Informationen zur aktuellen Entwicklung des Corona-Virus in Bruchsal

Aufgrund der aktuellen Entwicklung in Sachen Corona-Virus hat die Stadt Bruchsal umfassende Maßnahmen beschlossen. Auf der Informationsseite finden Sie alles Wissenswerte speziell für Bruchsal und seine Stadtteile.

Energie und Klimaschutz

Zu den wichtigsten Zielen der Umweltpolitik gehört zweifellos, die negativen Auswirkungen des Klimawandels durch die Verminderung von Treibhausgasemissionen zu stoppen. Das Klimabewusstsein in der Bevölkerung steigt und in den politischen Ebenen setzt sich die Erkenntnis durch, dass nationale und regionale Klimaschutzziele nur erreicht werden können, wenn sie in Städten und Gemeinden mit verschiedensten Aktivitäten direkt umgesetzt werden.

Kommunaler Klimaschutz leistet einen enorm wichtigen Beitrag zur Klimavorsorge und dient als Vorbild für Bürger und Bürgerinnen.

Aktuelles:
Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2021 (2,4 MB)
 
Die Stadt Bruchsal gestaltet in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken aktiv die Energiewende vor Ort. Seit 2014 nimmt die Stadt am European Energy Award teil - ein europaweit genutzter, umsetzungsorientierter Qualitätsmanagementprozess mit einem Zertifizierungsverfahren.
2016 erfolgte die erste Zertifizierung, aktuell wird die Rezertifizierung 2020 vorbereitet.
 
Als wichtige Grundlage wurden im Januar 2020 die Bruchsaler Klimaschutzziele 2050 vom Gemeinderat beschlossen. Für die Umsetzung der Klimaschutzziele wurde der Energieleitplan Bruchsal in Zusammenarbeit mit der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe erarbeitet. Die umfassende Datenerhebung berücksichtigt die drei Sektoren Wärme, Strom, Verkehr und ist in dieser umfassenden Form bisher einmalig in Baden-Württemberg. Ähnlich dem Flächennutzungsplan dient der Energieleitplan als zentrales Planungsinstrument zum Umstieg auf erneuerbare Energien bei der Wärme- und Stromversorgung und zeigt Handlungsansätze für Sanierung, Neubau und Mobilität auf. Zu den vorgeschlagenen Umsetzungsmaßnahmen zählen insbesondere Energiequartiere, für die die Stadt Bruchsal zukunftsfähige Wärmeversorgungslösungen entwickeln und umsetzen wird.
Der Gemeinderat hat außerdem die Gebäude- und Energieleitlinie der Stadt Bruchsal als Maßnahme im Rahmen des eea beschlossen. Die Leitlinie definiert Zuständigkeiten und enthält Ziele und Regelungen, sowohl für die Planung von Anlagen und städtischen Gebäuden als auch deren Betrieb. Sie gibt allen Nutzern Informationen über allgemeine Gebäude- und Betriebsstandards und Verhaltensregeln an die Hand.
Bürger und Bürgerinnen können besonders bei der Sanierung ihrer Wohnimmobilie einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Dennoch scheuen viele Eigenheimbesitzer/innen eine umfassende Gebäudesanierung. Ein Merkblatt von Zukunft Altbau (479 KB) der neutralen Beratungsinitiative des Landes hilft, Bedenken auszuräumen.

Der individuelle Sanierungsfahrplan zeigt dabei sinnvolle Sanierungsschritte angepasst an die finanziellen Möglichkeiten auf.

Ältere Immobilien haben oft einen zu hohen Energieverbrauch und einen unzeitgemäß niedrigen Wohnkomfort. Neue Heizungen, gedämmte Gebäudehüllen und erneuerbare Energien können hier Abhilfe schaffen. Doch bezweifeln noch immer viele Immobilienbesitzer/innen die Wirksamkeit von energetischen Sanierungen. Fälschlicherweise, wie Experten immer wieder betonen. Stichhaltige Gegenargumente zu den gängigsten Zweifeln gegenüber energetischen Sanierungen bietet jetzt ein neues Merkblatt von Zukunft Altbau, dem vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderten Informationsprogramm. Es informiert über die 13 häufigsten Sanierungsvorbehalte und wie sie ausgeräumt werden können.
Neutrale Informationen gibt es kostenfrei über das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder unter www.zukunftaltbau.de.

Ein wichtiger Grund für die niedrige Sanierungsrate in Deutschland ist: Viele Gebäudeeigentümer gehen davon aus, dass ihr Haus nicht sanierungsbedürftig ist. Das jedoch ist oft falsch. Aus energetischer Sicht sind fast alle Gebäude sanierungsbedürftig, die vor der Einführung der dritten Wärmeschutzverordnung 1995 erbaut wurden. Bei ihnen kann mit neuen Heiztechniken, Fassadendämmungen, Wärmeschutzfenstern und Lüftungsanlagen eine Menge Energie eingespart werden.

Vorbehalte sind weit verbreitet – das Mittel dagegen: Stichhaltige Fakten

Eine weitere wichtige Ursache für das Zögern potentieller Sanierer ist die Scheu vor hohen Investitionen. Oft wissen Immobilieneigentümer/innen nicht, welche Kosten sie erwarten, wie hoch die staatliche Förderung ist und wie schnell sich die Sanierungsinvestition durch sinkende Energiekosten auszahlt. Auskunft dazu geben unabhängige Energieberater/innen: Sie ermitteln die Wirtschaftlichkeit, zeigen auf, welche Sanierungsmaßnahmen die größten Einsparpotenziale bergen und berechnen, welche Maßnahmen zum Budget der Eigentümer passen. Zudem kennen sie die passenden Förderprogramme. Darüber hinaus erläutern sie,
warum sich eine Sanierung auch aus anderen Gründen lohnt: Wohnkomfort und -gesundheit steigen, der Wert des Hauses ist gesichert und das Klima wird geschützt.

Hauseigentümer/innen sind zudem oft verunsichert, wie dick eine Gebäudedämmung sein sollte. Das Merkblatt weist deshalb darauf hin, dass zukunftsfähige Dämmwerte für Fassaden je nach Material erst ab einer Stärke von 16 bis 20 Zentimeter erreicht werden. Nicht zuletzt unterschätzen Eigentümer/innen immer wieder die Bedeutung unabhängiger Energieexperten bei energetischen Sanierungen. Auch dies ist ein Thema des Merkblatts: Qualifizierte Energieberater/innen stellen die richtige Diagnose, schlagen passende, individuelle Sanierungsmaßnahmen vor und haben nicht nur ein Gewerk im Blick.

Ihre Ansprechpartnerinnen

Frau
Dorit Helms
Stadtbauamt
Abteilung Gebäude- und Energiemanagement
Otto-Oppenheimer-Platz 5
76646 Bruchsal
Telefon 07251 79619
Fax 07251 79485

Frau
Renate Korin
Stadtplanungsamt
Umweltstelle
Otto-Oppenheimer-Platz 5
76646 Bruchsal
Telefon 07251 79702
Fax 07251 7911702