Informationen zur aktuellen Entwicklung des Corona-Virus in Bruchsal

Aufgrund der aktuellen Entwicklung in Sachen Corona-Virus hat die Stadt Bruchsal umfassende Maßnahmen beschlossen. Auf der Informationsseite finden Sie alles Wissenswerte speziell für Bruchsal und seine Stadtteile.

Ostergruß von Städtischem Museum und Stadtarchiv zum 150. Geburtstag von Fritz Hirsch

Fritz Hirsch, Foto: Stadtarchiv Bruchsal

Vor 150 Jahren wurde der Architekt und Bruchsaler Ehrenbürger Fritz Hirsch geboren. Aus diesem Anlass stellen Stadtarchiv und Städtisches Museum anhand ausgewählter Archivalien und Exponate seine Biographie sowie sein Schaffen in der Stadt und der Region näher vor. Fritz Hirsch wird dabei anhand verschiedener Aspekte seiner Person beschrieben und umrissen. Hierzu gehören sein Wirken als Bauingenieur und Schlosserneuerer, aber auch sein Leben als Familienmensch sowie seine Einordnung als Ehrenbürger Bruchsals. Gezeigt werden unter anderem Ansichten aus einer Publikation Hirschs zur Schlossrenovierung, Fotographien aus dem privaten Umfeld sowie die reich ausgestaltete Ehrenbürgerurkunde, die nach turbulenter Reise letztlich wieder ihren Weg nach Bruchsal gefunden hat. Biografische Daten, wie die Familienverhältnisse Fritz Hirschs, aber auch das durch die Nationalsozialisten erzwungene Karriereende, werden ebenfalls thematisiert. So erfährt man, dass Hirsch, der aus einer jüdischen Familie stammte, im Rahmen des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ 1933 aus allen Ämtern entlassen wurde.
Hirsch wurde im April 1871 in Konstanz geboren, studierte nach dem Abitur Baufach und wurde 1905 nach Bruchsal berufen, wo er mit der Renovation des Barockschlosses betraut war. Grundlage seiner Arbeit war hier - wie auch bei der Sanierung anderer Bauten - das sorgfältige und bauhistorisch grundierte Quellenstudium, wodurch er Aufbau und Wesen eines Bauwerks zu erfassen suchte. In diesem Rahmen erschien 1910 im Verlag der Carl Winter’s Universitätsbuchhandlung in Heidelberg eine großformatige Publikation über das Bruchsaler Barockschloss und seine Renovierung. Dieser Foliant wird auch als „Hirsch-Mappe“ bezeichnet und beinhaltet circa 80 großformatige, teils farbige Abbildungen sowie eine Abhandlung über die Baugeschichte und Architektur des Gebäudes. Vor allem durch diese Bebilderung des Zustandes von Schloss Bruchsal vor den beiden Weltkriegen und der damit verbundenen Zerstörung stellt das Werk bis heute eine reiche Quelle an Eindrücken dessen dar, wie die Anlage samt Innenräumen ausgesehen hat, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.
Den vollständigen Beitrag finden Sie unter www.bruchsal.de/schlossgruesse.

Barockschloss Bruchsal
Schlossraum 4
76646 Bruchsal

Eintrittspreise:
Erwachsene 8 Euro
Ermäßigt (Schüler/-innen, Studierende, Schwerbehinderte) 4 Euro
Familienkarte 20 Euro
Gruppenpreis (ab 20 Personen) 7,20 Euro p. P.
(inkl. Eintritt ins Barockschloss und ins Deutsche Musikautomaten-Museum)

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr,
montags nur an Feiertagen,
24./25./31. Dezember geschlossen,
1. Januar ab 13 Uhr geöffnet.

Während des Aufenthalts im Schloss gelten die bekannten Hygiene- und Kontaktvorschriften.

Plakat mit Erdmännchen