Informationen zur aktuellen Entwicklung des Corona-Virus in Bruchsal

Aufgrund der aktuellen Entwicklung in Sachen Corona-Virus hat die Stadt Bruchsal umfassende Maßnahmen beschlossen. Auf der Informationseite finden Sie alles Wissenswerte speziell für Bruchsal und seine Stadtteile.

Vom 4. bis 13. September

Kultursommer am Schloss

Anmeldung online möglich ab Dienstag, 11. August 2020

Die Gartenterrasse des Schloss Bruchsal. Foto: SSG/Achim Mende

Mit der Veranstaltungsreihe „Kultursommer im Atrium“ hat die Stadt Bruchsal in schwierigen Zeiten ein Zeichen für die Kultur gesetzt, die überregional Aufmerksamkeit fand und vom Publikum dankbar angenommen wurde. Nun wird die zwischen Ende Juni und Mitte August durchgeführte Reihe mit einem vergleichbaren Angebot im Bereich der klassischen Musik fortgesetzt. Unter dem Titel „Kultursommer am Schloss“ planen die Stadtverwaltung und die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg mit Unterstützung durch die Stiftung Volksbank Bruchsal-Bretten vom 4. bis 13. September zehn jeweils rund einstündige Konzerte auf der Gartenterrasse des Barockschlosses. Ideengeber und Motor ist der international gefragte Bruchsaler Bariton Martin Gantner, der u.a. bereits in Bayreuth, der New Yorker Met, der Mailänder Scala und den Salzburger Festspielen aufgetreten ist. Beim „Kultursommer am Schloss“ ist er sowohl als Sänger wie auch als Mit-Organisator der Reihe im Boot.

Bariton Martin Ganter. Foto: Tom Jasny

Freitag, 4. September, 19 Uhr: Martin Gantner (Bariton), Gast: Klaus Heinrich

Den Auftakt zur Konzertreihe macht Martin Gantner selbst am Freitag, 4. September. Auf dem Programm des Eröffnungsabends steht die berühmte Arie des Figaro, die Ansprache des Wolfram aus Thannhäuser sowie die Arie des Valentin aus Gounods Faust, aber auch italienische Canzonen wie „Funiculi, Funicula“, „La Danza“, „Caro mio ben“ und „Granada“. Als Gast präsentiert Klaus Heinrich, Leiter der Musikschule in Forst, einen romantischen Klaviervortrag.

Samstag, 5. September, 19 Uhr: „Solistenensemble D`Accord“: Werke von Beethoven, Schubert und Dvořák

Am Samstagabend sowie zu einer Matinee am Sonntagvormittag, 6. September, um 11.30 Uhr gastiert beim Kultursommer das sechsköpfige „Solistenensemble D`Accord“ im Rahmen seiner Sommertour „Stadt, Land, Klassik“, die durch das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert wird. Am Abend des 5. September präsentieren die Musiker drei Werke von Beethoven, Schubert und Dvořák, die jeweils einen besonderen Blick auf die Welt werfen: Beethoven mit Witz, Schubert mit Sehnsucht, Dvorák mit Entdeckungslust.

Das Solistenensemble D`Accord  spielen am 5. und 6. Dezember beim Kultursommer. Foto: Solistenensemble D`Accord

Sonntag, 6. September, 11.30 Uhr: „Solistenensemble D`Accord“: Arien aus „Cosi fan tutte“ und „Nozze di Figaro“

Zur Sonntagsmatinee Solistenensemble D`Accord“ erklingen instrumental die schönsten Arien aus „Cosi fan tutte“ und „Nozze di Figaro“, zwei der populärsten Mozart-Opern, die bereits zur Entstehungszeit für Streichquartett bearbeitet wurden.

Sopranistin Daniela Kähler Foto: Admill Kuyler

Sonntag, 6. September, 19 Uhr: Daniela Köhler (Sopran) und Gäste

Den Abend des 6. September wird die Bruchsaler Star-Sopranistin Daniela Köhler nebst Gästen mit Arien und Ensembles ihrer Lieblings-Opern und -Operetten gestalten. Dank ihrer starken Bühnenpräsenz ist Daniela Köhler der Musik von Wagner eng verbunden, begeistert sich aber ebenso für Richard Strauss und debütierte im „Rosenkavalier“. Auch das italienische Fach liegt der Sopranistin, die Bellini, Puccini und Verdi schätzt.

Dienstag, 8. September 2020, 19 Uhr: "Fabelhafte Welt" – Fabeln von Jean de La Fontaine und französische Barockmusik: Ein Hauch von Versailles vor dem Bruchsaler Schloss

Fabelhafte Welt
Matthias Folz, Erzähler
Norbert Gamm, Blockflöte
Andrea C. Baur, Laute Foto:privat

Eine spannende Mischung aus Literatur und Musik hat der Blockflötist und langjährige MuKs-Dozent Norbert Gamm mit seinem Ensemble für die Bühne zusammengestellt. Eine Auswahl der berühmten Fabeln des französischen Barockdichters Jean de La Fontaine wird in unterhaltsamer Weise verflochten mit der faszinierenden Klangwelt französischer Barockmusik. Erzählt werden die amüsanten, aber durchaus auch gesellschaftskritischen Fabeln von Matthias Folz, Leiter des Kinder- und Jugendtheaters in Speyer. Andrea C. Baur, international gefragte Lautenistin und Spezialistin für Alte Musik, vervollständigt das Trio. Ein kurzweiliges Vergnügen für Alt und Jung!
 

Mittwoch, 9. September 2020, 19 Uhr: Saxetto Classico

Saxetto Classico, Besetzung:
Sopransaxofon: Peter Schmidt
Altsaxofon: Jutta Fischer
Tenorsaxofon: Constanze Kaulich
Baritonsaxofon: Jörg Dold
Foto: privat

Schon während des Studiums, begeistert von dem großen Spektrum der musikalischen Klangfarben dieses Ensembles, wurde das Saxetto Classico von Peter Schmidt und Jutta Fischer ins Leben gerufen. In der heutigen Besetzung mit Constanze Kaulich und Jörg Dold verwirklichen die Musiker seit vielen Jahren ihre künstlerischen Intentionen und überzeugen das Publikum in zahlreichen Konzerten.
Das Programm wird von den ersten Originalkompositionen für diese Besetzung bis zur Musik des 20. Jahrhunderts einen großen Bogen spannen.
 

Donnerstag, 10. September, 19 Uhr: Marc Marshall‘s Welt der Musik (am Flügel: René Krömer)

Marc Marshall Foto Copyright: Tobias Wirt

„Ich freue mich riesig auf Bruchsal und meinen Studienkollegen und Freund Martin Gantner. Es ist mir eine Ehre, dass ein Mann wie er, der an allen großen Opernhäusern dieser Welt zuhause ist, mich eingeladen hat“, so Marc Marshall.
Seit über zwei Jahrzehnten steht Marc Marshall nicht nur mit dem Duo Marshall & Alexander, sondern auch mit vielen Solo-Programmen auf den Konzert- und Open-Air-Bühnen. Marc Marshall führt Musikstile zusammen und hat Freude daran, das Ergebnis auch einem breiteren Publikum zu vermitteln. Stimmlich und musikalisch mit riesigem Repertoire ist er auf den großen Bühnen unterwegs: Von sakraler Musik über Klassik bis hin zu Pop und Jazz. Sein Leben ist die Bühne, die Musik, der Livegesang. In Berlin füllt er den legendären Jazzclub A-Trane genauso selbstverständlich wie den Friedrichstadtpalast. Genauso das Festspielhaus in Baden-Baden oder die Philharmonie in München. Auf der Bühne stand und steht er mit berühmten Kollegen wie Aretha Franklin, Andrea Bocelli, Gregor Meyle, Thomas D., Till Brönner, Okka von der Damerau, Nils Landgren u.v.m.
In der Krisenzeit hat Marc Marshall mit über 80 täglichen Online-Konzerten auf Facebook und Instagram wie auch mit zusätzlichen Live-Benefiz-Konzerten vor Pflegeeinrichtungen seiner Heimatregion Baden Millionen von Menschen erreicht und ihnen in der Zeit der Ungewissheit eine musikalische Insel geschenkt. Mehr als 300 verschieden Songs aus den unterschiedlichsten musikalischen Sparten präsentierte der Entertainer an 40 wechselnden Locations gemeinsam mit seinem Pianisten René Krömer in einer einzigartigen Programm-Vielfalt. Welthits unplugged als Eigeninterpretationen sowie eine beeindruckende Bandbreite eigener Songs. „Marc Marshall’s Welt der Musik“ (am Flügel: René Krömer) lässt künstlerisch aufhorchen und ist auch menschlich beseelt von Liebe, Frieden, Respekt. „Mein Lohn bei den Online-Konzerten sind die emotionalen Reaktionen meines Publikums. Unsere musikalische Familie ist stetig größer geworden und das werden wir nun alle gemeinsam in diesem tollen Konzert feiern.“

Freitag, 11. September 2020, 19 Uhr: Schöne Nacht, du Liebesnacht: Eine Opern-Gala des Opern-Studios der Musik- und Kunstschule Bruchsal

Endlich wieder auftreten, endlich wieder vor Publikum singen! Das Opern-Studio der Musik- und Kunstschule Bruchsal freut sich, im Rahmen des Kultursommers Bruchsal ein Programm mit Arien und Duetten aus berühmten Opern und Operetten darbieten zu können. Monteverdi, Mozart, Beethoven, Puccini, Rossini, Offenbach und viele andere Komponisten haben in ihren Werken etwas zum Thema »Schöne Nacht, du Liebesnacht« zu sagen: Vor der verzaubernden Kulisse des Schlosses singen neun Mitglieder des Opern-Studios von Liebe, Sehnsucht, Glück und Leid. Marty Beck hat das Programm zusammengestellt und vorbereitet, am Klavier begleitet Fred Rensch, durch den Abend führt Bernhard Dedera.

Samstag, 12. September, 19 Uhr: Johannes Brahms: Die Schöne Magelone op.33 (nach Texten von Ludwig Tieck). Ein klassischer Liederabend mit Martin Gantner (Bariton), Johann J. Beichel (Rezitation) und Madarys Morgan (Flügel)

Johann Beichel Foto: privat
Madarys Morgan Foto: MM

Auf der Suche nach den Schönen Künsten in der Stilepoche der Hochromantik wird man mit Sicherheit dem Textdichter Ludwig Tieck begegnen. In seiner Schaffenskraft und künstlerischen Produktivität mit Gedichten, Erzählungen, Novellen, Märchen, Bühnenwerke und Übersetzungen steht er dem Komponisten Johannes Brahms nicht nach, der ebenfalls eine große Anzahl von Orchesterwerken, Sinfonien, Klavier- und Kammermusik sowie Orgel- und Chorwerke schuf - „Ein deutsches Requiem op. 45“ als das wohl bekannteste, wie auch seine berühmten „Zigeunerlieder“ op. 103 und unzählige Lieder und Volkslieder-Bearbeitungen, darunter sein beliebtes Wiegenlied: „Guten Abend, gut Nacht“.
Zwischen 1861 und 1869 verfasste Brahms mit den 15 Romanzen aus Ludwig Tiecks „Die schöne Magelone“ (op. 33) einen Liederzyklus für Singstimme und Klavier, den wir im Rahmen des Konzertes mit dem international bühnenerfahrenen und weitgereisten Bruchsaler Bariton Martin Gantner hören werden, am Flügel begleitet von der kubanischen Pianistin Madarys Morgan, vortragen wird. Die Erzählung von Tieck, die Brahms als Vorlage zur Vertonung des Zyklus diente, wird von Johann Beichel rezitiert.
Der Text handelt von Magelone, der Tochter des Königs von Neapel und vom Grafen Peter von Provence. Beide verlieben sich ineinander und fliehen gemeinsam, weil Magelone einem anderen versprochen ist. Den Erzähltext der Liebesgeschichte hat Tieck mit Gedichten bereichert und diese in den Prosatext eingeflochten. Zum besseren Verständnis der Liedtexte im thematischen Kontext bietet sich an, die Verse vor der musikalischen Interpretation vorzutragen. Tieck hatte eigens dafür einen Prolog in Versform verfasst und veröffentlicht, der den Zyklus einleiten wird.

Sonntag, 13. September, 19 Uhr: Die Gala-Tenöre

Gala Tenöre Foto: privat

Die drei Gala-Tenöre um den in Bruchsal geborenen und aufgewachsenen Wolfgang Schwaninger sind seit Jahren in der internationalen Musikwelt unterwegs. Als Solisten ist jeder von ihnen an bedeutenden Opern- und Konzerthäusern der Welt zu Hause. Mit ihrem bunten Cross-Over Programm verbreiten sie Spaß und Freude und erreichen damit die Herzen des Publikums. Mit ansteckender Spielfreude singen und spielen sie sich durch die Klassiker des Genres von Verdi und Puccini und machen dabei auch vor schweren Arien nicht Halt. Operettenhighlights von Johann Strauß, Franz Lehár und Emmerich Kálmán fehlen ebenso wenig wie italienisch-neapolitanische Lieder. Klassiker wie „Funiculi Funicula“ und „O sole mio“ runden das abwechslungsreiche Programm ab. Begleitet und durch den Abend geleitet werden sie von ihrem kongenialen Pianisten und Dirigenten Andreas Lübke. Freuen Sie sich auf einen Melodienrausch, Virtuosität, Geschmack und eine Überdosis Lebensfreude. Drei Freunde, im Herzen verbunden, ein erfrischendes Sängerensemble: einzigartig, witzig und ungeheuer charmant!

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Infos und Anmeldung

Eintritt frei. Um Spenden für die Künstler/-innen in angemessener Höhe wird gebeten.

Anmeldungen sollten aus organisatorischen Gründen möglichst schriftlich erfolgen und nur in Ausnahmefällen telefonisch.

Anmeldung über das VHS-Anmeldeportal
Telefonische Anmeldungen unter (07251) 79-306 (Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr, Montag bis Donnerstag 14 bis 16 Uhr)
Regelmäßige Programminformationen gibt es auf diese Seite oder über den städtischen Facebook-Account.
Bei Regen fallen die Veranstaltungen ersatzlos aus.

Hinweis zu Hygiene- und Abstandsregelung

Als Veranstalter sorgen die Stadt Bruchsal und die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg mit großem Aufwand für die Einhaltung der immer noch notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen. Daraus ergibt sich eine mögliche Zuschauerzahl von durchschnittlich rund 100 Personen pro Veranstaltung auf der Gartenterrasse. Die Regelungen für Familien und gemeinsam angemeldete Gruppen werden entsprechend berücksichtigt. Verbindlich ist – wie in der Gastronomie – das Sitzen auf fest zugewiesenen Plätzen, das Tragen von Mund- und Nasenbedeckung beim Kommen und Gehen.
Für alle Veranstaltungen ist jeweils eine Anmeldung erforderlich, mit Angabe von Namen, Adresse, Telefonnummer und Mail-Anschrift, um bei eventuell auftretenden Krankheitsfällen Kontaktpersonen rasch zu ermitteln.