Informationen zur aktuellen Entwicklung des Corona-Virus in Bruchsal

Aufgrund der aktuellen Entwicklung in Sachen Corona-Virus hat die Stadt Bruchsal umfassende Maßnahmen beschlossen. Auf der Informationseite finden Sie alles Wissenswerte speziell für Bruchsal und seine Stadtteile.

Informationen zur aktuellen Entwicklung des Corona-Virus in Bruchsal

Aufgrund der aktuellen Entwicklung in Sachen Corona-Virus hat die Stadt Bruchsal umfassende Maßnahmen beschlossen.

Auf dieser Seite finden Sie alles Wissenswerte speziell für Bruchsal und seine Stadtteile.

Diese Seite wird ständig aktualisiert.
Stand 27. Mai 2020

Aktuell

Corona-Lockerungen erfordern viel Eigenverantwortung

Bruchsal (PM) | „Der Rückgang der täglichen Infektionszahlen hat gezeigt, dass die bisherigen Kontaktbeschränkungen der richtige Weg waren, um die Ausbreitung des Corona Virus einzudämmen. Das ermöglicht weitere Lockerungen. Doch diese Lockerungen erfordern ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Denn nach wie vor ist die Gefahr einer zweiten Infektionswelle nicht gebannt“, sagt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick.
Für die Pfingstzeit sind eine Vielzahl von Lockerungsmaßnahmen propagiert worden. Doch wie sieht es konkret in Bruchsal aus? Auch wenn die Landesverordnung es zulässt, werden die (Schul-)Sporthallen in Bruchsal erst nach den Pfingstferien, am 15. Juni, wieder geöffnet. Grund hierfür ist, dass „die Vereinsverantwortlichen einen entsprechenden Vorlauf brauchen, um den Nutzungsplan zu erstellen und die Vorgaben in Bezug auf die Hygiene- und Abstandsregeln umzusetzen“, sagt Markus Gramlich, Abteilungsleiter Sport bei der Stadt Bruchsal. Doch auch mit der Öffnung gilt, dass die Hallen ausschließlich für die Trainings- und Übungseinheiten genutzt werden können. Die Umkleiden und der Sanitärbereich sind bis auf die Toilette geschlossen. „Duschen und Umziehen ist also nicht möglich“, so Markus Gramlich.
Erste Schritte in Richtung Öffnung erfolgen auch im Bereich der Baggerseen. Unter Einhaltung der Abstandsregeln und der erweiterten Kontaktbeschränkungen ist ein Aufenthalt im Bereich der Seen möglich. Nach wie vor nicht erlaubt sind das Baden, Schwimmen und das Grillen. Das gilt auch für die Nutzung der Grillplätze.

Von Schaufensterpuppen und Piktogrammen

Bruchsal (PM) | Seit dem 18. Mai dürfen in Baden-Württemberg Speisegaststätten wieder ihre Türen für den Kundenverkehr öffnen – allerdings nur unter den strengen Vorgaben der Corona-Verordnung Gaststätten des Landes Baden-Württemberg. Seitens des Ordnungsamtes der Stadt Bruchsal wurden daher am vergangenen Freitag rund zehn Bruchsaler Gastronomiebetriebe auf Einhaltung dieser Vorgabe überprüft– mit positivem Ergebnis. Ausgestattet mit Metermaß und Informationsblättern kontrollierten die städtischen Mitarbeiterinnen unter anderem Tischabstände, Desinfektionsmittel und Hinweistafeln. Auch wurde mit den Gastwirten das persönliche Gespräch gesucht, Fragen beantwortet und Tipps zur Umsetzung der neuen Regelungen gegeben. „Die Ergebnisse der Kontrollen waren wirklich erfreulich“, erklärt Ordnungsamtschefin Jessica Deutsch. „Vereinzelt mussten Tischabstände noch etwas vergrößert werden, aber der überwiegende Teil der Bruchsaler Gastronomen haben die Vorgabe der Corona-Verordnung-Gaststätte vorbildlich umgesetzt und nehmen die aktuelle Situation auch sehr ernst. Ob Schaufensterpuppen die Tische „besetzen“ oder bunte Piktogramme auf den Tischen – wir waren immer wieder aufs Neue überrascht wie kreativ man die gesetzlichen Vorgaben in der Praxis doch umsetzen kann“, so Jessica Deutsch. Bußgelder mussten nach Aussage des Ordnungsamtes keine verhängt werden, weitere Kontrollen der Bruchsaler Gastronomie werden in den nächsten Tagen durch den Gemeindevollzugsdienst durchgeführt.

50 Trauergäste können teilnehmen

„Wir empfehlen auch bei Bestattungen und Trauerfeiern eine Maske zu tragen, um sich und andere zu schützen. Auch wenn es gerade bei diesem Anlass besonders schwerfallen mag“, sagt Bürgermeister Andreas Glaser. Mit der am 4. Mai in Kraft getretenen Verordnung des baden-württembergischen Kultusministeriums sind die Regelungen für Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Trauerfeiern gelockert worden. Danach dürfen jetzt maximal 50 Personen unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln an einer Beisetzung unter freiem Himmel teilnehmen. Ebenfalls zulässig ist eine Trauerfeier in geschlossenen Räumlichkeiten. Die Aussegnungshallen in der Bruchsaler Kernstadt und den Stadtteilen sind entsprechend den geltenden Infektionsschutzvorgaben ausgestattet worden. Allerdings bietet keine der ortsansässigen Aussegnungshallen, unter Einhaltung der Abstandsregeln von 1,50 Meter, ausreichend Raum für eine Trauergemeinde von 50 Personen. Deshalb ist die Anzahl der Personen, die in der Aussegnungshalle Platz nehmen dürfen, auf eine Zahl unter 50 Personen begrenzt, abhängig von der Größe der jeweiligen Aussegnungshalle. 

Elternbeiträge sind auch im Mai ausgesetzt

„Auch für den Mai werden die Elternbeiträge von den Trägern der Bruchsaler Kindertageeinrichtungen ausgesetzt. Das heißt, der Beitrag wird auch für den kommenden Monat nicht abgebucht“, sagt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. Damit reagiert die Stadt Bruchsal auf die derzeitig schwierige Situation vieler Erziehungsberechtigten und die Anfragen der Bruchsaler Elternvertretungen. Schnell umgesetzt hat die Stadt die erweiterte Kindernotfallbetreuung. Schon für Montag können Eltern und Alleinerziehende, die nach der neuen Verordnung des Landes zum Kreis der Berechtigten zählen, ihre Kinder anmelden. Berechtigt sind neben den Kindern, deren Erziehungsberechtigte beide einen Beruf im Rahmen der kritischen Infrastruktur ausüben jetzt auch Kinder, deren Erziehungsberechtigte eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen, dabei unabkömmlich sind und keine familiäre oder anderweitige Betreuungsmöglichkeit haben. „Sollte die Betreuungskapazität der Einrichtung aufgrund einer großen Nachfrage nicht ausreichen, gibt die Verordnung eine klare Vorgabe, welche Erziehungsberechtigte besonders zu berücksichtigen sind. Wir bemühen uns dann aber gemeinsam mit den Trägern der Einrichtungen darum, Lösungen für die Betroffenen zu finden“, sagt Doris Hach, stellvertretende Leitung Amt für Familie und Soziales.
Weitere Infos sowie die Anmeldungsformulare und die Bescheinigung des Arbeitsgebers stehen unter "Kindertageseinrichtungen/Notbetreuung" bzw. "Schulen" zum Herunterladen zur Verfügung.

Baden-Württemberg führt Maskenpflicht ein

Nach Beschluss der baden-württembergischen Landesregierung wird ab  Montag, 27. April 2020, in Geschäften und im  Nahverkehr im gesamten Bundesland eine Maskenpflicht herrschen. Das verkündete Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf einer Pressekonferenz.
Bei der Mund-Nasen-Bedeckung müsse es sich nicht um einen medizinischen Mundschutz handeln, auch Tücher oder Schals könne man verwenden. Wichtig sei jedoch, auch weiterhin die gängigen Hygieneregeln - regelmäßiges Händewaschen, Niesen in die Armbeuge oder ins Taschentuch - sowie das Abstandsgebot zu beherzigen.

Landesverordnungen

Verordnungen der baden-württembergischen Landesregierung vom 9. Mai 2020


Aufgrund der nach wie vor stabilen Infektionszahlen des Coronavirus (SARS-CoV-2) in Baden-Württemberg hat sich das Kabinett auf weitere Lockerungen der Corona-Verordnung geeinigt. Für die von der Landesregierung am 9. Mai erlassene neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona- Verordnung - CoronaVO) ist deshalb jetzt die zweite Änderungsverordnung vom 26. Mai 2020 veröffentlicht worden. Unter anderem dürfen danach ab dem 1. Juni bis zu zehn Personen an privaten Veranstaltungen – wie Geburtstagsfeiern oder Hochzeiten – in geschlossenen Räumen  teilnehmen. Wenn die Veranstaltung im Freien stattfindet, dürfen wegen der geringeren Infektionsgefahr an der frischen Luft bis maximal 20 Personen teilnehmen. Weitere Informationen einschließlich einer umfangreichen Liste von FAQ's finden sich auf der Webseite der Landesregierung unter https://www.baden-wuerttemberg.de/corona-verordnung 

Ansprechpersonen im Rathaus

Allgemeine Information

Stadt Bruchsal schließt ihre Rathäuser für das Publikum

„Über Telefon und Email sind wir für Sie da und das in einem sehr umfangreichen Zeitfenster“, sagt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. Nach wie vor sind die Bruchsaler Rathaus Standorte für den Publikumsverkehr geschlossen. Trotzdem stehen alle Dienstleistungen der Verwaltung den Bürger/-innen in vollem Umfang zur Verfügung. Die telefonische Erreichbarkeit der verschiedenen Ämter ist ausgebaut worden. Für Bruchsal relevante Fragen im Zusammenhang mit Corona wurde das Bürgertelefon eingerichtet, das montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr unter 07251/ 79-779 erreichbar ist. Das Bürgerbüro als Anlaufstelle für die klassischen Verwaltungsangelegenheiten der Bürger/-innen hat als zusätzlichen Service sein Telefon derzeit zwölf Stunden am Tag besetzt. Von 6 bis 18 Uhr (montags bis freitags) und von 7 bis 14 Uhr (samstags) können alle Bruchsaler/-innen mit ihren Anliegen unter 07251/79-500 vorsprechen. Beim Telefonat wird abgeklärt, ob das Anliegen telefonisch oder digital abgewickelt werden kann oder ein persönliches Erscheinen notwendig ist. Dann wird ein Termin vereinbart. Auch die anderen Ämter im Rathaus mit Publikumsverkehr haben zentrale Sammelnummer geschaltet, um eine gute telefonische Erreichbarkeit sicherzustellen. Auch dort ist ein persönliches Erscheinen möglich, ebenfalls nach vorheriger telefonischer Terminabsprache und unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln.„Gerade in diesen Zeiten müssen wir sicherstellen, dass die Verwaltung handlungsfähig bleibt. Diese Art der Kommunikation dient dem Schutz unserer Mitarbeiter/-innen und dem Schutz der Bürger/-innen“, so Bürgermeister Andreas Glaser.

Abwasserbetrieb

Sekretariat
Telefon (07251) 79-603

Amt für Familie und Soziales

Sekretariat Amtsleitung
Telefon (07251) 79-475

Amt für Liegenschaften und Geoinformation

Frau Vogel
Städtische Grundstücke/Liegenschaften, Baulandumlegung und Erschließungsbeiträge
Telefon (07251) 79-439

Frau Grobs
Geographisches Informationssystem, Baulastenabfragen, vermessungstechnische Fragen
Telefon (07251) 79-434

Frau Ziegter
Gutachterausschuss
Telefon (07251) 79-177

Baurechtsamt / Bürgerservice Bauen

Baurechtsamt/Bürgerservice Bauen
Telefon (07251) 79-600

Bürgerbüro

Bürgerbüro
Telefon (07251) 79-500

Ordnungsamt

Ausländerbehörde
Telefon (07251) 79-337

Handel und Gewerbe, Waffen- und Sprengstoffrecht
Telefon (07251) 79-288

Sonstige Angelegenheiten
Telefon (07251) 79-376

Presse

Pressestelle
Telefon (07251) 79-338

Ina Rau, Pressesprecherin
Telefon (07251) 79-154

Standesamt

Geburten
Telefon (07251) 79-239

Sterbefälle
Telefon (07251) 79-187

Stadtbauamt

Sekretariat Amtsleitung
Telefon (07251) 79-428

Sekretariat Tiefbau, Grün und Landschaftspflege
Telefon (07251) 79-419

Sekretariat Gebäude- und Energiemanagement
Telefon (07251) 79-182

Stadtplanungsamt

Sekretariat, Frau Adam und Frau Splettstößer
Telefon (07251) 79-386

Verwaltungsstellen

Verwaltungsstelle Obergrombach
Telefon (07251) 79-731

Verwaltungsstelle Untergrombach
Telefon (07251) 79-721

Verwaltungsstelle Heidelsheim
Telefon (07251) 79-51 88

AST Sammeltaxi

Die AST-Verkehre in Bruchsal, Waghäusel, Vorderes Kraichtal und Karlsbad sind aufgrund der aktuell geltenden Corona-Regelungen bis auf Weiteres eingestellt.

Beherbergungsbetriebe

Vom Samstag, 29. Mai 2020, können Beherbergungsbetriebe wie Hotels, Pensionen oder Campingplätze wieder Touristinnen und Touristen aufnehmen. Neben den Hygiene- und Abstandsregeln  gelten hierfür besondere Auflagen, die in der unten stehenden Verordnung des Sozialministeriums und des Wirtschaftsministeriums vom 23. Mai 2020 festgeschrieben sind.   

Bestattungen - Gottesdienste

Mit der am 4. Mai in Kraft getretenen Verordnung des baden-württembergischen Kultusministeriums sind die Regelungen für Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Trauerfeiern gelockert worden. Danach dürfen jetzt maximal 50 Personen unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln an einer Beisetzung unter freiem Himmel teilnehmen. Ebenfalls zulässig ist eine Trauerfeier in geschlossenen Räumlichkeiten.

Die Aussegnungshallen in der Bruchsaler Kernstadt und den Stadtteilen sind entsprechend den geltenden Infektionsschutzvorgaben ausgestattet worden. Allerdings bietet keine der ortsansässigen Aussegnungshallen, unter Einhaltung der Abstandsregeln von 1,50 Meter, ausreichend Raum für eine Trauergemeinde von 50 Personen. Deshalb ist die Anzahl der Personen, die in der Aussegnungshalle Platz nehmen dürfen, auf eine Zahl unter 50 Personen begrenzt, abhängig von der Größe der jeweiligen Aussegnungshalle. 

Ausführliche Erläuterungen zur Verordnungen gibt es auf der Homepage des Kultusministeriums.

Weitere Informationen gibt es auf dieser Seite unter dem Reiter "Friedhofsverwaltung".

Bürgerbüro

Erweiterte telefonische Dienstzeiten und Schichtbetrieb

Das Bürgerbüro ist, anders als das speziell für Anfragen zur Covid-19-Pandemie eingerichtete Bürgertelefon, eine ständige Einrichtung im Rathaus am Otto-Oppenheimer-Platz als Anlaufstelle für Verwaltungsangelegenheiten der Bürger/-innen. Derzeit wurde die Erreichbarkeit des Bürgerbüros ausgedehnt als zusätzlicher Service während der Schließung der Rathäusern für den Publikumsverkehr.
Die erweiterten, telefonischen Dienstzeiten des Bürgerbüros sind jetzt werktags von 6 bis 18 Uhr und samstags von 7 bis 14 Uhr. Die Mitarbeiterinnen sind in Schichten im Einsatz. Grundsätzlich kann man mit ihnen nur telefonisch oder per E-Mail kommunizieren. Persönliche Vorsprache ist nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich. 

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Bürgerbüros.

Kontakt

Bürgertelefon: (07251) 79-779, erreichbar Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr
Bürgerbüro: (07251) 79-500, erreichbar Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr, Samstag von 7 bis 14 Uhr

Einkaufen & Dienstleistungen

Baden-Württemberg führt Maskenpflicht ein

Nach Einführung der Maskenpflicht beim Einkaufen und im Bahn- und Busverkehr hat die baden-württembergische Landesregierung für die Bereiche Einzelhandel und körpernahe Dienstleistungen neue Verordnungen erlassen (siehe unten).

Shoppen, aber von zu Hause aus

Logo von meinbruchsal.shop
Zu meinbruchsal.shop

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Bruchsal hat zusammen mit dem Branchenbund und dem „Landfunker” sowie durch Unterstützung der Sparkasse ein Internet-Portal für Handel und Dienstleistungen eingerichtet: unter www.meinbruchsal.shop kann man die teilnehmenden Firmen aufrufen und sich aus deren Angebot die passenden Waren bestellen. Die Geschäfte liefern dann direkt nach Hause.
Sven Wipper, Vorsitzender des Branchenbunds Bruchsal B³, sieht in der Plattform auch eine Solidaritätsaktion mit dem jeweiligen Lieblings-Laden, dem -Café, -Restaurant oder der -Eisdiele. „Durch den Kauf von Gutscheinen kann man schon jetzt bezahlen, was man später braucht und verschafft den Firmen auf diese Weise ein finanzielles Polster, mit dem sie überleben können”, sagt er. „Die Gutscheine gibt es unter www.meinbruchsal.help im Internet.”
Die Stadt Bruchsal unterstützt diese Aktion derzeit mit 3.000 Euro wöchentlich für die Werbung als Ausgleich für andere publikumswirksame Veranstaltungen des Stadtmarketings, die derzeit nicht stattfinden können.

Einkaufsdienste/Nachbarschaftsinitiativen

Nach wie vor gehören ältere Menschen und chronisch Kranke zu der Risikogruppe. Wenn sie zu ihrem eigenen Schutz ihre Wohnung nicht verlassen wollen, erhalten sie Hilfe - zum Beispiel beim Einkaufen - von den unzähligen Nachbarschaftsinitiativen, die sich seit Beginn der Corona-Pandemie gegründet haben. Es ist beeindruckend, wie solidarisch sich die Bruchsaler/innen in der Kernstadt und in den Stadtteilen zeigen. An dieser Stelle von Seiten der Stadt Bruchsal: Danke!

Eine Übersicht über die Hilfsangebote (z.B. Einkaufshilfe) in Bruchsal während der Corona-Krise finden Sie auf der Seite des Engagementbüros.

Friedhofsverwaltung

Aufgrund der aktuellen Situation bleibt die Friedhofsverwaltung für Besucher/-innen bis auf weiteres geschlossen.
Bei aktuellen Sterbefällen und Bestattungen können Termine unter folgender Telefonnummer vereinbart werden: (07251) 79-407, -797 oder -297.
 
Bite beachten Sie die aktuelle Corona-Verordnungen des Landes. Mehr Infos dazu gibt es auf dieser Seite unter dem Reiter "Bestattungen/Gottesdienste".

Vielen Dank für Ihr Verständnis!
 
Stadt Bruchsal

Gaststätten

Ab 18. Mai 2020 dürfen Speisewirtschaften unter Auflagen wieder öffnen. Kneipen, Bars, Clubs und ähnliches müssen aus Gründen des Infektionsschutz zunächst weiter geschlossen bleiben.Die Voraussetzungen finden sich in der Landesverordnung vom 9. Mai, die seit 18. Mai 2020 gültig ist.

Jugendamt

Das Jugendamt ist auch in der Corona- Krise für Familien, Kinder und Jugendliche da!


Das Jugendamt ist auch in der Corona- Krise für Familien, Kinder und Jugendliche da!
Die aktuelle Situation ist ungewohnt: Kein Kita- und Schulbesuch, vermehrtes Zuhause-Sein, keine Möglichkeit, sich mit Freunden zu treffen und nur noch wenige Freizeitaktivitäten, die erlaubt sind. Vielerorts droht ein „Lagerkoller“. Die besonderen Herausforderungen können für das Familienleben zur Belastung werden.
Wie kann die Familie die kommenden Wochen gut überstehen? Was können Mütter und Väter tun, damit die Familie trotz der äußerlichen Einschränkungen eine „gute Zeit“ miteinander verbringen kann?
Die Frühen Hilfen, die Psychologischen Beratungsstellen und der Allgemeine Soziale Dienst des Jugendamtes im Landkreis Karlsruhe gehen auch in der Krise ihrer Beratungsarbeit nach. Die zentralen Telefonnummern der Dienste hier im Überblick:

  • Unterstützung und Beratung der Frühen Hilfe
    Auch wenn gerade keine Eltern-Kind-Gruppen in Ihrer Gemeinde stattfinden, werden Schwangere und Eltern mit Kindern bis drei Jahren weiter unterstützt Beraten wird weiterhin zu den Themen: Eingewöhnung zu Hause nach der Geburt, Schlafen, Schreien, Ernährung, Trotzphase…
    Frühe Hilfen Bruchsal (0721) 936 523 70
  • Beratungsangebot der Psychologischen Beratungsstellen im Landkreis Karlsruhe
    Das Zusammensein in der Familie und das dauerhafte Aufeinandersitzen kann zu Konflikten zwischen Eltern und Kindern oder unter Geschwistern führen. Die pädagogischen und psychologischen Fachkräfte der Psychologischen Beratungsstellen im Landkreis Karlsruhe helfen in dieser herausfordernden Zeit gerne weiter:
    Psychologische Beratungsstelle Bruchsal (07251) 91 500
  • Hilfs- und Beratungsangebote durch den Allgemeinen Sozialen Dienst
    Für den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) steht in der Krise im Vordergrund, Hilfe- und Unterstützungsmaßnahmen anzubieten, diese in einem den Umständen entsprechenden Rahmen fortzuführen und Familien zu begleiten. In allen Fällen einer akuten Kindeswohlgefährdung mit Schutzauftrag werden durch den ASD weiterhin Face-to-Face Kontakte und Hausbesuche unter Berücksichtigung der derzeit gültigen Hygienevorschriften durchgeführt. Bei Fragen zur Einschätzung einer
    Kindeswohlgefährdung stehen auch weiterhin die erfahrenen Fachkräfte zur Beratung zur Verfügung.
    Die zuständigen ASD-Mitarbeiter sind wie gewohnt zu erreichen:
    Allgemeiner Sozialer Dienst Bruchsal (0721) 936 523 70

Kindertageseinrichtungen / Notbetreuung

Erweiterte Kinderbetreuung: Träger erfragen Bedarfe Eltern

Ein Silberstreif am Horizont

Bruchsal (PM) | „Die fehlende Kinderbetreuung ist für die Kinder wie für die Eltern eine große Herausforderung. Deshalb ist es gut, dass es jetzt zumindest einen Silberstreif am Horizont gibt“, sagt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. In dieser Woche starten die Kindertageseinrichtungen in Bruchsal mit dem reduzierten Regelbetrieb. Politisch wurde diese erweiterte Betreuung schon Anfang Mai angekündigt. Da die Verordnung des Landes erst relativ spät kam, brauchten die Träger der Bruchsaler Einrichtungen eine Woche Vorlauf, um die Vorgaben der Verordnung umzusetzen. „Hier hätten wir uns gewünscht, dass das Land die Verordnung früher veröffentlicht, damit die Träger frühzeitig Klarheit gehabt hätten“, sagt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. Bei den Lockerungen für die Kindernotbetreuung handelt es sich aber keineswegs um die vollständige Rückkehr zum Regelbetrieb. „Die Ankündigungen haben zwar den Eindruck vermittelt, dass die Kindertageseinrichtungen wieder in den Regelbetrieb übergehen. Doch nach wie vor befinden sich die Kitas in der Notbetreuung. Nach der neuen Verordnung dürfen nur maximal 50 Prozent der im Normalbetrieb zur Verfügung stehenden Plätze in den Gruppen vergeben werden“, sagt Bürgermeister Andreas Glaser. Die Erweiterung der Notbetreuung erfolgt in mehreren Phasen. Sichergestellt ist, dass die Kinder, die bisher die Notbetreuung in einer Kinderbetreuungseinrichtung besucht haben, dort weiterhin betreut werden. Für Kinder, für die bisher noch keine Notbetreuung beantragt worden ist, konnten und können Antragsformulare abgegeben werden. Die Vergabe weiterer Plätze erfolgt nach einem gestuften Verfahren. Bei der Neuaufnahme haben Priorität: Kinder, bei denen das Kinder- und Jugendamt feststellt, dass die Betreuung zur Gewährleistung des Kindeswohls erforderlich ist. Kinder von Eltern, die beide oder als Alleinerziehende in der kritischen Infrastruktur arbeiten. Kinder, deren Eltern beide oder als Alleinerziehende eine präsenzpflichtige Tätigkeit außerhalb der Wohnung haben oder aus schwerwiegenden Gründen (zum Beispiel Krankheit) an der Betreuung gehindert sind. Kinder, für die aus Sicht der Einrichtung ein besonderer Förderbedarf besteht.
Falls dann noch freie Kapazitäten vorhanden sind, können weitere Kinder ohne besondere Voraussetzungen aufgenommen werden. Dazu haben die Träger der Bruchsaler Kindertageseinrichtungen ein rollierendes System in fest eingeteilten Gruppen festgelegt. Sollten die freien Kapazitäten nach einer Bedarfsabfrage für das rollierende System nicht ausreichen, sollen die Vorschulkinder bevorzugt behandelt werden.

Anspruchsberechtigten Personen für eine Notfallbetreuung erweitert

In der sechsten Änderung der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 23. April 2020 wird der Kreis der anspruchsberechtigten Personen für eine Notfallbetreuung erweitert.
Diese wird eingerichtet für Schüler/-innen an Grundschulen, in Grundschulstufen an Sonderpädagogischen Bildungs-und Beratungszentren, Grundschulförderklassen, Schulkindergärten und in den Klassenstufen 5 bis 7 an den auf der Grundschule aufbauenden Schulen sowie für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, soweit sie noch nicht wieder am Betrieb der Einrichtung oder der Tagespflegestelle teilnehmen.

Berechtigt zur Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung sind Kinder, deren Erziehungsberechtigte beide, bzw. Kinder Alleinerziehender, die:

1. einen Beruf ausüben, dessen zugrundeliegende Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur beiträgt, und sie unabkömmlich sind oder

2.eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen und dabei unabkömmlich sind

und sie durch ihre berufliche Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind.

Das Vorliegen der Voraussetzungen Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung des Arbeitgebers beziehungsweise des Dienstherrn zu belegen. Bei selbständig oder freiberuflich Tätigen tritt an die Stelle der Bescheinigung die eigene Versicherung, dass die Voraussetzungen vorliegen. Die Erziehungsberechtigten und Alleinerziehenden haben darüber hinaus zu versichern, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Als kritische Infrastruktur gelten:

  • Die Bereiche Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr
  • Die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstützungsbereiche, der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste
  • Die ambulanten Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe sowie gemeindepsychiatrische und sozialpsychiatrische Einrichtungen und Dienste und ambulante Einrichtungen und Dienste der Drogen-und Suchtberatungsstellen
  • Regierung und Verwaltung, Parlament, Justiz- und Abschiebungshaftvollzugseinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge
  • Polizei und Feuerwehr (auch Freiwillige) sowie Notfall- /Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz
  • Rundfunk und Presse
  • Beschäftigte der Betreiber beziehungsweise Unternehmen für den ÖPNV und den Schienenpersonenverkehr sowie Beschäftigte der lokalen Busunternehmen, sofern sie im Linienverkehr eingesetzt werden
  • Personal der Straßenmeistereien und Straßenbetriebe
  • Bestatter/-innen

In der Notfallbetreuung für Kleinst- und Kleinkinder werden die bei den Trägern der Kindereinrichtungen vorhandenen Strukturen genutzt. Das heißt, die bisherigen Zeitfenster bleiben bestehen.

Die Anmeldung für die Notfallbetreuung erfolgt über das Anmeldeformular (162 KB). Der Anmeldung ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers (335 KB)beizulegen.
Bitte geben Sie die Formulare direkt bei den Einrichtungen ab.

Weitere Infos erfragen Sie bitte bei Ihrem jeweiligen Träger des Kindergartens/der Kindertagesstätte.

Musikschulen/Jugendkunstschulen

Mit der Verordnung des Sozialministeriums und des Kultusministeriums Baden-Württemberg vom 5. Mai ist die Wiederaufnahme des Betriebs in den Musikschulen und Jugendkunstschulen geregelt. Die darin festgeschriebene Vorgehensweise bei der Wiederöffnung der Musikschulen und Jugendkunstschulen werden von Seiten der Stadt Bruchsal auch für den privaten Unterricht empfohlen.  

Öffentliche Einrichtungen

Pflegekräfte gesucht

Altenwohn- und Pflegeheime gehören zu den besonders anfälligen Einrichtungen im Hinblick auf das Corona-Virus. Ihre Bewohner/-innen und die Beschäftigten besonders zu schützen und zu unterstützen, ist deshalb vordringlichstes Ziel in diesen Tagen. Gemeinsam mit den Kliniken haben Gesundheitsamt und Heimaufsicht des Landkreises ein umfangreiches Paket geschnürt. Unter andere wurde unter www.landkreis-karlsruhe.de/hilf-im-heim ein Portal freigeschaltet, auf dem sich bevorzugt Personen mit Vorkenntnissen im pflegerischen Bereich freiwillig melden können.

Städtische Telefonkontakte

Bürgerbüro

Das Bürgerbüro ist, anders als das speziell für Anfragen zur Covid-19-Pandemie eingerichtete Bürgertelefon, eine ständige Einrichtung im Rathaus am Otto-Oppenheimer-Platz als Anlaufstelle für Verwaltungsangelegenheiten der Bürger/-innen. Derzeit wurde die Erreichbarkeit des Bürgerbüros ausgedehnt als zusätzlicher Service während der Schließung der Rathäusern für den Publikumsverkehr.
Die erweiterten, telefonischen Dienstzeiten des Bürgerbüros sind jetzt werktags von 6 bis 18 Uhr und samstags von 7 bis 14 Uhr. Die Mitarbeiterinnen sind in Schichten im Einsatz. Grundsätzlich kann man mit ihnen nur telefonisch oder per E-Mail kommunizieren. Persönliche Vorsprache ist nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Bürgerbüros.

Telefon (07251) 79-500, erreichbar Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr, Samstag von 7 bis 14 Uhr

Bürgertelefon

Für alle Bruchsal relevanten Fragen hat die Stadt Bruchsal ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist werktags von 8 bis 16 Uhr unter der Nummer (07251) 79-779 erreichbar.

Für allgemeine soziale Fragen, z.B. zum Thema Nachbarschaftshilfe, wurden in ganz Bruchsal spezielle Telefone eingerichtet. Mehr dazu finden Sie unter "Stadtteil-Telefone".

Schüler/-innen-Telefon

Keine Schule, keine Treffen mit den Freunden, kein Sport! Durch die Corona-Pandemie wird unser Leben gerade durcheinander gewürfelt. Nichts läuft normal und vielleicht haben manche Schüler/-innen auch schon einen Lager-Koller und/oder brauchen jemanden, mit dem sie reden können, oder einfach helfen kann. Dafür ist bei der Jugendsozialarbeit der Stadt Bruchsal ein
Notruftelefon von Montag bis Freitag zwischen 9 und 19 Uhr erreichbar unter: (07251) 79-5870.
Fragen können auch per Mail an jugendsozialarbeit@bruchsal.de gesendet werden.
Das Angebot ist kostenlos und auf Wunsch auch anonym.
Die Schulsozialarbeiterinnen der Bruchsaler Schulen sind vielen Schüler/-innen bekannt und vertraut. Daher stehen die Schulsozialarbeiterinnen der Stadt Bruchsal zusätzlich zum Notruftelefon in der vielleicht schwierigen Zeit ebenfalls unterstützend zur Verfügung. Sie sind jeweils erreichbar unter:
Albert-Schweitzer-Realschule: (0151) 22 96 77 48
Dietrich-Bonhoefferschule und Grundschule Helmsheim: (0170) 70 20 738
Johann-Peter-Hebel-Schule: (0171) 56 42 586
Joß-Fritz-Grundschule, Burgschule und Grundschule Büchenau: (0175) 77 58 105
Joß-Fritz-Realschule: (0160) 46 95 868
Justus-Knecht-Gymnasium: (0173) 32 25 216
Konrad-Adenauer-Schule: (0170) 18 46 859
Schönborn Gymnasium: (0160) 70 74 799
Stirumschule: (0151) 74 41 56 54
Pestalozzi-Schule: (0170) 22 10 883

Senior/-innen-Telefon

Auch der Seniorenrat der Stadt Bruchsal möchte einen Beitrag leisten, um die augenblickliche Situation für Menschen erträglicher zu machen. Das Angebot richtet sich an ältere Bürger/-innen in Bruchsal und den Stadtteilen. Helga Jannakos, Vorsitzende des Seniorenrats: „Wir wissen, dass es viele alleinstehende Mitbürger/-innen gibt, denen das tägliche Plauderstündchen in der Bäckerei, beim Metzger oder einfach auf der Straße fehlt, weil es nicht mehr stattfinden darf."

Fünf Mitglieder des Seniorenrates haben sich bereit erklärt, täglich eine Stunde ihrer Zeit zur Verfügung zu stellen. Der Seniorenrat ist erreichbar unter nachfolgend genannten Telefonnummern und Uhrzeiten:

Bruchsal/Kernstadt (07251) 934282 (17 bis 18 Uhr)

Bruchsal/Südstadt (07251) 14993 (17 bis 18 Uhr)

Heidelsheim/Helmsheim (07251) 5158 (17 bis 18 Uhr)

Untergrombach/Obergrombach (07257) 4573 (11 bis 12 Uhr)

Büchenau (0176) 480 291 26 (17 bis 18 Uhr)

Stadtteil-Telefone

Zusätzlich zum Bürgertelefon sind ab sofort in ganz Bruchsal Telefone für soziale Fragen eingerichtet. Sie sind von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 15.30 Uhr besetzt. Unter den folgenden Telefonnummern werden allgemeine soziale Fragen beantwortet, Sorgen entgegengenommen und Dienste der nachbarschaftlichen sowie sozialen Netzwerke vermittelt. Hierzu wurden folgende Festnetznummern eingerichtet:
Büchenau (07251) 79-82 37
Untergrombach (07251) 79-82 38
Obergrombach (07251) 79-82 39
Heidelsheim (07251) 79-82 40
Helmsheim (07251) 79-82 41
Kernstadt (07251) 79-82 42 und (07251) 79-82 43
Südstadt (07251) 79-82 44

Schulen

Notfallbetreuung Schulen
Eltern und Alleinerziehende, die nach der neuen Verordnung des Landes zum Kreis der Berechtigten zählen, können ihre Kinder mit den auf dieser Seite eingestellten Formularen anmelden. Sollten die Betreuungsgruppen aufgrund hoher Nachfrage an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen, müssen Erziehungsberechtigte bzw. Alleinerziehende, die in der sogenannten kritischen Infrastruktur tätig sind, vorrangig einen Betreuungsplatz erhalten. Dennoch wird versucht, allen Eltern mit nachgewiesenem Bedarf eine Lösung anzubieten.
Notfallbetreuung im Grundschulbereich
Die Betreuung deckt den regulären Unterrichtszeitraum (nach Stundenplan) ab und wird federführend von Lehrkräften übernommen. Hierfür fallen keine Kosten an.
Die Stadt Bruchsal bietet darüber hinaus eine ergänzende kommunale Betreuung zu folgenden Zeiten an:
Ergänzende Betreuung für Kinder in der Halbtagesnotfallbetreuung: 
7 Uhr bis Unterrichtsbeginn und
Unterrichtsende bis 14 Uhr
Für diesen Betreuungsbaustein wird ein Elternentgelt in Höhe von 50 Euro pro Monat erhoben.
Ergänzende Betreuung für Kinder in ganztägiger Notfallbetreuung:
Ganztag früh
6.30 Uhr bis Unterrichtsbeginn sowie Freitagnachmittags
Elternentgelt: 35 Euro pro Monat
Ganztag spät
Unterrichtsende bis 17 Uhr sowie Freitagnachmittags
Elternentgelt: 35 Euro pro Monat
Ganztag plus
6.30 Uhr bis Unterrichtsbeginn
Unterrichtsende bis 17 Uhr inklusive Freitagnachmittags
Elternentgelt: 58 Euro pro Monat
Notfallbetreuung im weiterführenden Bereich
Schülerinnen und Schüler auf weiterführenden Schulen erhalten eine Notfallbetreuung, die zeitlich nach der Unterrichtszeit ausgerichtet ist. Diese Notfallgruppen werden von Lehrkräften betreut und hierfür wird auch kein Elternentgelt erhoben.
Die reguläre kommunale Schulkindbetreuung für alle Grundschülerinnen und Grundschüler (Kernzeit, ergänzende Betreuung zur Ganztagesschule) kann weiterhin nicht stattfinden. Aus diesem Grund wird auch im Monat Mai der entsprechende Elternbeitrag ausgesetzt.

Der Anmeldung ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers (335 KB)beizulegen.

Die reguläre kommunale Schulkindbetreuung für alle Grundschülerinnen und Grundschüler (Kernzeit, ergänzende Betreuung zur Ganztagesschule) kann weiterhin nicht stattfinden. Aus diesem Grund wird auch im Monat Mai der entsprechende Elternbeitrag ausgesetzt

Spielplätze

Seit dem 6. Mai dürfen die baden-württembergischen Spielplätze wieder geöffnet werden, so auch in Bruchsal. Das hat die 7. Änderungsverordnung des Landes Baden-Württemberg geregelt. Ergänzend dazu hat das Ministerium eine Empfehlung ausgesprochen, die in der angehängten PDF nachgelesen werden kann. Dieser schließt sich die Stadt Bruchsal an und appelliert an alle Eltern bei einem Besuch des Spielplatzes die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten und gegebenenfalls den Spielplatz zu einem späteren Zeitpunkt zu besuchen, wenn sehr viele Kinder mit ihren Eltern dort sind.

Plakat für die wieder geöffneten Spielplätze.

Sportstätten

Mit der Ausbreitung des Coronavirus' wurden alle privaten und öffentlichen Vereinsanlagen geschlossen. Mit der Landesverordnung vom 9. Mai und der Ergänzung vom 10. Mai wurden nun die Sportanlagen für alle Sportarten, die unter freiem Himmel und unter Einhaltung strenger Infektionsschutzvorgaben ausgeübt werden können, wieder erlaubt. Die Stadt Bruchsal stellt Vereinen daher Sportflächen, u.a. auch Bouleanlagen oder Beachvolleyballplätze, wieder zur Verfügung. Die Öffnung erfolgt nur zu Trainings- und Übungszwecken.

Stadtbibliothek

Die Stadtbibliothek Bruchsal ist wieder für den Publikumsverkehr mit einem begrenzten Basisbetrieb und unter Wahrung hoher Sicherheitsauflagen geöffnet. Hierzu gehören der Einbau mobiler Corona-Schutzscheiben aus Plexiglas als Spuck- und Niesschutz, die Gewährleistung von Zugangsbeschränkungen und Abstandsregelungen, das verpflichtende Tragen von Mundschutz auch für Kinder ab Grundschulalter und ähnliches.

Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen beachten

  • Maskenpflicht auch für Kinder im Grundschulalter
  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern, auch in der Warteschlange vor der Bibliothek (mit Wartezeiten ist zu rechnen)
  • Zugangsbeschränkung: Jede/-r bekommt beim Einlass einen Korb (max. zwei Personen pro Familie), Kinder unter zehn Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen

Services

  • Ausleihe
  • Verlängerung/Rückgabe (auch über den Briefkasten)
  • Neuanmeldung und Ausweisverlängerung
  • Abholung von Vormerkungen
  • Kurzrecherchen am OPAC-Bibliothekssystem

Nicht möglich sind:

  • längerer Aufenthalt (keine Sitzgelegenheiten, keine Lesesaalnutzung)
  • Internetnutzung
  • Nutzung des Kopierers
  • Zeitunglesen
  • WC-Nutzung

Öffnungszeiten

Dienstag 13 bis 19 Uhr (statt 18 Uhr)
Mittwoch 9.30 bis 13 Uhr (wie bisher)
Donnerstag 13 bis 19 Uhr (statt 18 Uhr)
Freitag 13 bis 18 Uhr (wie bisher)
Samstag geschlossen

Online-Angebot

Zusätzlich steht das Online-Angebote der Stadtbibliothek unabhängig von allen sonstigen Regelungen bis 15. Juni kostenfrei zur Verfügung. Dieser Service gilt auch für alle Noch-Nicht-Mitglieder, die sich unter stadtbibliothek@bruchsal.de für einen kostenlosen Schnupperausweis registrieren. Hierzu müssen Name, Adresse, Geburtsdatum und Telefon angegeben werden. Sobald die Daten erfasst sind, erhalten die Nutzer eine Ausweisnummer und ein Passwort, um sich bei allen Angeboten im genannten Zeitraum gratis einloggen zu können.

Touristinformation

Die Touristinformation Bruchsal ist ab sofort von Montag bis Mittwoch von 10 bis 13 Uhr telefonisch unter (07251) 505 94-61 oder per E-Mail: touristinformation@btmv.de erreichbar.
Für den regulären Kundenverkehr ist das Büro aktuell geschlossen. Für dringende persönliche Angelegenheiten ist eine vorherige Terminvereinbarung mit namentlicher Anmeldung möglich.

Unternehmen

Jetzt ganz aktuell
Um Masseninsolvenzen abzuwenden, können Kleinunternehmen und Selbstständige Coronar-Soforthilfen beim Land beantragen. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat dieses Soforthilfeprogramm für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten aufgelegt und am Wochenende noch einmal aktualisiert. Anträge auf Soforthilfe können nach wie vor unter gestellt werden: www.bw-soforthilfe.de.  
Nähere Informationen finden Sie außerdem hier:
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/
Aktuelle Themen kann man auch in den Pressemitteilungen des Wirtschaftsministeriums nachlesen unter: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/
Für Fragen hat die IHK Karlsruhe ab sofort eine zusätzliche Soforthilfe-Hotline mit der Telefonnummer (0721) 174-111 geschaltet. Diese ist Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und samstags zwischen 8 und 14 Uhr besetzt.
Für die Unternehmen in Bruchsal und der RegionDeshalb hat die kommunale Wirtschaftsförderung Bruchsal ihr umfangreiches Informationspapier zusammengestellt.

Online-Plattform www.meinbruchsal.shop

Logo von meinbruchsal.shop
Zu meinbruchsal.shop

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Bruchsal hat zusammen mit dem Branchenbund und dem „Landfunker” sowie durch Unterstützung der Sparkasse ein Internet-Portal für Handel und Dienstleistungen eingerichtet. Mehr Infos finden Sie unter dem Reiter "Einkaufen" auf dieser Seite oder unter:

Volkshochschule

Aufgrund der aktuellen Situation und um der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzutreten, sind alle Kurse und Veranstaltungen der Volkshochschule Bruchsal präventiv bis auf Weiteres abgesagt. Aktuelle Informationen gibt es auch auf www.vhs-bruchsal.de.
 
Von der Unterbrechung ausgenommen sind alle Veranstaltungen, die online stattfinden: www.vhs-bruchsal.de
Achten Sie vor allem auf unsere neuen Online-Webinare, die Sie auf unserer Internetseite mit einem Klick auf den roten Button "NEU" finden.
 
Die im Moment entfallenen Kurstermine werden nach Absprache mit unseren Dozenten/-innen nachgeholt. Soweit dies nicht oder nur teilweise möglich ist, werden wir Ihnen ein Guthaben für Ihre weiteren Kurse einrichten.
Mit den genaueren Informationen zur Vorgehensweise, werden Sie nach Absprache mit unseren Kursleitungen entsprechend informiert. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 
Unsere Geschäftsstelle ist im Moment bis auf weiteres geschlossen. Sie können uns jedoch weiterhin telefonisch unter (07251) 79-303, 304, 305, 321, 302 oder per E-Mail (VHS@bruchsal.de) erreichen. 

Wertstoffhöfe / Grünabfallsammelstellen

Öffnungszeiten der vom Landkreis betriebenen Wertstoffhöfe und Grünabfallsammelstellen ab 12. Mai

Die vom Landkreis betriebenen Sammelstellen sind wieder zu den Tagen und Zeiten geöffnet, die im jeweiligen Abfuhrkalender für 2020 abgedruckt sind. Dadurch wird es wieder einfacher seine Anlieferungen zu planen.
Damit die Vorgaben zum Infektionsschutz eingehalten werden, darf weiterhin nur eine bestimmte Zahl von Anlieferenden die Sammelstelle gleichzeitig nutzen. Die Einfahrt und den Zugang regelt zusätzliches Aufsichtspersonal, dessen Anweisungen befolgt werden müssen. Deshalb braucht man Geduld, wenn man seine Wertstoffe oder Grünabfälle anliefern möchte. Der Abfallwirtschaftsbetrieb bittet deshalb, genügend Zeit einzuplanen, besonders vorsichtig zu fahren, den Verkehr nicht zu behindern und in den Fahrzeugen oder mit Abstand zu anderen Personen zu warten
Die einzelnen Abladestellen in den Sammelstellen dürfen nur nach Aufforderung durch das Personal und von so vielen Personen genutzt werden, dass ein Abstand vom mindestens 1,50 Metern zu anderen Personen eingehalten wird. Eingeschränkt werden die Abfallberatung und die Hilfe beim Ausladen der Abfälle. Schilder weisen auf die Wartezone für die Fahrzeuge, die neuen Regelungen und Hygienevorschriften hin. Zum Schutz von anderen Personen wird dringend empfohlen, wie beim Einkaufen, die Nase und den Mund zu bedecken, in dem man beispielsweise eine Maske trägt.

Folgende Sammelstellen des Abfallwirtschaftsbetriebes sind wieder geöffnet:

  • Bruchsal-Untergrombach: Dienstag und Freitag von 15 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 17 Uhr
  • Bruchsal-Heidelsheim: Mittwoch und Freitag von 15 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 17 Uhr
  • Kreismülldeponie zwischen Ubstadt und Bruchsal: Donnerstag und Freitag von 14 bis 17 Uhr, Samstag von 10 bis 17 Uhr

Die kleine Sammelstelle beim städtischen Bauhof in der Panzerstraße in der Bruchsaler Südstadt bleibt geschlossen weiterhin geschlossen, weil es dort keinen größeren Wartebereich gibt. Alle Öffnungszeiten findet man auf dem Abfuhrkalender für 2020 oder auf der Internetseite des Abfallwirtschaftsbetriebes unter der Rubrik „Termine“.

Bitte!  Zu Ihrem eigenen Schutz und dem Schutz anderer vermeiden Sie soziale Kontakte.

Plakat mit Erdmännchen

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