Hitze und Hitzeschutz

Thermometer zeigt 40 Grad
Die Temperaturen in Deutschland steigen. Foto: Pixabay

Hitze wird häufig unterschätzt. Insbesondere für ältere Menschen, chronisch Erkrankte sowie Säuglinge und Kleinkinder können die hohen Temperaturen gefährlich werden oder sogar zum Tod führen, denn  die zusätzlichen Belastungen des Herz-Kreislaufsystems sowie Flüssigkeitsmangel, zum Beispiel durch starkes Schwitzen, können zu hitzebedingten Erkrankungen wie Hitzeerschöpfung, Hitzekrämpfen, einem Hitzschlag oder Austrocknung führen.

Grundsätzlich gilt:

- Vermeiden Sie direkte Sonne, insbesondere in der Mittagszeit
- Achten Sie darauf, sich nicht körperlich zu überanstrengen
- Trinken Sie ausreichend und erinnern Sie auch Ihre Mitmenschen daran
- Schützen Sie Ihre Haut mit Sonnencreme
- Lassen Sie keine Kinder und Tiere im Fahrzeug zurück

Weitere ausführliche Informationen stellt die Bundesregierung in verschiedenen Publikationen bereit.

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Warn-Apps

Warn-Apps

Verschiedene Apps bieten durch frühzeitige Warnungen Schutz vor Katastrophen- und Naturereignissen wie Hochwasser, Überflutung, Feuer und anderen.

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Woran erkennt man Gefahrensituationen?

Bei folgenden Symptomen muss sofort die Notrufnummer 112 gewählt werden:

- Übelkeit/Erbrechen,
- schnell ansteigendes Fieber oder ein hochroter, heißer Kopf
- Nackensteife
- Bewusstlosigkeit
- Kreislaufzusammenbruch
- Krampfanfall
- plötzliche Bewusstseinstrübung oder ungewöhnliche Unruhe

Bis zum Eintreffen des Notarztes bringen Sie die betroffene Person an einen kühleren Ort und lagern Sie sie mit leicht erhöhtem Oberkörper, sofern die Person ansprechbar ist. Sofern keine Anzeichen von Verwirrung erkennbar sind und sich die Person nicht erbricht, kann schluckweise Wasser oder kalter Tee gereicht werden.  

Bringen Sie bewusstlose Personen in die stabile Seitenlage. 

Öffnen Sie beengende Kleidung und kühle Sie durch feuchte-Tücher oder durch Zufächern von Luft.

Wenn die Person friert, kann diese leicht zugedeckt werden, sofern sich die Haut nicht heiß anfühlt. 

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Ihre Ansprechpersonen

Andreas Kroll
Telefon: (07251) 79-37 23
Fax: (07251) 79-113 723
E-Mail: bevoelkerungsschutz@bruchsal.de

Gebäude: Feuerwehrhaus Bruchsal

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