Freitag, 26.06.2026 , 19:00 Uhr
Vortrag von Stadtarchivarin Dr. Tamara Frey: Johanna Hambsch alias Hanspeter Moll: Lyrikerin und Journalistin zwischen Weimarer Republik und Nationalsozialismus

Kurzbeschreibung
Veranstalter: Kommission für Stadtgeschichte und Stadt Bruchsal
Eintritt frei, öffentliche Veranstaltung.
Anmeldungen erwünscht an E-Mail: kultur@bruchsal.de oder telefonisch an 07251 / 79-531 oder 79-183.
Beschreibung
Auf dem Friedhof Bruchsal, nicht weit vom Eingang bei der Leichenhalle entfernt, gibt es einen Grabstein mit einer Platte, die zwei Namen trägt: Johanna Hambsch und Hanspeter Moll. Nicht ungewöhnlich, mag man denken, ein Familiengrab eben. Doch die nur einfach vorhandenen Lebensdaten, 1878 – 1943, sollten stutzig machen. Erst wenn man recherchiert, wird klar: Hanspeter Moll war zwar Zeitungslesern in Bruchsal und der Region von 1928 bis 1942 als Autor von über 300 Artikeln bekannt. Doch existiert hat diese Person nie. Der Name war ein Pseudonym – das der Journalistin und Schriftstellerin Johanna Hambsch.
Die Bruchsaler Stadtarchivarin Dr. Tamara Frey, die in Band 5 der „Bausteine zur Geschichte der Stadt Bruchsal und ihres Umlandes“ einen umfangreichen biografischen Aufsatz zu Johanna Hambsch publiziert hat, gibt einen Überblick über ihr Leben, eingebettet in die zeitgeschichtlichen Ereignisse der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
