Kunstwerk am Damianstor
Freiskulptur vor dem Damianstor
Der Stahlbildhauer Rüdiger Seidt aus Forbach ist mit zahlreichen Skulpturen im öffentlichen Raum vor allem in Süddeutschland präsent. Seine mittels CAD-Verfahren aus Corten-Stahlblech geschittenen, gebogenen und verschweißten Skulpturen wirken trotz der physischen Schwere des Materials häufig geradezu federleicht und vermitteln den Eindruck einer virtuellen Bewegung. Daher dürfte es auch kaum verwundern, dass klassische Musik und Tanz für den Künstler nach eigener Aussage wesentliche Inspirationsquellen sind. Hinzu kommen unerwartete Drehungen und Schwünge, die den Betrachtern seiner Werke zusätzliche neue Ansichten und Einblicke ermöglichen.
So auch bei der von Frühjahr bis Herbst 2026 auf der Grünfläche vor dem Damianstor vom Kunstverein aufgestellte Freiplastik mit dem Titel "Cirletetra". Sie basiert auf vier unterschiedlich großen Kreisen, die flächig miteinander verbunden sind, sodass ein zusammenhängendes Volumen entsteht, dessen verschiedene Perspektiven sich erst durch das Umschreiten erschließen und sich je nach Blickwinkel verändern.
Der Kunstverein Bruchsal e.V. bedankt sich bei der Stadt Bruchsal und der Firma Hartlieb für die großzügige Unterstützung.
Die Präsentation jährlich wechselnder Großskulpturen vor der Galerie des Kunstvereins Damianstor am Schloss hat ihren Ursprung in einem Projekt der Heimattage Baden-Württemberg in Bruchsal 2015. Damals wurden durch den Kunstverein unter seinem Vorsitzenden Günter Wagner mit Unterstützung der Stadt Bruchsal insgesamt acht Skulpturen in der Innenstadt zwischen Marktplatz und Schloss präsentiert. In den folgenden Jahren konnten, auch dank Förderung durch die Bauunternehmung Hartlieb, vor dem Damianstor Arbeiten von Werner Pokorny (2016 und 2018), Gert Riel (2017), Angelika Summa (2019), Thomas Reifferscheid (2020), Matthias Dämpfle (2021), Jürgen Knubben (2022), Jörg Bach (2023), Karl Manfred Renntz (2024) und Thomas Reifferscheidt (2025) gezeigt werden.
