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Bruchsal (PM) | Mit einem offiziellen Spatenstich zum ersten Bauabschnitt ist jetzt das Bauprojekt Weidenbusch in seine konkrete Umsetzungsphase gegangen. Es ist das größte Einzel-Baumaßnahme der Bruchsaler Wohnungsbaugesellschaft (BruWo) seit ihrer Gründung im Jahr 1949. In den kommenden drei Jahren entstehen auf dem Weidenbusch Areal 82 neue Zwei- bis Fünfzimmer-Mietwohnungen im günstigen Preissegment. Dafür werden17 Millionen Euro investiert. Geplant sind vier Gebäude mit einer Gesamtwohnfläche von 6.144 Quadratmetern, die als ein Carée angeordnet sind und einen offenen Hof mit Kinderspielplatz einrahmen. Sie ersetzen die bisherigen im Weidenbusch stehenden Wohnhäuser, von denen zwei schon abgerissen worden sind. Die ersten Wohnungen sollen Mitte des kommenden Jahres bezugsfertig, die gesamte Baumaßnahme soll 2022 abgeschlossen sein. Anfang 2015 hatte der Aufsichtsrat der BruWo den Abriss und Neubau im Weidenbusch beschlossen. In einem nächsten Schritt wurden Gespräche mit den bisherigen Mieter/-innen geführt, die während der Baumaßnahme in alternativen Wohnungen untergebracht werden konnten. Damit waren die Voraussetzungen für den Neubau geschaffen. Trotz guter Rahmenbedingungen würden renditeorientierte Unternehmen nur sehr zögerlich in den sozialen Mietwohnungsbau einsteigen. „Folglich sind die Kommunen gefragt, um diese Aufgabe – man möchte fast sagen „wie immer“ – zu übernehmen. Die Verantwortlichen der Bruchsaler Wohnungsbau – bestehend aus ihrem Gesellschafter Stadt Bruchsal, den vom Gemeinderat berufenen Aufsichtsräten sowie der Geschäftsleitung – stellen sich dieser Verantwortung, wie man vor Ort sieht“, sagteBürgermeister Andreas Glaser. Mit dem Neubau erweitert die BruWo ihren Wohnungsbestand von bisher 504 Wohnungen.

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Bruchsal (PM) | „Eine lange Marathonstrecke liegt hinter uns. Doch so langsam nähern wir uns dem Ziel“, sagt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. Schüler/-innen des Justus-Knecht Gymnasiums und der Albert Schweitzer Realschule können von September 2020 an fußläufig zu ihrem Sportunterricht gelangen. Bruchsaler Sportler/-innen können sich auf eine weitere Trainings- und Wettkampfstätte freuen. Beim Spatenstich für den Neubau der Schulsporthalle in der Bahnstadt wurde dafür der symbolische Grundstein gelegt. Daran nahmen Schulleiter, Vertreter der ARGE Sport, Stadträt/-innen, Vertreter/-innen der Stadtverwaltung und der am Bau beteiligten Unternehmen teil.   Anfang 2016 hatte der Gemeinderat den Bau einer neuen Schulsporthalle in der Bahnstadt beschlossen. Damit brachte das Stadtgremium eine Baumaßnahme auf den Weg, die schon seit Jahren auf der Agenda steht. Aus gutem Grund: Ist doch der Bedarf für eine solche Halle in Bruchsal groß. Die Kapazitäten der bestehenden Bruchsaler Sportstätten reichen nicht aus, um den Schulsport komplett abdecken zu können. Schüler/-innen werden seit Jahren für den Sportunterricht in Sporthallen nach Karlsdorf-Neuthardt und Forst gefahren. Daraus ergeben sich für die Stadt jährliche Mehrkosten in Höhe von 145.000 Euro. Ebenfalls Bedarf für eine neue Sportstätte haben die Sprecher der ARGE Sport als Interessensvertreter der Bruchsaler Sportvereine schon viele Jahre angemeldet.     Lange Zeit wurde die Standort für die neue Schulsporthalle kontrovers diskutiert, bis durch den Gemeinderatsbeschluss die Weichen endgültig in Richtung Bahnstadt gestellt worden sind. Dort entsteht jetzt eine dreiteilbare Sporthalle mit Tribüne für knapp 200 Zuschauer/-innen. Das zweigeschossig, geplante Gebäude ist zentral gelegen, mit guter Anbindung an den Bahnhof, an die B35 und die Innenstadt.   Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme der neuen Sporthalle liegen bei 7,5 Millionen Euro. Die Zuschüsse des Landes belaufen sich auf 600.000 Euro. Zudem entfallen die Kosten für die Schülerbeförderung mit dem Tag der Hallenfertigstellung.     Der Zeitplan für die Baumaßnahme ist ambitioniert. Zum Schuljahresbeginn 2020/2021 soll die Halle für den Schul- und den Vereinssport geöffnet sein. Und schon jetzt ist klar: „Die neue Schulsporthalle wird von Beginn an gut ausgelastet sein. Von Montag bis Freitag von den Schüler/-innen des Justus-Knecht-Gymnasiums und der Albert-Schweitzer-Realschule. In den Abendstunden und am Wochenende von den vielen Sportler/-innen, die in den Bruchsaler Vereinen aktiv sind“, so Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick.  

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„Dies ist ein kleiner Schritt für uns, aber ein großer Schritt für Bruchsal“, mit diesen Worten gibt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick grünes Licht. Im Führerhaus des Baggers sitzt Bürgermeister Andreas Glaser und bringt die schwere Schaufel in Bewegung. Damit ist er vollbracht der Baggerbiss Gleisquerung. In Anwesenheit von zahlreichen Stadträt/-innen, Vertreter/-innen der Deutschen Bahn AG und den am Bau beteiligten Unternehmen fand jetzt der Baggerbiss Gleisquerung statt. Damit wird die konkrete Umsetzungsphase dieser Baumaßnahme eingeläutet. Schon Anfang des Jahres hatten die Vorarbeiten für dieses Leuchtturmprojekt begonnen. Die Baustelle wurde eingerichtet, die Umbauarbeiten an der Oberleitung wurden ausgeführt und die Straße „Am alten Güterbahnhof“ verschwenkt. Die Güterhallen sind dort zurückgebaut worden, wo zukünftig der Treppenaufgang sein wird. Von April an werden die eigentlichen Tiefbauarbeiten und die Arbeiten im Gleisbereich beginnen. Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick betonte die große Bedeutung dieser Baumaßnahme für Bruchsal. „Mit der Gleisquerung wird zusammengefügt, was zusammengehört“. Seit über 100 Jahren trennt die Bahnlinie Heidelberg-Karlsruhe das Stadtgebiet Bruchsal in zwei Teile. Das wird sich nach Fertigstellung der Gleisquerung ändern. Dann ist der westliche Teil Bruchsals auf direktem Wege mit der Innenstadt verbunden. Verbessert wird aber auch die schnelle und barrierefreie Erreichbarkeit der Bahngleise. Der Zugang zu den Nah- und Fernverbindungen ist dann von der Westseite des Bahnhofs möglich. Der Bruchsaler Bahnhof werde somit zu einem Mobilitätsknotenpunkt, verdeutlichte Tobias Boppré von der DB Station&Service AG in seinem Grußwort. Mit der Gleisquerung wird aber auch die Attraktivität der Weststadt und der Bahnstadt erhöht. Zugleich schließt die Bahnstadt eine Lücke im Stadtbild. „Das Areal des lange brachliegenden Alten Güterbahnhofs ist eines der letzten Relikte der Zerstörung vom 1. März 1945. Mit der Bahnstadt und der Gleisquerung schaffen wir dort Zukunftsperspektiven für die Menschen und für die Stadt“, so Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick.

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