Informationen zur aktuellen Entwicklung des Corona-Virus in Bruchsal

Aufgrund der aktuellen Entwicklung in Sachen Corona-Virus hat die Stadt Bruchsal umfassende Maßnahmen beschlossen. Auf der Informationseite finden Sie alles Wissenswerte speziell für Bruchsal und seine Stadtteile.

Aus den Beständen

Altbestand

Untergrombacher Rechnungsbücher aus dem 19. Jahrhundert

1676, 1689 und 1945 – bereits drei Mal musste Bruchsal den Verlust seines Archivs beklagen. Dementsprechend klein ist der Altbestand des Stadtarchivs Bruchsal. Um diese Lücke zu schließen, wurde die Überlieferungsbildung verstärkt auf die Gemeindearchive der Stadtteile, nichtamtliches Schriftgut und auf Sammlungen ausgerichtet. Hier gehen die Akten bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts zurück, vereinzelt sind auch Schriftstücke und Amtsbücher aus dem 18. Jahrhundert überliefert.

Behördenbestände ab 1945

Archivalien gut verpackt in Archivschachteln

Diese Beständegruppe wird aus Unterlagen der verschiedenen Verwaltungszweigen der Stadt gespeist. Die Lebensbereiche einer Stadt spiegeln sich in der Arbeit der einzelnen Ämter wider. Nach Ablauf einer gesetzlichen Aufbewahrungsfrist ist das Verwaltungsschriftgut „archivreif“ und kann durch die Mitarbeiter des Stadtarchivs nach „Archivwürdigkeit“ bewertet werden: sind die Dokumente für historische Forschung relevant? Haben sie rechtssichernden Charakter? Bilden Sie eine entscheidende Entwicklung der Stadt ab?
Doch mit der Bewertung ist es noch nicht getan: Die Unterlagen müssen erst von Metallstücken wie Büroklammern und Heftnadeln befreit werden, da mit der Zeit Rost entsteht, der auch das Papier angreift. Dann werden sie in spezielle Mappen und Archivschachteln verpackt, die die Dokumente vor Umwelteinflüssen schützen und so die Lebensdauer der Archivalien verlängern.

Gemeindearchive

Akten aus dem Bestand Heidelsheim

Die Gemeindearchive der Stadtteile gehen oftmals weiter zurück als die Überlieferung der Kernstadt. Nach und nach hat das Stadtarchiv diese Unterlagen gesichert und erschlossen. Die Erschließung beinhaltet nicht nur die oben geschilderten bestandserhalterischen Maßnahmen, sondern auch die „Verzeichnung“ der Akten. Sie werden mit Titel und Laufzeit in einer Liste oder Datenbank erfasst. Für die Gemeinden  liegen bereits Erschließungsergebnisse, sogenannte „Findbücher“ vor, die im Stadtarchiv eingesehen werden können.

Nichtamtliche Überlieferung

Konvolut von Dokumenten aus dem Nachlass der Familie Diemer

Das Archivgesetz für Baden-Württemberg setzt als oberste Aufgabe eines Archivs die Überlieferung der Behördenunterlagen. Archivgut privater Stellen gilt als „Ergänzungsüberlieferung“. Doch die Dokumentation städtischen Lebens wäre ohne diese Unterlagen aus Vereinen, Kultureinrichtungen, Privatpersonen oder Unternehmen nicht komplett und gerade das Stadtarchiv Bruchsal ist aufgrund der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg auf diese „Ergänzungsüberlieferung“ angewiesen.

Findbuch zum Nachlass der Familie Zeiser (253 KB)

Sammlungen

Fotoalbum Sommertagszug
Foto: Ohler

Ähnlich wie bei der nichtamtlichen Überlieferung resultiert auch der große Sammlungsbestand des Stadtarchivs aus der Notwendigkeit, kriegsbedingte Überlieferungslücken zu schließen. Fotos, Filme, Karten und Pläne, Plakate und sogar einzelne Objekte ergänzen ebenso den Bestand des Stadtarchivs wie eine umfangreiche Zeitungs(-ausschnitts)sammlung und eine Bibliothek zur Geschichte von Stadt und Landkreis.

Findbuch zur Fastnachts-Sammlung (244 KB)

Haben wir sie neugierig gemacht? Unter der Rubrik „Forschen im Archiv“ finden Sie Informationen über Benutzungsmöglichkeiten.

Kontakt

Herr Thomas Moos
Otto-Oppenheimer-Platz 5
76646 Bruchsal
Telefon 07251/79-708
Fax 07251/79-11708
Öffnungszeiten:

nach Vereinbarung

Gebäude: Rathaus am Otto-Oppenheimer-Platz 5
Aufgaben: Stadtarchiv
Dr. Tamara Frey
Telefon (07251) 79-19 38
Fax (07251) 79-111 938

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