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Sonntag, 19.01.2020 11 Uhr

BLB: Café Europa - Rio Reiser

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Beschreibung

Keine Macht für Niemand

Als Ralph Möbius brach er Schule und Fotografenlehre ab und zog 1967 nach Berlin. Als Rio Reiser schrieb er Theatermusik und gründete die Band Ton Steine Scherben. Die „Scherben“ waren die erste deutschsprachige Band, die Rockmusik als Ausdruck einer Haltung verstand. Rio Reisers Texte rieben sich an herrschenden Strukturen und verliehen damit dem Lebensgefühl der Jugend der 70er Jahre – insbesondere der Kreuzberger Hausbesetzer-Szene – eine Stimme. Nach einer fehlkalkulierten Tour war die Band 1985 hoch verschuldet und löste sich auf. Reiser begann eine erfolgreiche Solokarriere, die zehn Jahre später mit seinem plötzlichen Tod endete. „Der einzige, der über die ganz große Liebe, den brennenden Hass, das Steineschmeißen und die Sehnsucht singen kann, ohne zu lügen“, urteilte die taz. Am 9. Januar 2020 hätte Rio Reiser seinen 70. Geburtstag gefeiert.

Auf Adlers Schwingen reist die Prinzessin in das Niemandland

Sonntag, 19.01.2020 13:30 - 15:00 Uhr

Zusatzvorstellung "Die Reise durch das Schweigen"

Beschreibung

Das Wintermärchen der Koralle 2019/20 „Die Reise durch das Schweigen“ haben bereits zahlreiche Kinder und Erwachsene im Theater im Riff Bruchsal erleben dürfen. Im Januar geht das Theater Die Koralle auf weitere Reisen und bietet noch an allen Wochenenden Termine für interessierte Mitreisende an. Auf grund der großen Nachfrage gibt es außerdem zwei Zusatzvorstellungen für Märchenfans und Theaterbegeisterte. Die Suche der Stummen Prinzessin nach ihrer Sprache und ihrem Namen hat der Erfinder der Sams-Geschichten Paul Maar zusammen mit dem weltweit bekannten Opernregisseur Mauro Guindani geschrieben. Und so wundert es auch nicht, dass es ein Märchen mit vielen Bildern und technischen Rafinessen wurde. Was es heißt, erwachsen zu werden, welche Freunde man braucht und was einem unterwegs alles passieren kann, das ist noch an folgenden Terminen zu sehen: Sa 18., So 19., Sa 25., So 26. Januar jeweils 16 Uhr – hier sind online oder in der Vorverkaufsstelle nur noch für einzelne Vorstellungen Restkarten erhältlich. Außerdem spielt das Ensemble am So 19. und So 26. Januar jeweils um 13.30 Uhr eine Zusatzvorstellung. Karten sind ab sofort in der Buchhandlung Braunbarth und online unter www.diekoralle.de erhältlich. Hier findet man auch alle Informationen zur Produktion und zum Theater.

Sonntag, 19.01.2020 16:00 Uhr

Wintermärchen 2019/2020

Beschreibung

Wintermärchen 2019/20 Mauro Guindani / Paul Maar Die Reise durch das Schweigen Es war einmal eine böse Fee, die unbedingt den Platz der weißen Königin einnehmen wollte. Vor den Augen ihres Kindes wird die weiße Königin in einen tiefen Brunnen gestoßen. Die Fee nimmt als Schwarze Königin den Platz neben dem König ein und nimmt dem Kind die Sprache, damit es sie nicht verrät: Es soll nie sprechen und keinen Namen haben. An seinem vierzehnten Geburtstag macht sich das Kind auf die Suche nach seiner Stimme und seinem Namen. Es wird eine lange Reise voller Abenteuer und Begegnungen mit Feinden und Freunden. Die Koralle spielt das wunderbare Märchen vom Erwachsen werden, der Suche nach Identität und von der Kraft der Freundschaft und Liebe als Wintermärchen 2019/2020. Geschrieben haben es der Erfinder der „Sams“ - Geschichten Paul Maar und Mauro Guindani. Inszenierung: Marcus Joos Es spielen: Tobias Rieß, Till Schau, Julian Schlichter, Johannes Durst, Sofie Kuhn, Nadine Weissenberger, Rebecca Ihle, Vanessa Smith, Celina Weindel, Luisa Zirpel, Elisabeth Rieger, Monika Schumacher, Lea Becker, Oriana Reichert, Judith Rieger-Tóth, Petra Peter. Ab dem 7. Dezember 2019 im Theater im Riff Bruchsal Vorstellungen: 07., 08., 14., 15., 21., 22., 26. Dezember 2019 / 04., 05., 11., 12., 18., 19., 25., 26. Januar 2020jeweils 16 Uhr– Theater im Riff, Bruchsal Karten ab 09. November: Buchhandlung Braunbarth Bruchsal und unter www.diekoralle.de Erwachsene zahlen 10 EUR, Kinder & Ermäßigte zahlen 6 EUR. Ermäßigungen werden jeweils an der Kasse gewährt und abgezogen.

Dienstag, 21.01.2020 19:30 Uhr

BLB: Der Steppenwolf

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Eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.

Es war ein Kultbuch der späten 1960er Jahre. Und nicht nur in Europa. Eine berühmte Rockband und eine Theater-Company in Chicago benannten sich danach, gleichzeitig wurde es wegen Anstiftung zum Drogenmissbrauch aus einigen Bibliotheken in den USA verbannt. Das Buch bewegte Generationen. Und warum? Vielleicht weil in ihm die Frage nach dem eigenen Platz in dieser Welt radikaler gestellt wird. Vielleicht auch, weil man immer wieder den Eindruck hat, dass diese Welt sich uns entzieht, fremd wird. Wie eben jenem Harry Haller, dem zerrissenen Helden des Romans. Er hasst all jene, die das Leben so nehmen, wie es ist, und sehnt sich doch danach, in Einklang mit der Welt zu leben. Es scheint keinen Ausweg zu geben, bis er Hermine trifft und eine „magische“ Reise antritt.

„Bei allen Heiterkeiten und Absurditäten entsteht im Societaetstheater keine Komödie. Natürlich braucht der Abend vor allem einen zerrissenen Harry Haller: mürrisches Hadern, kindliches Trotzen, altkluges Dozieren, entfesseltes Wüten und ein bisschen Foxtrotteln muss Tom Quaas leisten. Und ist dafür in Hochform.“ Sächsische Zeitung

„Regisseur Arne Retzlaff baut voll auf Quaas’ Präsenz als extravagantem und höchst präsentem Helden, der die verdichtete Schizophrenie zwischen abgefucktem Schreiberling und genusssüchtigem Mann vollendet ausspielt. Mit der Bühnenfassung von Joachim Lux, in der klugen wie kargen Ausstattung von Ella Späte zelebriert Retzlaff die Zeitlosreise durch die seltsame Gefühlswelt von allgegenwärtigen Citynerds in rund einhundert pausenlosen Minuten. Ein sehenswerter Abend.“ Dresdner Neueste Nachrichten

Der Steppenwolf ist Sternchenthema in Baden-Württemberg und wird ab 2019 im Abitur geprüft.

 

Donnerstag, 23.01.2020 19:30 Uhr

BLB: nichts, was uns passiert

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Sommer 2014. In Brasilien ist Fußballweltmeisterschaft, in Deutschland Partystimmung, im Leipziger Studentenmilieu wird mit viel Alkohol gefeiert. Anna ist 27 Jahre alt. Sie will dolmetschen, jobbt nach dem Studium in einer Kneipe und lernt Jonas kennen. Er promoviert über ukrainische Popliteratur und hat eben eine Trennung hinter sich. Die beiden sind sich sympathisch und verbringen eine Nacht, aus der nichts folgt; kein gemeinsames Frühstück, keine Verabredung. Zufällig treffen sie sich auf einer Party wieder, völlig betrunken schleppt Jonas Anna ab. Aber sie will diesmal keinen Sex und sagt nein – oder glaubt zumindest, nein gesagt zu haben. Anna ist zu kraftlos, zu betrunken, um Jonas aufzuhalten. Ihr ist klar, dass er ihr Selbstbestimmungsrecht missachtet hat. Erst nach zwei Monaten Wut und Depression zeigt sie ihn an. Aber was sie als Vergewaltigung erlebt hat, war für ihn nicht der beste, aber ohne den geringsten Zweifel einvernehmlicher Sex. Er fühlt sich gebrandmarkt, stigmatisiert, sie sieht sich als Falschbeschuldigerin diffamiert. Denn bald wird überall über den Fall gesprochen, in der Universität, in der ganzen Stadt. Wer hat Recht? Was ist in besagter Nacht wirklich passiert? Berichte von Anna und Jonas, von Freunden, Verwandten, Uni-Professoren, WG-Mitbewohnern und Arbeitgebern ergeben ein widersprüchliches, komplexes Bild. Der Roman nichts, was uns passiert thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie unsere Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht. Bettina Wilpert erhielt für ihren Debütroman, der 2018 erschien, den aspekte- Literaturpreis.  

Bettina Wilpert  

Bettina Wilpert wurde 1989 in Bayern geboren. In Potsdam, Berlin und Leipzig studierte sie Kulturwissenschaft, Anglistik und Literarisches Schreiben. Sie war u. a. Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses und Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa 2017 des Literarischen Colloquiums Berlin. Ihre Texte wurden u. a. in BELLA triste, Metamorphosen, outside the box, PS – Politisch Schreiben und testcard veröffentlicht. Sie arbeitet als Trainerin für Deutsch als Fremdsprache und lebt in Leipzig.

Freitag, 24.01.2020 19:30 Uhr

BLB: Das Lächeln am Fuße der Leiter

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Gastspiel des Societaetstheaters Dresden  

Das erzählerische Kabinettstück Henry Millers: Die Geschichte vom Clown, der sich nicht damit zufriedengeben mag, die Leute zum Lachen zu bringen. So ist es die Geschichte von seinem Lächeln, seiner Trance, dem Mond und der Leiter. Der Clown August ist auf dem Gipfel des Ruhms angekommen und wirft alles hin. Er taucht ein in die Masse der Namenlosen, versteckt sich hinter anderen Identitäten. Vielleicht geht er auch nach Südamerika? Aber er ist kein Albatros! Auch er hat Hunger. Er hatte seine eigenen Grenzen überschritten. Das Lachen der Menschen genügte ihm Das Lächeln am nicht mehr, er wollte ihnen die Freude schenken. Aber Freude ist die Gabe Gottes. Wohin in der Welt? Wohin mit sich selbst? Die Gestalt des Clowns August gleicht dem Autor Miller vielleicht am ehesten in seiner Suche nach Reinheit und Glückseligkeit. Der Held verliert seine Identität und findet sie wieder. Eine Künstlergeschichte voller Schönheit und Verzweiflung, voller Poesie und Musik. Traumhaft, surrealistisch und weise.

„Es ist doch deutlich ein Glücksfall für das Theater, wenn ein längst bekannter, mehr oder weniger vertrauter oder auch in Vergessenheit geratener Text mit der Kraft des Spiels szenisch aufzuleben vermag, sich Sprach- und Körperbilder zusammenfinden, um eine denkwürdige Geschichte zu erzählen. Großes Theater in einem kleinen Raum.“ Dresdner Neueste Nachrichten

Samstag, 25.01.2020 13:30 - 16:30

Tango Argentino - Anfänger/innen mit und ohne Vorkenntnisse-

Beschreibung

Tanzpraxis

20501
Tango Argentino
-Anfänger/innen mit und ohne Vorkenntnisse-
Claudia Kreisz
Samstag, 13.30 - 16.30 Uhr
Haus der Begegnung, Tunnelstr. 27
Gebühr: 15,- EUR
Termin: Sa, 25.01.20
Schritt für Schritt lernen wir Elemente des Tango Argentino und schon am Ende des Kurses kann das Erlernte auf der Tanzfläche umgesetzt werden. Anmeldung einzeln oder paarweise, beides willkommen! Bitte mitbringen: Falls vorhanden, Schuhe mit einer Sohle, die beim Gehen und Drehen nicht bremst, z. B. Ledersohle oder auch alternativ warme Socken.

 

Samstag, 25.01.2020 16:00 Uhr

Wintermärchen 2019/2020

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Wintermärchen 2019/20 Mauro Guindani / Paul Maar Die Reise durch das Schweigen Es war einmal eine böse Fee, die unbedingt den Platz der weißen Königin einnehmen wollte. Vor den Augen ihres Kindes wird die weiße Königin in einen tiefen Brunnen gestoßen. Die Fee nimmt als Schwarze Königin den Platz neben dem König ein und nimmt dem Kind die Sprache, damit es sie nicht verrät: Es soll nie sprechen und keinen Namen haben. An seinem vierzehnten Geburtstag macht sich das Kind auf die Suche nach seiner Stimme und seinem Namen. Es wird eine lange Reise voller Abenteuer und Begegnungen mit Feinden und Freunden. Die Koralle spielt das wunderbare Märchen vom Erwachsen werden, der Suche nach Identität und von der Kraft der Freundschaft und Liebe als Wintermärchen 2019/2020. Geschrieben haben es der Erfinder der „Sams“ - Geschichten Paul Maar und Mauro Guindani. Inszenierung: Marcus Joos Es spielen: Tobias Rieß, Till Schau, Julian Schlichter, Johannes Durst, Sofie Kuhn, Nadine Weissenberger, Rebecca Ihle, Vanessa Smith, Celina Weindel, Luisa Zirpel, Elisabeth Rieger, Monika Schumacher, Lea Becker, Oriana Reichert, Judith Rieger-Tóth, Petra Peter. Ab dem 7. Dezember 2019 im Theater im Riff Bruchsal Vorstellungen: 07., 08., 14., 15., 21., 22., 26. Dezember 2019 / 04., 05., 11., 12., 18., 19., 25., 26. Januar 2020jeweils 16 Uhr– Theater im Riff, Bruchsal Karten ab 09. November: Buchhandlung Braunbarth Bruchsal und unter www.diekoralle.de Erwachsene zahlen 10 EUR, Kinder & Ermäßigte zahlen 6 EUR. Ermäßigungen werden jeweils an der Kasse gewährt und abgezogen.

Der Prinzessin begegnen auf ihrer Reise jede Menge interessante Wesen

Sonntag, 26.01.2020 13:30 - 14:50 Uhr

Zusatzvorstellung "Die Reise durch das Schweigen"

Beschreibung

Zusatzvorstellungen für das Wintermärchen der Koralle geplantDie Reise durch das Schweigen geht weiter...   Das Wintermärchen der Koralle 2019/20 „Die Reise durch das Schweigen“ haben bereits zahlreiche Kinder und Erwachsene im Theater im Riff Bruchsal erleben dürfen. Im Januar geht das Theater Die Koralle auf weitere Reisen und bietet noch an allen Wochenenden Termine für interessierte Mitreisende an. Auf grund der großen Nachfrage gibt es außerdem zwei Zusatzvorstellungen für Märchenfans und Theaterbegeisterte. Die Suche der Stummen Prinzessin nach ihrer Sprache und ihrem Namen hat der Erfinder der Sams-Geschichten Paul Maar zusammen mit dem weltweit bekannten Opernregisseur Mauro Guindani geschrieben. Und so wundert es auch nicht, dass es ein Märchen mit vielen Bildern und technischen Rafinessen wurde. Was es heißt, erwachsen zu werden, welche Freunde man braucht und was einem unterwegs alles passieren kann, das ist noch an folgenden Terminen zu sehen: Sa 18., So 19., Sa 25., So 26. Januar jeweils 16 Uhr – hier sind online oder in der Vorverkaufsstelle nur noch für einzelne Vorstellungen Restkarten erhältlich. Außerdem spielt das Ensemble am So 19. und So 26. Januar jeweils um 13.30 Uhr eine Zusatzvorstellung. Karten sind ab sofort in der Buchhandlung Braunbarth und online unter www.diekoralle.de erhältlich. Hier findet man auch alle Informationen zur Produktion und zum Theater.  

Sonntag, 26.01.2020 16:00 Uhr

Wintermärchen 2019/2020

Beschreibung

Wintermärchen 2019/20 Mauro Guindani / Paul Maar Die Reise durch das Schweigen Es war einmal eine böse Fee, die unbedingt den Platz der weißen Königin einnehmen wollte. Vor den Augen ihres Kindes wird die weiße Königin in einen tiefen Brunnen gestoßen. Die Fee nimmt als Schwarze Königin den Platz neben dem König ein und nimmt dem Kind die Sprache, damit es sie nicht verrät: Es soll nie sprechen und keinen Namen haben. An seinem vierzehnten Geburtstag macht sich das Kind auf die Suche nach seiner Stimme und seinem Namen. Es wird eine lange Reise voller Abenteuer und Begegnungen mit Feinden und Freunden. Die Koralle spielt das wunderbare Märchen vom Erwachsen werden, der Suche nach Identität und von der Kraft der Freundschaft und Liebe als Wintermärchen 2019/2020. Geschrieben haben es der Erfinder der „Sams“ - Geschichten Paul Maar und Mauro Guindani. Inszenierung: Marcus Joos Es spielen: Tobias Rieß, Till Schau, Julian Schlichter, Johannes Durst, Sofie Kuhn, Nadine Weissenberger, Rebecca Ihle, Vanessa Smith, Celina Weindel, Luisa Zirpel, Elisabeth Rieger, Monika Schumacher, Lea Becker, Oriana Reichert, Judith Rieger-Tóth, Petra Peter. Ab dem 7. Dezember 2019 im Theater im Riff Bruchsal Vorstellungen: 07., 08., 14., 15., 21., 22., 26. Dezember 2019 / 04., 05., 11., 12., 18., 19., 25., 26. Januar 2020jeweils 16 Uhr– Theater im Riff, Bruchsal Karten ab 09. November: Buchhandlung Braunbarth Bruchsal und unter www.diekoralle.de Erwachsene zahlen 10 EUR, Kinder & Ermäßigte zahlen 6 EUR. Ermäßigungen werden jeweils an der Kasse gewährt und abgezogen.

Sonntag, 26.01.2020 19:30 Uhr

BLB: nichts, was uns passiert

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Sommer 2014. In Brasilien ist Fußballweltmeisterschaft, in Deutschland Partystimmung, im Leipziger Studentenmilieu wird mit viel Alkohol gefeiert. Anna ist 27 Jahre alt. Sie will dolmetschen, jobbt nach dem Studium in einer Kneipe und lernt Jonas kennen. Er promoviert über ukrainische Popliteratur und hat eben eine Trennung hinter sich. Die beiden sind sich sympathisch und verbringen eine Nacht, aus der nichts folgt; kein gemeinsames Frühstück, keine Verabredung. Zufällig treffen sie sich auf einer Party wieder, völlig betrunken schleppt Jonas Anna ab. Aber sie will diesmal keinen Sex und sagt nein – oder glaubt zumindest, nein gesagt zu haben. Anna ist zu kraftlos, zu betrunken, um Jonas aufzuhalten. Ihr ist klar, dass er ihr Selbstbestimmungsrecht missachtet hat. Erst nach zwei Monaten Wut und Depression zeigt sie ihn an. Aber was sie als Vergewaltigung erlebt hat, war für ihn nicht der beste, aber ohne den geringsten Zweifel einvernehmlicher Sex. Er fühlt sich gebrandmarkt, stigmatisiert, sie sieht sich als Falschbeschuldigerin diffamiert. Denn bald wird überall über den Fall gesprochen, in der Universität, in der ganzen Stadt. Wer hat Recht? Was ist in besagter Nacht wirklich passiert? Berichte von Anna und Jonas, von Freunden, Verwandten, Uni-Professoren, WG-Mitbewohnern und Arbeitgebern ergeben ein widersprüchliches, komplexes Bild. Der Roman nichts, was uns passiert thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie unsere Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht. Bettina Wilpert erhielt für ihren Debütroman, der 2018 erschien, den aspekte- Literaturpreis.  

Bettina Wilpert  

Bettina Wilpert wurde 1989 in Bayern geboren. In Potsdam, Berlin und Leipzig studierte sie Kulturwissenschaft, Anglistik und Literarisches Schreiben. Sie war u. a. Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses und Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa 2017 des Literarischen Colloquiums Berlin. Ihre Texte wurden u. a. in BELLA triste, Metamorphosen, outside the box, PS – Politisch Schreiben und testcard veröffentlicht. Sie arbeitet als Trainerin für Deutsch als Fremdsprache und lebt in Leipzig.

Freitag, 31.01.2020 11 Uhr

BLB: Sonnenstrahl im Kopfsalat

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Beschreibung

Was wäre, wenn du dich zwar noch an Erlebnisse aus deiner Kindheit erinnern könntest, du aber keine Ahnung hättest, was du eben gemacht hast? So geht es David. Er ist dement. Und wer ist diese Person, die da täglich vorbeikommt? Die Putzfrau? Die Postbotin? Sarah ist Davids Enkelin, sie wünscht sich, dass Opas „Kopfsalat“ noch einmal von einem Sonnenstrahl erhellt würde. Sarah sagt ihm aber nicht, dass er krank ist. Sie lässt sich auf seine Weltwahrnehmung ein. Sonnenstrahl im Kopfsalat ist ein Stück für zwei Personen zum Thema Demenz, einem Phänomen, das in einer alternden Gesellschaft immer wichtiger wird. Die beiden schlüpfen immer wieder in andere Rollen und spielen mögliche Szenen aus dem Leben einer an Demenz erkrankten Person durch. Dabei entsteht eine spielerische Collage, mal humorvoll, mal traurig, mal berührend, mal frech. Holger Schober schreibt zum zweiten Mal einen Theatertext zur Uraufführung an der Badischen Landesbühne.

 

Ab 10 Jahren/ab 5. Klasse

Freitag, 31.01.2020 19:30 Uhr

BLB: nichts, was uns passiert

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Sommer 2014. In Brasilien ist Fußballweltmeisterschaft, in Deutschland Partystimmung, im Leipziger Studentenmilieu wird mit viel Alkohol gefeiert. Anna ist 27 Jahre alt. Sie will dolmetschen, jobbt nach dem Studium in einer Kneipe und lernt Jonas kennen. Er promoviert über ukrainische Popliteratur und hat eben eine Trennung hinter sich. Die beiden sind sich sympathisch und verbringen eine Nacht, aus der nichts folgt; kein gemeinsames Frühstück, keine Verabredung. Zufällig treffen sie sich auf einer Party wieder, völlig betrunken schleppt Jonas Anna ab. Aber sie will diesmal keinen Sex und sagt nein – oder glaubt zumindest, nein gesagt zu haben. Anna ist zu kraftlos, zu betrunken, um Jonas aufzuhalten. Ihr ist klar, dass er ihr Selbstbestimmungsrecht missachtet hat. Erst nach zwei Monaten Wut und Depression zeigt sie ihn an. Aber was sie als Vergewaltigung erlebt hat, war für ihn nicht der beste, aber ohne den geringsten Zweifel einvernehmlicher Sex. Er fühlt sich gebrandmarkt, stigmatisiert, sie sieht sich als Falschbeschuldigerin diffamiert. Denn bald wird überall über den Fall gesprochen, in der Universität, in der ganzen Stadt. Wer hat Recht? Was ist in besagter Nacht wirklich passiert? Berichte von Anna und Jonas, von Freunden, Verwandten, Uni-Professoren, WG-Mitbewohnern und Arbeitgebern ergeben ein widersprüchliches, komplexes Bild. Der Roman nichts, was uns passiert thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie unsere Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht. Bettina Wilpert erhielt für ihren Debütroman, der 2018 erschien, den aspekte- Literaturpreis.  

Bettina Wilpert  

Bettina Wilpert wurde 1989 in Bayern geboren. In Potsdam, Berlin und Leipzig studierte sie Kulturwissenschaft, Anglistik und Literarisches Schreiben. Sie war u. a. Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses und Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa 2017 des Literarischen Colloquiums Berlin. Ihre Texte wurden u. a. in BELLA triste, Metamorphosen, outside the box, PS – Politisch Schreiben und testcard veröffentlicht. Sie arbeitet als Trainerin für Deutsch als Fremdsprache und lebt in Leipzig.

Freitag, 31.01.2020 19.30 Uhr

BLB: Sonnenstrahl im Kopfsalat

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Was wäre, wenn du dich zwar noch an Erlebnisse aus deiner Kindheit erinnern könntest, du aber keine Ahnung hättest, was du eben gemacht hast? So geht es David. Er ist dement. Und wer ist diese Person, die da täglich vorbeikommt? Die Putzfrau? Die Postbotin? Sarah ist Davids Enkelin, sie wünscht sich, dass Opas „Kopfsalat“ noch einmal von einem Sonnenstrahl erhellt würde. Sarah sagt ihm aber nicht, dass er krank ist. Sie lässt sich auf seine Weltwahrnehmung ein. Sonnenstrahl im Kopfsalat ist ein Stück für zwei Personen zum Thema Demenz, einem Phänomen, das in einer alternden Gesellschaft immer wichtiger wird. Die beiden schlüpfen immer wieder in andere Rollen und spielen mögliche Szenen aus dem Leben einer an Demenz erkrankten Person durch. Dabei entsteht eine spielerische Collage, mal humorvoll, mal traurig, mal berührend, mal frech. Holger Schober schreibt zum zweiten Mal einen Theatertext zur Uraufführung an der Badischen Landesbühne.

 

Ab 10 Jahren/ab 5. Klasse

Freitag, 31.01.2020 19:30 Uhr

BLB: Sonnenstrahl im Kopfsalat PREMIERE

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Uraufführung

Was wäre, wenn du dich zwar noch an Erlebnisse aus deiner Kindheit erinnern könntest, du aber keine Ahnung hättest, was du eben gemacht hast? So geht es David. Er ist dement. Und wer ist diese Person, die da täglich vorbeikommt? Die Putzfrau? Die Postbotin? Sarah ist Davids Enkelin, sie wünscht sich, dass Opas „Kopfsalat“ noch einmal von einem Sonnenstrahl erhellt würde. Sarah sagt ihm aber nicht, dass er krank ist. Sie lässt sich auf seine Weltwahrnehmung ein. Sonnenstrahl im Kopfsalat ist ein Stück für zwei Personen zum Thema Demenz, einem Phänomen, das in einer alternden Gesellschaft immer wichtiger wird. Die beiden schlüpfen immer wieder in andere Rollen und spielen mögliche Szenen aus dem Leben einer an Demenz erkrankten Person durch. Dabei entsteht eine spielerische Collage, mal humorvoll, mal traurig, mal berührend, mal frech. Holger Schober schreibt zum zweiten Mal einen Theatertext zur Uraufführung an der Badischen Landesbühne.

Ab 10 Jahren/ab 5. Klasse

Samstag, 01.02.2020 19:30 Uhr

BLB: nichts, was uns passiert

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Beschreibung

Sommer 2014. In Brasilien ist Fußballweltmeisterschaft, in Deutschland Partystimmung, im Leipziger Studentenmilieu wird mit viel Alkohol gefeiert. Anna ist 27 Jahre alt. Sie will dolmetschen, jobbt nach dem Studium in einer Kneipe und lernt Jonas kennen. Er promoviert über ukrainische Popliteratur und hat eben eine Trennung hinter sich. Die beiden sind sich sympathisch und verbringen eine Nacht, aus der nichts folgt; kein gemeinsames Frühstück, keine Verabredung. Zufällig treffen sie sich auf einer Party wieder, völlig betrunken schleppt Jonas Anna ab. Aber sie will diesmal keinen Sex und sagt nein – oder glaubt zumindest, nein gesagt zu haben. Anna ist zu kraftlos, zu betrunken, um Jonas aufzuhalten. Ihr ist klar, dass er ihr Selbstbestimmungsrecht missachtet hat. Erst nach zwei Monaten Wut und Depression zeigt sie ihn an. Aber was sie als Vergewaltigung erlebt hat, war für ihn nicht der beste, aber ohne den geringsten Zweifel einvernehmlicher Sex. Er fühlt sich gebrandmarkt, stigmatisiert, sie sieht sich als Falschbeschuldigerin diffamiert. Denn bald wird überall über den Fall gesprochen, in der Universität, in der ganzen Stadt. Wer hat Recht? Was ist in besagter Nacht wirklich passiert? Berichte von Anna und Jonas, von Freunden, Verwandten, Uni-Professoren, WG-Mitbewohnern und Arbeitgebern ergeben ein widersprüchliches, komplexes Bild. Der Roman nichts, was uns passiert thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie unsere Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht. Bettina Wilpert erhielt für ihren Debütroman, der 2018 erschien, den aspekte- Literaturpreis.  

Bettina Wilpert  

Bettina Wilpert wurde 1989 in Bayern geboren. In Potsdam, Berlin und Leipzig studierte sie Kulturwissenschaft, Anglistik und Literarisches Schreiben. Sie war u. a. Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses und Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa 2017 des Literarischen Colloquiums Berlin. Ihre Texte wurden u. a. in BELLA triste, Metamorphosen, outside the box, PS – Politisch Schreiben und testcard veröffentlicht. Sie arbeitet als Trainerin für Deutsch als Fremdsprache und lebt in Leipzig.

Sonntag, 02.02.2020 19:30 Uhr

BLB: nichts, was uns passiert

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Beschreibung

Sommer 2014. In Brasilien ist Fußballweltmeisterschaft, in Deutschland Partystimmung, im Leipziger Studentenmilieu wird mit viel Alkohol gefeiert. Anna ist 27 Jahre alt. Sie will dolmetschen, jobbt nach dem Studium in einer Kneipe und lernt Jonas kennen. Er promoviert über ukrainische Popliteratur und hat eben eine Trennung hinter sich. Die beiden sind sich sympathisch und verbringen eine Nacht, aus der nichts folgt; kein gemeinsames Frühstück, keine Verabredung. Zufällig treffen sie sich auf einer Party wieder, völlig betrunken schleppt Jonas Anna ab. Aber sie will diesmal keinen Sex und sagt nein – oder glaubt zumindest, nein gesagt zu haben. Anna ist zu kraftlos, zu betrunken, um Jonas aufzuhalten. Ihr ist klar, dass er ihr Selbstbestimmungsrecht missachtet hat. Erst nach zwei Monaten Wut und Depression zeigt sie ihn an. Aber was sie als Vergewaltigung erlebt hat, war für ihn nicht der beste, aber ohne den geringsten Zweifel einvernehmlicher Sex. Er fühlt sich gebrandmarkt, stigmatisiert, sie sieht sich als Falschbeschuldigerin diffamiert. Denn bald wird überall über den Fall gesprochen, in der Universität, in der ganzen Stadt. Wer hat Recht? Was ist in besagter Nacht wirklich passiert? Berichte von Anna und Jonas, von Freunden, Verwandten, Uni-Professoren, WG-Mitbewohnern und Arbeitgebern ergeben ein widersprüchliches, komplexes Bild. Der Roman nichts, was uns passiert thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie unsere Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht. Bettina Wilpert erhielt für ihren Debütroman, der 2018 erschien, den aspekte- Literaturpreis.  

Bettina Wilpert  

Bettina Wilpert wurde 1989 in Bayern geboren. In Potsdam, Berlin und Leipzig studierte sie Kulturwissenschaft, Anglistik und Literarisches Schreiben. Sie war u. a. Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses und Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa 2017 des Literarischen Colloquiums Berlin. Ihre Texte wurden u. a. in BELLA triste, Metamorphosen, outside the box, PS – Politisch Schreiben und testcard veröffentlicht. Sie arbeitet als Trainerin für Deutsch als Fremdsprache und lebt in Leipzig.

Freitag, 07.02.2020 19:30 Uhr

BLB: What on earth?! PREMIERE

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Beschreibung

Uraufführung

815 Millionen Menschen haben nicht genug zu essen. Der Durchschnittsdeutsche verursacht im Jahr 37 kg Plastikmüll. Seit die Erde sich dreht, gab es fünf große Artensterben. Wir befinden uns im sechsten. Zu den Umweltproblemen kommen Kriege und wirtschaftliche Probleme. Etwa 157.000 Menschen starben 2016 durch bewaffnete Konflikte. Im Bundestag sitzt eine rechtspopulistische Partei, meine Schulnoten sind schlecht, Mira knutscht mit Julius Winkler und meine Eltern wollen sich trennen. Wie kann ich die Welt retten, wenn ich nicht einmal meine eigenen Probleme bewältigen kann? What on Earth ?! beschäftigt sich mit Umweltschutz und Zukunftsangst und sucht notwendige Utopien. Mit Mongos gewann Sergej Gößner 2018 den JugendStückePreis des Heidelberger Stückemarkts. Für What on Earth ?! hat er zusammen mit der jungen BLB das Stipendium des Arbeitskreises Junges Theater Baden-Württemberg gewonnen, das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden- Württemberg gestiftet wird.

Ab 14 Jahren/ab 9. Klasse

Samstag, 08.02.2020 19.30 Uhr

BLB: Der Illegale

Beschreibung

Uraufführung

Günther Weisenborn, ein junger Schriftsteller aus dem Rheinland, wurde 1928 in Berlin gefeiert: Sein Stück U-Boot S 4 war an der Volksbühne ein großer Erfolg. Weisenborn zog nach Berlin, schrieb Theaterstücke und unter dem Titel Barbaren einen ersten Roman. Sein künstlerisches Schaffen fand mit der Machtergreifung Hitlers 1933 ein jähes Ende: Sein Roman wurde verbrannt, seine Stücke verboten. Weisenborn schrieb unter Pseudonym weiter und schloss sich 1937 einer Widerstandgruppe an, die von der Gestapo den Namen „Rote Kapelle“ bekam. 1942 folgten Verhaftung, Verurteilung und Inhaftierung im Zuchthaus Luckau, wo er 1945, kurz bevor er hingerichtet werden sollte, befreit wurde. Zurück in Berlin schrieb er das Schauspiel Die Illegalen, in das er seine Erfahrungen aus dem Widerstand einfließen ließ. Ob als junger Wilder in der späten Weimarer Republik oder als kompromissloser Autor im Nachkriegsdeutschland: Weisenborn hat immer wieder klar Stellung bezogen. Er verstand es, Poesie und politische Haltung miteinander zu verbinden. Als beständiger Mahner gegen Wiederbewaffnung, Atomkrieg und rechten Ungeist blieb er bis in die sechziger Jahre unbequem für die Herrschenden. Mit der literarischen Revue Der Illegale widmen wir uns einem einstmals vielbeachteten und erfolgreichen Autor, der nach seinem Tod 1969 bald in Vergessenheit geriet. In einer Collage aus seinen Texten, Szenen und Songs wollen wir ihn wiederentdecken und im Kontext seiner Zeit vorstellen. Dabei werden erstaunliche und zum Teil erschreckende Parallelen zur Gegenwart deutlich.  

Konstantin Wecker  

Als Liedermacher, Sänger und Komponist gehört Konstantin Wecker, 1947 in München geboren, zu den vielseitigsten Künstlern im deutschsprachigen Raum: Er veröffentlichte rund 40 Alben, aber auch Lyrik und Romane. Für Der Illegale hat Wecker Songtexte und Gedichte Weisenborns neu vertont. „Je mehr ich mich mit dem Werk Weisenborns beschäftigt habe, umso begeisterter war ich“, sagte er dazu in einem Interview.

Sonntag, 09.02.2020 19:30 Uhr

BLB: nichts, was uns passiert

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Beschreibung

Sommer 2014. In Brasilien ist Fußballweltmeisterschaft, in Deutschland Partystimmung, im Leipziger Studentenmilieu wird mit viel Alkohol gefeiert. Anna ist 27 Jahre alt. Sie will dolmetschen, jobbt nach dem Studium in einer Kneipe und lernt Jonas kennen. Er promoviert über ukrainische Popliteratur und hat eben eine Trennung hinter sich. Die beiden sind sich sympathisch und verbringen eine Nacht, aus der nichts folgt; kein gemeinsames Frühstück, keine Verabredung. Zufällig treffen sie sich auf einer Party wieder, völlig betrunken schleppt Jonas Anna ab. Aber sie will diesmal keinen Sex und sagt nein – oder glaubt zumindest, nein gesagt zu haben. Anna ist zu kraftlos, zu betrunken, um Jonas aufzuhalten. Ihr ist klar, dass er ihr Selbstbestimmungsrecht missachtet hat. Erst nach zwei Monaten Wut und Depression zeigt sie ihn an. Aber was sie als Vergewaltigung erlebt hat, war für ihn nicht der beste, aber ohne den geringsten Zweifel einvernehmlicher Sex. Er fühlt sich gebrandmarkt, stigmatisiert, sie sieht sich als Falschbeschuldigerin diffamiert. Denn bald wird überall über den Fall gesprochen, in der Universität, in der ganzen Stadt. Wer hat Recht? Was ist in besagter Nacht wirklich passiert? Berichte von Anna und Jonas, von Freunden, Verwandten, Uni-Professoren, WG-Mitbewohnern und Arbeitgebern ergeben ein widersprüchliches, komplexes Bild. Der Roman nichts, was uns passiert thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie unsere Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht. Bettina Wilpert erhielt für ihren Debütroman, der 2018 erschien, den aspekte- Literaturpreis.  

Bettina Wilpert  

Bettina Wilpert wurde 1989 in Bayern geboren. In Potsdam, Berlin und Leipzig studierte sie Kulturwissenschaft, Anglistik und Literarisches Schreiben. Sie war u. a. Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses und Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa 2017 des Literarischen Colloquiums Berlin. Ihre Texte wurden u. a. in BELLA triste, Metamorphosen, outside the box, PS – Politisch Schreiben und testcard veröffentlicht. Sie arbeitet als Trainerin für Deutsch als Fremdsprache und lebt in Leipzig.

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