Historiker spricht über Johann Baptist Bekk
Am Dienstag, 17. März im Bruchsaler Rathaus am Marktplatz.
Der Anreißer soll Appetit aufs Weiterlesen machen. Er wird auf der Meldungsübersicht dargestellt
Der liberale Johann Baptist Bekk, seit Ende 1846 badischer Regierungschef, hätte der Revolution 1848/49 einen anderen Verlauf geben können – wenn ihn Radikale nicht 1849 gestürzt hätten. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Bruchsal, wo er 1855 starb und ein noch heute vorhandenes Ehrengrab neben der Peterskirche erhielt.
Am Dienstag, 17. März um 18 Uhr beleuchtet Christian Jansen, Co-Vorsitzender der Gesellschaft zur Erforschung der Demokratiegeschichte und bis zu seiner Berentung Professor für Neuere Geschichte in Trier, in einem Vortrag das Leben eines Politikers, der heute zu Unrecht im Schatten Heckers, Struves und Brentanos steht. Der Vortrag findet auf Einladung der Kommission für Stadtgeschichte im Sitzungssaal des Bruchsaler Rathauses am Marktplatz (Kaiserstraße 66) statt. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen werden erbeten an E-Mail: kultur@bruchsal.de oder telefonisch an 07251 / 79-531 oder 79-183.
Jansens Würdigung Bekks ist zudem Teil des mittlerweile fünften Bandes der „Bausteine zur Geschichte der Stadt Bruchsal und ihres Umlands“, der an diesem Abend vorgestellt wird. Seinen Schwerpunkt bilden Biografien zu führenden Köpfen der badischen Revolution 1848/49, die in engem Zusammenhang mit Bruchsal und der Region stehen. Verschiedene weitere Beiträge thematisieren insbesondere die dunkle Epoche der NS-Herrschaft und suchen aus unterschiedlicher Perspektive eine Antwort auf die – wie einer der Aufsätze explizit untertitelt ist – Frage: „Wer waren die Bruchsaler Nationalsozialisten?“
