Enten - Nicht füttern!
Darum sollten Sie Enten nicht füttern - Wildtiere beobachten macht genauso viel Spaß!
Für viele Kinder und auch Erwachsene ist es ein besonderes Erlebnis bei ihrem Spaziergang Enten zu füttern. So schön es für den Einzelnen auch sein mag, am Ende kann das für die Wasservögel sogar tödlich enden. Wahre Tierfreunde unterlassen deshalb die Fütterung und erklären ihren Kindern die Zusammenhänge. Denn die Tiere beobachten macht genauso viel Spaß.
Enten finden in der Natur genügend Futter, während Weißbrot keine artgerechte Ernährung ist. Es führt mindestens zu Verdauungsproblemen und quillt im Magen auf, woran sie sogar sterben können. Gewöhnen sich die Tiere an die Fütterung, verlernen sie im schlimmsten Fall ihre natürliche Nahrung selbst zu suchen und leiden an Unterversorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen.
Brotreste, die nicht gefressen werden, sinken auf den Gewässergrund, zersetzen sich dort und verbrauchen dabei Sauerstoff, den die Wasserorganismen aber zum Überleben brauchen. In Zonen ohne oder mit geringem Sauerstoffgehalt können sich deshalb vor allem im Sommer gefährliche Bakterien vermehren, die für Enten tödlich sein können.
Besonders dramatisch wird die Situation, wenn Brotreste tütenweise im Gewässer landen. Genauso wie bei Gartenabfällen und sonstigem Müll, der ins Gewässer geworfen wird, handelt es sich hierbei um eine illegale Abfallentsorgung, welche mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

