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Aktuelles

Foto: PRIK
Meldung vom 27. Juli 2026

Gelungene Auftaktveranstaltung zur Quartiersentwicklung Weiherberg

„Wir entwickeln dieses Gebiet transparent und im Dialog mit Ihnen. Wir wollen informieren, zuhören und gemeinsam gestalten“, sagte Oberbürgermeister Sven Weigt vor einem gut besuchten Plenum in der Sporthalle auf dem Campus. Der von der Stadt veranstaltete Auftakt zum Bürgerbeteiligungsprozess „Quartiersentwicklung Weiherberg - Alte Landesfeuerwehrschule“ fand großes Interesse bei den Bürgern/-innen. Er startete mit einem Vor-Ort-Termin direkt vor dem etwa 3,5 Hektar großen Areal, auf dem die Gebäude der ehemaligen Landesfeuerwehrschule schon weitgehend zurückgebaut sind. Beim Rundgang ging es vor allem darum, die Gegebenheiten zu erläutern, die bei der städtebaulichen Entwicklung des Geländes zu beachten sind. So finden sich dort unter anderem anspruchsvolle Gelände- und Höhenverhältnisse und ein im Untergrund verlaufender Bahntunnel.
Bei der anschließenden Infoveranstaltung in der Campus Sporthalle waren vor allem die Bürger/-innen gefragt. Auf dem Areal solle ein attraktives, zukunftsfähiges Wohnquartier mit einem Angebot an verschiedenen Wohn- und Eigentumsformen für Menschen aller Alters- und Einkommensklassen entstehen, das einen positiven Beitrag zur Entwicklung des gesamten Wohngebietes „Weiherberg“ leiste, so Charlotte Klingmüller, Leiterin des Stadtplanungsamtes in ihrer Begrüßung. Das Areal sei „eine große Chance für die Zukunft unserer Stadt“, machte Oberbürgermeister Sven Weigt zu Beginn deutlich. Nach einer kurzen inhaltlichen Einführung durch das beauftragte Fachplanungsbüro hatten die Bürger/-innen ausreichend Zeit und Raum, um ihre Meinung zu den ersten, vorgestellten Planungen vorzutragen. Dazu waren Thementische zu folgenden Themen eingerichtet: „Baustruktur & Wohnen“, „Nachbarschaft & neue Angebote“, „Freiraum & Lebensqualität“ und „Mobilität & Erreichbarkeit“.
Mit der Auftaktveranstaltung hat die Stadt einen umfangreichen Beteiligungsprozess auf den Weg gebracht. Weitere Informationen finden sich auf der städtischen Homepage unter www.bruchsal.de. Zudem wird der bei der Auftaktveranstaltung begonnene Dialog mit den Bürgern/-innen mit einer Online-Feedback-Pinnwand fortgesetzt und vertieft. Bis zum 4. August kann jede/-r Bürger/-in sein/ihr Feedback auf der Pinwand teilen.  Sie findet sich unter www.bruchsal.de/alfs.

Zur Historie:
Seit dem Umzug der Landesfeuerwehrschule in das Gewerbegebiet Wendelrot im Jahr 2017 liegt das Gelände an der Steinackerstraße brach. Seither besteht das Ziel, auf diesem Areal neuen Wohnraum zu schaffen. Zwischenzeitlich wurden die Pläne, im Zuge der Konzeption einer Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete, unterbrochen. Die Stadt Bruchsal und das Land konnten sich darauf einigen eine temporäre Einrichtung zu erstellen, wenn im Gegenzug das Grundstück danach an die Stadt verkauft wird. Dieser Besitzübergang wurde in einem Kaufvertrag bis zum 15. Juli 2031 festgelegt. Im Juni 2025 wurde die Planung der Erstaufnahmeeinrichtung vom Justiz- und Finanzministerium eingestellt. Der Kaufvertrag bleibt dennoch, wie vereinbart, bestehen, so dass die Stadt voraussichtlich 2031 das Gelände vom Land übernehmen wird.

Meldung vom 16. Juni 2026

Rückbauarbeiten auf dem Areal ‚Alte Landesfeuerwehrschule‘

Im Sommer 2025 starteten die Rückbauarbeiten auf dem Areal der alte Landesfeuerwehrschule. Der Rückbau der ehemaligen Verwaltungs-, Schulungs- und Unterkunftsgebäude sowie der Fahrzeughallen ist bereits weit vorangeschritten. Von dem einst umfangreichen Gebäudebestand ist nicht mehr viel zu sehen. 

Foto: Anne Faulmüller
Meldung vom 28. Mai 2026

Neuer Wohnraum auf dem Areal „Alte Landesfeuerwehrschule“

Seit dem Umzug der Landesfeuerwehrschule in das Gewerbegebiet Wendelrot im Jahr 2017 liegt das Gelände an der Steinackerstraße brach. Seither besteht das Ziel, auf diesem Areal neuen Wohnraum zu schaffen.
Zwischenzeitlich wurden die Pläne, im Zuge der Konzeption einer Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete, unterbrochen. Die Stadt Bruchsal und das Land konnten sich darauf einigen eine temporäre Einrichtung zu erstellen, wenn im Gegenzug das Grundstück danach an die Stadt verkauft wird. Dieser Besitzübergang wurde in einem Kaufvertrag bis zum 15. Juli 2031 festgelegt.
Im Juni 2025 wurde die Planung der Erstaufnahmeeinrichtung vom Justiz- und Finanzministerium eingestellt. Der Kaufvertrag bleibt dennoch, wie vereinbart, bestehen. Der Rückbau des Areals durch Vermögen und Bau BW hat bereits begonnen und die Gebäude sind zum aktuellen Zeitpunkt größtenteils abgetragen. Somit sind die ersten wichtigen Schritte für eine neue Nachbarschaft auf dem Areal der alten Landesfeuerwehrschule getan.
Bis zum Besitzübergang 2031 ist noch Zeit, dennoch ist die Stadt Bruchsal bereits in die konkrete Planung der Arealentwicklung eingestiegen. Ein erstes städtebauliches Strukturkonzept vom beauftragten Fachbüro Pesch und Partner Architektur Stadtplanung GmbH aus Stuttgart wurde am 19. Mai von Charlotte Klingmüller, Amtsleiterin Stadtplanungsamt, den Stadträten/-innen im Gemeinderat vorgestellt.
Ziel des Entwurfs ist die Entwicklung eines attraktiven, zukunftsfähigen Quartiers mit hoher Wohnqualität und einer sozial- und altersgemischten Bewohnerstruktur. Das städtebauliche Strukturkonzept sieht ein verdichtetes Wohnquartier mit unterschiedlichen Gebäudetypen vor. Zudem soll die Anbindungen in das Gebiet über die Steinackerstraße und eine zusätzliche Anbindung am Näherweg/Weiherbergstraße erfolgen. Der Bereich der ehemaligen Hauptzufahrt und rund um den Bahntunnel gilt es von Bebauung freizuhalten, so sieht das Konzept dort einen öffentlichen Grünbereich vor. 
Ein kleiner Quartiersplatz schafft über das Quartier hinaus einen neuen Treffpunkt für den Weiherberg. Dieser bietet Raum zum Verweilen sowie Platz für besondere Nutzungen, wie Seniorenwohnen und Gemeinschaftsräume, als auch für kleinteilige Versorgung wie Café oder Bäckerei.
Sie haben am 6. Juli die Möglichkeit unsere Informationsveranstaltung in der Turnhalle Campus zu besuchen. Weitere Infos zur Veranstaltung folgen zeitnah.