Sonntag, 26.04.2026 , 18:00
Chor- und Orchesterkonzert unter Leitung von Bezirkskantor Dominik Axtmann zum Quadrupel-Jubiläum
Kurzbeschreibung
Veranstalter: Röm.-kath. Kirchengemeinde Edith Stein Bruchsal in Zusammenarbeit mit der Stadt Bruchsal, Hauptamt, Abt. Kultur
Eintritt frei, Spenden erbeten.
S-Bahn-Haltestelle „Schlossgarten“, Parkplätze ums Schloss und im Innenhof des Finanzamts Informationen: www.kirchenmusik-bruchsal.de, E-Mail: info@bezirkskantorat-bruchsal.de
Beschreibung
In diesem Jahr begeht Bruchsal gleich vier Jubiläen: 1050 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung Bruchsals, 300 Jahre seit dem ersten Gottesdienst in der Hofkirche, 140 Jahre Chor der Hofkirche und der 350. Geburtstag von Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn, dem Erbauer des Bruchsaler Schlosses. Gründe genug also, um in einem Festkonzert das prächtige „Te Deum“ des Bruchsaler Hofkapellmeisters Johann Evangelist Brandl (1760–1837) aufzuführen.
Brandl, der um 1820 als einer der „bedeutendsten Componisten unserer Zeit“ galt, war letzter Bruchsaler Musikdirektor und hat bis 1803 an der damaligen fürstbischöflichen Residenz gewirkt. Trotz seiner Vielseitigkeit und Bekanntheit zu Lebzeiten blieb ihm ein Nachruhm über den Tod hinaus verwehrt, doch erfährt sein melodienreiches Werk derzeit eine neue Wertschätzung.
Kombiniert wird Brandls „Te Deum“ mit der aufgrund ihrer großen Besetzung selten zu hörenden sinfonischen Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile („Cäcilienmesse“) von Charles Gounod (1818–1893).
Die katholische Bezirkskantorei Bruchsal, der Chor der Hofkirche Bruchsal, die Bruchsaler Hofkapelle sowie Gesangssolisten musizieren mit über 120 Mitwirkenden unter der Leitung von Bezirkskantor Dominik Axtmann.
Der Chor der Hofkirche Bruchsal, auch Hofkirchenchor genannt, ist der Kirchenchor der Pfarrei St. Damian und Hugo. Er wurde 1886 gegründet und gestaltet seitdem die Festgottesdienste in der traditionsreichen Hofkirche (der ehemaligen Prokathedrale des Bistums Speyer) musikalisch. Er pflegt das Erbe der ehemaligen fürstbischöflichen Hofkirchenmusik und widmet sich insbesondere Messen, Kantaten und Motetten für Chor, Orgel und Orchester. Hierzu wird mit professionellen Instrumentalisten, Orchestern und Gesangssolisten zusammengearbeitet. Der Chor gibt auch regelmäßig öffentliche Konzerte. Aufgrund seiner Verdienste wurden dem Chor bereits 1986 die Palestrina-Medaille des Allgemeinen Cäcilienverbands und die Zelter-Plakette des Bundespräsidenten verliehen.
