Bebauungsplan „Obergrombacher Straße 11“

Hier: Aufstellungsbeschluss und Offenlage

Ziel und Zweck der Planung ist es zukünftige Nutzungsoptionen des Plangebietes unter Berücksichtigung des Bestandes zu definieren, das Gebiet städtebaulich und funktional zu ordnen und eine innerörtliche Nachverdichtung bauplanungsrechtlich zu sichern.

Die Planung umfasst eine Fläche von 0,17 ha und sieht die Errichtung von zwei traufständigen Wohngebäuden mit 11 Wohneinheiten in geschlossener Bauweise vor welche durch einen eingeschobenen Baukörper mit Flachdach verbunden sind. Weiterhin sieht die Planung die Umnutzung der ehemaligen Verwaltungsstelle zu Wohn- und Bürozwecken vor. Geplant sind 2 weitere Wohneinheiten im Obergeschoss und eine Büroeinheit im Erdgeschoss. Die Konzeption sieht eine Tiefgarage mit 14 Stellplätzen unter dem Neubau vor. Die Tiefgarageneinfahrt befindet sich zwischen dem Bestandsgebäude und dem geplanten Neubau in der Obergrombacher Straße. Weitere 10 Stellplätze sind im Hofbereich des Bestandsgebäudes geplant. Die bestehende Haltestelle für den ÖPNV in der Obergrombacher Straße wird vor den geplanten Neubau verlegt. Die Planung sieht einen überdachten Haltepunkt vor.

Um Ziel und Zweck der Planung zu sichern ist die Aufstellung des Bebauungsplanes „Obergrombacher Straße 11“ erforderlich. Der Bebauungsplan mit einer zulässigen Grundfläche von weniger als 20.000 m² wird im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB als Bebauungsplan der Innenentwicklung aufgestellt. Auf die Durchführung einer frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 13a Abs. 2 Nr.1 BauGB i.V.m. § 13 Abs. 2 Nr.1 BauGB wird ebenso wie auf die Erstellung eines Umweltberichtes nach § 13a Abs.2 Nr.1, Abs.3 BauGB i.V.m. §§ 13 Abs. 3, 2a BauGB verzichtet. Ebenfalls wird von der Angabe welche umweltbezogenen Informationen verfügbar sind sowie von der Erstellung einer zusammenfassenden Erklärung gem. § 13 Abs. 3 BauGB abgesehen.

Die vorliegende Planung ist im Sinne der Innenentwicklung als sinnvoll anzusehen. Die Planung für den Neubau sowie der Erhalt und die Umnutzung des Bestandsgebäudes ist aufgrund ihrer städtebaulichen Bedeutung zur Schaffung von Wohnraum in der Innerortslage als stadtplanerisch vertretbar anzusehen.

Kontakt

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