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Denkmal am Otto-Oppenheimer-Platz: Das Kind hat einen Namen

Gemeinderat beschließt: „Das Narrenschiff. Graf Kuno Denkmal am Otto-Oppenheimer-Platz“

Bruchsal (PM) | Es dauerte sieben Jahre bis das Kunstwerk am Otto-Oppenheimer-Platz realisiert worden konnte. Jetzt hat das Kind sogar einen Namen „Das Narrenschiff. Graf Kuno Denkmal am Otto-Oppenheimer-Platz“. Dafür hat sich der Gemeinderat in seiner vergangenen Sitzung mehrheitlich ausgesprochen. So vielschichtig wie die Geschichte des Kunstwerks sind auch die Namensvarianten, die in den vergangenen sieben Jahren für das Kunstwerk gefunden wurden. Mit der jetzigen Namensgebung sind diese Unklarheiten beendet. Zugleich werden den verschiedenen Wünschen, Anregungen und Erwartungshaltungen Rechnung getragen und die häufig verwendete Namengebung des Künstlers berücksichtigt. Er hat mehrfach den Begriff „Narrenschiff“ des spätmittelalterlichen Humanisten Sebastian Brand verwendet – weil das Kunstwerk viele Bezüge zum Fasching aufweist und die Form eines Schiffes mit Segeln hat.

Kunstwerk von Wolfgang Thiel

Es ist eine lange Geschichte – die Entstehung des Kunstwerks auf dem Otto-Oppenheimer-Platz. Die erste Initiative zur Schaffung eines Graf-Kuno Denkmals geht zurück auf das Jahr 2013 - auf eine Idee des zwischenzeitlich verstorbenen Michael Tinz. Diese sah die Errichtung einer Skulptur vor, die sowohl an die Bruchsaler Symbolfigur „Graf Kuno“ als auch an Otto Oppenheimer als Vater dieser Figur und dessen Geschichte erinnern sollte. In einem Wettbewerbsverfahren wurde der Entwurf des Künstlers Wolfgang Thiel ausgewählt. Ursprünglich sah sein Modell die Integration einer Kneippanlage vor. Aus technischen Gründen hätte das Werk mit Kneippanlage bei der Bachtreppe gebaut werden müssen. Als diese entfiel, wurde des Kunstwerk noch einmal vom Künstler überarbeitet, in seine jetzige Form und an seinen heutigen Standort gebracht. Finanziert wird das Kunstwerk am Otto-Oppenheimer-Platz von Spendengeldern, ohne deren Unterstützung eine Realisierung nicht möglich gewesen sei. Hinzu kommen Sachspenden.
Alle Voraussetzungen für eine festliche Enthüllung des derzeit mit grünen Tüchern verdeckten Kunstwerkes sind also geschaffen. Allerdings ist diese aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung derzeit nicht möglich. „Wir hoffen, dass weitere Lockerungen folgen und wir noch vor der Sommerpause das Kunstwerk in kleinem Rahmen enthüllen können“, so Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick.

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