbeit vor, womit die ausgesparten Stellen an den Längsseiten gemeint sind. Dadurch wirkt die Schale leicht und elegant. Florale Verzierungen und geschwungenes Golddekor unterstreichen diesen Eindruck. Dies ist jedoch nicht die einzige Besonderheit unseres Objekts des Monats Januar, denn die Schale ist nicht nur mit blumigen Verzierungen versehen, sondern zeigt auf dem Schalenboden auch eine Miniaturansicht der Bruchsaler Schlossanlage sowie den Zusatz „Gruss aus Bruchsal“. Eine solch realistische Malerei, die Landschaften, Gebäude oder Stadtansichten detailreich abbildet, nennt man „Vedutenmalerei“. Dies gilt nicht nur für Kunst auf Porzellan, sondern auch Gemälde, die auf Leinwand oder anderem Malgrund Stadtbilder und Landschaften zeigen, werden so genannt. Die Vedutenmalerei auf Porzellan zeichnet sich durch eine besonders ausgeprägte Kleinteiligkeit und Feinheit aus. So bemalte Gegenstände waren normalerweise nicht als Gebrauchs-, sondern als Zierobjekte gedacht.

Rätsel gegen den Winterblues: Friedrich-Ebert-Kalender zu gewinnen!

Tolle Kalender als Rätselgewinn! Foto: Städtisches Museum

Wenn uns das nasskalte Januarwetter in der beheizten Wohnung hält, ist Rätselzeit!
Diesmal sind Ihr Geschichtswissen sowie Ihr Rechengeschick gefragt:
Addieren Sie beide Lösungszahlen aus Frage 1 und 2 und senden Sie uns Ihr Ergebnis mit Angabe einer Kontaktmöglichkeit spätestens bis zum 04.02.21 entweder per Post an: Städtisches Museum Bruchsal, Schlossraum 4, 76646 Bruchsal. Oder per E-Mail an: museum@bruchsal.de.
Die beiden Fragen lauten:

1.) Seit welchem Jahr besteht die „Straße der Demokratie“, die im Südwesten, unter anderem auch in Bruchsal, an Orte der Bemühung um Demokratie erinnert?
2.)Welche Zahl ergibt die Quersumme des Geburtsjahrs von Gustav Struve, der sich an der Badischen Revolution 1848/49 beteiligte und wegen seiner revolutionären Tätigkeit kurzzeitig in Bruchsal inhaftiert war?

Unter allen Einsendungen mit korrekt zusammengezählter Lösungszahl verlosen wir als Hauptpreis einen DINA3-Kalender sowie zusätzlich drei DINA4-Kalender der Stiftung "Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte" in Heidelberg, die diesen Preis erfreulicherweise gestiftet hat, wofür wir uns herzlich bedanken. Die Kalender wurden anlässlich des 150. Geburtstages Friedrich Eberts entworfen, der am 04.02.1871 geboren wurde, und zeigen interessante Fotografien aus dessen Leben. Wie Sie sehen, steht unser Rätsel somit ganz im Zeichen des Themas „Demokratie“, worum sich nicht nur die Rätselfragen, sondern auch die Kalenderpreise drehen. Friedrich Ebert war als erster Präsident der Weimarer Republik erstes demokratisches Staatsoberhaupt der deutschen Geschichte. Im Friedrich-Ebert-Haus in Heidelberg, dem Geburtshaus des Politikers, wird seiner in Form einer Ausstellung gedacht. Informationen sind zu finden unter: www.ebert-gedenkstaette.de.
(Persönliche Daten auf den Einsendungen werden nur zum Zweck der Auslosung der Gewinnerinnen oder Gewinner genutzt und anschließend datenschutzkonform vernichtet.)

Klicken Sie hier und sehen Sie alle Beiträge aus dem Jahr 2020.

Städtisches Museum während Pandemiephase 3 geschlossen

Liebe Interessierte,

aufgrund der aktuellen Entwicklung der Covid-19-Infektionszahlen bleibt das Städtische Museum vorerst geschlossen.
Diese Maßnahme dient dem Infektionsschutz. Selbstverständlich informieren wir Sie, sobald sich hier Neuerungen ergeben und danken Ihnen für Ihr Verständnis.
Trotz der Schließzeit können Sie sich jedoch auf unserer Internetseite über Aktuelles rund um das Städtische Museum informieren.

Wir freuen uns, Sie bald wieder begrüßen zu dürfen!
Ihr Museumsteam

Experimentelle Archäologie mit Michi

Steinzeit

Unter dem Motto „Experimentelle Archäologie“ beschert Michi, der kleine Steinzeitjunge, seinen Besuchern praxisorientierte Führungen speziell durch die Steinzeit. Anhand von Versuchen, Texttafeln und originaltreuen Nachbildungen steinzeitlicher Werkzeuge bringt Michi das Leben im Steinzeitdorf auf dem Michaelsberg bei Untergrombach den Kindern – und nicht nur denen – näher; der Alltag vor 6.000 Jahren wird somit wieder lebendig. Die Ergebnisse mehrerer Schulprojekte ergänzen und bereichern die Präsentation zum Thema „Experimentelle Archäologie“.

Städtisches Museum (Geoportal/Stadtplan)

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Städtisches Museum Bruchsal
Schlossraum 4
76646 Bruchsal

Eintrittspreise:
Erwachsene 8 Euro
Ermäßigt (Schüler/-innen, Studierende, Schwerbehinderte) 4 Euro
Familienkarte 20 Euro
Gruppenpreis (ab 20 Personen) 7,20 Euro p. P.
(inkl. Eintritt ins Barockschloss und ins Deutsche Musikautomaten-Museum)

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr,
montags nur an Feiertagen,
24./25./31. Dezember geschlossen,
1. Januar ab 13 Uhr geöffnet.

Kontakt bei Fragen und für Buchung von Führungen
(07251) 79-253
regina.bender@bruchsal.de

Plakat mit Erdmännchen