Glühbirne mit grünem Blatt
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Tipps zum Energiesparen

#EnergiePakt - Gemeinsam sparen wir 20 Prozent Energie

Der #EnergiePakt ist der gemeinsame Schulterschluss von Städten, Stadtwerken und Bürger/-innen der Region/des Landkreises Karlsruhe.

Das Ziel:
• Gemeinsam 20 Prozent Energie einsparen – bei Gas, Strom und Wärme.
• Wir schaffen Bewusstsein und informieren die Bevölkerung.
• Abmilderung der Folgen der derzeitigen Energiekrise durch Reduzierung des Energieverbrauchs.
• Mit Köpfchen Energie einsparen, indem man sie erst gar nicht verbraucht.

Machen Sie bitte mit, damit wir am Ende nicht frieren und im Dunkeln sitzen müssen. Ein kleiner Schritt für jede/-n von uns, ein großer Schritt für die dringend erforderliche Energiewende.
Ihr Erfolg: Sie sparen bares Geld, wenn Ihre Jahresabrechnung trotz steigender Energiepreise niedriger ausfällt.

Gemeinsam schaffen wir die Energiewende – weg von den fossilen Energieträgern Kohle, Gas und Erdöl, hin zu den Erneuerbaren Energien.

  • Duschkopf mit Wassersparfunktion spart bis zu 50 % Wasser!
  • Deckel drauf - Toaster statt Backofen - Wasserkocher statt Herdplatte.
  • Kühlschrank auf 7 Grad, Gefrierfach auf -18 Grad.
  • 5 Minuten Duschen statt Vollbad spart 70 Liter Wasser.
  • 1 Grad weniger Raumtemperatur = 6 % weniger Verbrauch.
  • LED Lampen sind um 90% sparsamer!
  • Stoßlüften statt Fenster kippen! 3-4 x am Tag, im Sommer 10-20 Min. / im Winter 5-10 Min.
  • Keine extra Elektrogeräte – keine Wärmedecken / keine Heizlüfter.
  • Water-saving shower heads save up to 50 % water!
  • Lid on – toaster instead of oven – electric kettle instead of cooking plate.
  • Fridge 7 degrees Celsius, freezer -18 degrees Celsius.
  • 5 minutes of showering instead of taking a bath saves 70 liters of water.
  • 1 degree Celsius less room temperature equals 6 percent less energy consumption.
  • LED lamps are 90 percent more efficient!
  • Open windows wide instead of tilting! 3 to 4 times a day, in summer for 10 to 20 minutes, in winter for 5 to 10 minutes.
  • No additional electronic devices – no thermal blankets/no fan heater.
  • Tuširanje - tuširanje sa ekonomičnom tušbaterijom, štedi do 50% vode!
  • Kuhanje - koristiti poklopac na šerpu - toster umjesto pećnice - kuhalo za vodu umjesto štednjaka.
  • Hladnjak - hladnjak podesit na 7 stepeni, zamrzivač na - 18 stepeni.
  • Kupanje - 5 minuta tuširati se namjesto kupanja u kadi, štedi 70 litara vode.
  • Sobna temperatura - 1 stepen manje kod sobne temperature = 6% manje potrošnje.
  • LED lampe su 90% ekonomočnije!
  • Vjetrenje - provjetravanje umjesto kipanja prozora! 3-4 × dnevno, ljeti 10-20 min. / zimi 5-10 min.
  • Dodatni električni uređaji – bez toplotnih pokrivača / bez grijača.
  • Duş - Su tasarrufu fonksiyonlu duş başlığı %50‘ye kadar su tasarrufu sağlar!
  • Yemek yapmak – Yemek yaparken kapağını kapat - fırında yapacağına Tost makinesinde yap- ocakta su kaynatmaktansa kettelde kaynat.
  • Buzdolabi - Buzdolabnı 7 dereceye, Derindondurucuyu 18 derece ayarlıyoruz.
  • Banyo - Banyo yapmak yerine 5 dakika duş almak %70 su tasarufu sağlar.
  • Oda sıcaklığı – Oda sıcaklığı 1 derece az olunca = 6% daha az harcama.
  • LED lambaları %90 daha tasaruflu!
  • Evi havalandırma – Camın üzerini acmaktansa günde 3-4 defa camı tam acarak havalandır, Yazın 10-20 dakika /Kışın 5-10 dakika havalandır.
  • Ekstra elektronik cihazlar- elektrikli bataniye ve baska ısıtıcı cihazlar kulanılmamalı.
  • Duș - Capul de duș cu funcția de economisire a apei reduce cu până la 50% consumul de apă!
  • Gătitul - Prăjitor de pâine în loc de cuptor - fierbător de apă în loc de plita.
  • Frigider - Frigiderul la 7 grade, Congelatorul la -18 grade.
  • Baie - 5 minute de duș în loc de o cadă plină de apă economisesc 70 de litri de apă.
  • Temperatura camerei - 1 grad mai puțin la temperatura camerei = 6% mai puțin consum.
  • Lămpile LED sunt cu 90% mai economice!
  • Ventilație - Aerisiți la intervale regulate în loc să rabatați ferestrele! De 3-4 ori pe zi, 10-20 de minute vara / 5-10 minute iarna.
  • Aparate electrice suplimentare – fără pături electrice/ fără aeroterme.
  • Принятие душа – головка душа с функцией экономии сберегает до 50% воды!
  • Приготовление пищи – накрывать крышкой – тостер вместо духовки – электрический чайник вместо плиты.
  • Холодильник на 7 градусов, морозильная камера на -18 градусов.
  • 5 минут в душе вместо принятия полной ванны экономит 70 литров воды.
  • Температура помещений – температура в помещении на 1 градус ниже = расход энергии на 6 % меньше.
  • LED лампы экономнее на 90%!
  • Проветривание – сквозное проветривание вместо полуоткрытых окон! 3-4 раза в день, летом 10-20 минут / зимой 5-10 минут.
  • Дополнительные электроприборы – не использовать электроодеяла и электрообогреватели.

Weitere Energiespartipps

Energieeffiziente Leuchtmittel - weniger Energieverbrauch

Herbst und Winter sind besonders beleuchtungsintensiv. Beim Kauf neuer Leuchtmittel oder gar Lampen lohnt es sich deshalb, auf das EU-Energielabel zu achten. Es gibt Auskunft über Energieeffizienzklassen, Produkteigenschaften und den Stromverbrauch. So lassen sich die Produkte gut vergleichen. Auf die Beleuchtung entfällt im Haushalt rund zehn Prozent des Stromverbrauchs. Hier lässt sich mit energieeffizienten Leuchtmitteln und einer energiesparenden Nutzung Strom sparen. Wer energetisch antiquierte Glüh- und Halogenlampen durch LEDs austauscht, kann bis zu 80 Prozent seines Stromverbrauchs einsparen. Licht in Räumen sollte nur so lange brennen, wie es tatsächlich benötigt wird. Hier helfen gegebenenfalls Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren. Die Stadt und die Stadtwerke Bruchsal beraten mit Unterstützung der Umwelt- und Energie Agentur Kreis Karlsruhe gern, wenn es ums Stromsparen geht. Für Privatpersonen werden die Angebote durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und sind deshalb kostenlos beziehungsweise zu einem kleinen Beitrag erhältlich. So bietet der kostenlose „Basis-Check“ in der Wohnung eine Einschätzung auch zum Stromverbrauch, zur Geräteausstattung und zu einfachen Sparmöglichkeiten. Das kostenlose Beratungsangebot „Stromspar-Check" unterstützt insbesondere Menschen mit niedrigem Einkommen beim Energiesparen. Sie können sich in ihrem Zuhause zu konkreten Energiespar-Möglichkeiten beraten lassen und erhalten zusätzlich energiesparende LED-Lampen oder schaltbare Steckerleisten. Zu Weihnachten ist der ideale Zeitpunkt mit dem Stromsparen zu beginnen, beispielsweise durch die Verwendung von LED-Lichterketten oder gar den Verzicht auf eine allzu üppige Weihnachtsbeleuchtung. Vielleicht kehrt ja der/die ein oder andere durch die Notwendigkeit zum Stromsparen wieder zur traditionellen und stimmungsvolleren Beleuchtung mit Kerzenlicht zurück?

Kleine Investition - große Wirkung

Die Gasumlage ist vom Tisch, eine Gaspreisbremse beschlossene Sache - an der Notwendigkeit, Energie einzusparen, ändert dies nicht wirklich etwas. Die Verbraucher/-innen sollten individuell entscheiden, wo sie Energie, ob Gas, Strom oder Wärme, einsparen können. Bei der Gastherme können sie durch eine angepasste Zeitschaltung und das Regulieren der Raumtemperaturen über einen digitalen Thermostat (1°C niedrigere Temperatur spart bis zu sechs Prozent Energie) einiges drehen. Bei den Stromkosten lässt sich durch gezieltes Einschalten der Beleuchtung nur in den Räumen, in denen sie sich gerade aufhalten, durch den Einsatz von LED-Lampen oder -Leuchtmitteln, durch geringfügiges Anheben der Kühl- und Gefrierschranktemperaturen, die Nutzung der Restwärme oder das Kochen in Töpfen mit Deckeln auf gleichgroßen Herdplatten einiges an Energie einsparen. Die Umstellung der Heizung auf Erneuerbare Energien erfordert größere Investitionen, die sich relativ schnell wieder amortisieren! 

Vollbad - Luxus für die Seele

Während für ein Vollbad rund 120 bis 150 Liter warmes Wasser benötigt werden, verbraucht man für eine Fünf-Minuten-Dusche 50 bis 70 Liter. Was gibt es aber Schöneres, als sich im Herbst ein warmes Vollbad einzulassen und in der Wanne zu entspannen? Badezusätze aus Lavendel oder Rosen wirken zusätzlich beruhigend. Ein Bad ist ein sinnliches Erlebnis, tut dem Körper und der Seele gut, bietet also ein Plus an Lebensqualität. Kerzen- statt Kunstlicht im Badezimmer sorgt seinerseits für Entspannung und spart Strom. Das Vollbad sollte also als Luxus betrachtet werden, der seinen Preis hat. Übrigens: Viele Menschen duschen zwangsläufig, weil in ihrem modernen Bad gar keine Badewanne mehr vorhanden ist.

So bleibt der Kühlschrank „schön cool"

Wo steht der Kühlschrank? In der Küche natürlich! Doch so einfach ist die Frage nicht beantwortet, denn der genaue Standort des Kühlschranks macht nämlich den Unterschied! Je kühler die Umgebungstemperatur, desto weniger Energie benötigt das Gerät, um im Innern „schön cool“ zu bleiben. Neben der Heizung oder dem Herd/Backofen steht er folglich denkbar schlecht. Auch ein Dauerplatz an der Sonne ist suboptimal. Hierzulande ist die Temperatur in Kühlschränken mit durchschnittlich 5,8 °C sehr niedrig, als optimal gelten 7 °C. Bereits eine um ein Grad höhere Temperatur spart bis zu 6 Prozent Strom ein! Apropos: Auch die Temperatur im Gefrierschrank sollte überprüft werden. Hier sind -18 °C optimal. Doch selbst bei ideal eingestellten Temperaturen ist es nicht an allen Stellen im Kühlschrank gleich kalt. Am kältesten ist es an der Rückwand und auf den Glasplatten, in den Fächern der Tür und im Obst- und Gemüsefach hingegen etwas wärmer. Es lohnt sich also, die Lebensmittel danach einzusortieren, ob sie es eher wärmer (Gemüse) oder kälter (Fleisch) mögen.
Jedes Mal, wenn die Kühlschranktür geöffnet wird, kommt warme Luft hinein, das Gerät muss mehr Energie aufwenden, um die Temperatur wieder abzusenken. Die optimale Kühlschrank-Temperatur lässt sich am energiesparendsten erreichen, wenn man die Türe nicht ständig öffnet und schließt oder gar erst bei offener Tür überlegt, was man essen möchte. Schließt die Tür nicht richtig, weil die Dichtung porös, verschmutzt oder vereist ist, steigt der Stromverbrauch des Kühlschranks stark an. Die Dichtung sollte entsprechend regelmäßig gereinigt, ihr Zustand überprüft, eine defekte Dichtung erneuert werden.
Damit die abgeführte Wärme frei entweichen kann, ist eine gute Luftzirkulation hinter dem Kühlschrank besonders wichtig. Falls möglich, sollten die Lüftungsgitter regelmäßig gereinigt, auf keinen Fall abgedeckt werden. Das verhindert einen Wärmestau, der den Stromverbrauch des Kühlschranks unnötig in die Höhe treibt.

Energie sparen durch die optimale Raumtemperatur

Über die Hälfte der Heizungen in Deutschland wurden vor 1997 installiert. Ein Drittel der CO2-Emissionen entsteht durch Heizung und Warmwasser. Das ist einerseits schlecht fürs Klima, andererseits belastet es auch den Geldbeutel: Allein 2019 gaben hierzulande die Privathaushalte rund 31 Milliarden Euro für Wärmeenergie aus. Höchste Zeit also für eine „Wärmewende“, für eine Heizungsoptimierung. Wer seine alte Ölheizung gegen eine klimafreundliche Heizung tauscht, kann von der besonders attraktiven Bundesförderung für effiziente Gebäude-Einzelmaßnahmen (BEG EM) profitieren. Wer seine Heizung auf erneuerbare Energien, also auf einen Biomassekessel, eine Wärmepumpe oder eine Solarthermieanlage – am besten in Kombination – umstellt, heizt nicht nur besonders umweltfreundlich, sondern macht sich auch unabhängig von Öl und Gas und deren Preisentwicklung. Es muss nicht immer gleich eine neue Heizung sein. Selbst mit kleinen Maßnahmen kann man kostengünstig viel erreichen. Wird die Raumtemperatur um nur ein Grad abgesenkt, sparen Haushalte bereits sechs Prozent Energie. Das heißt aber nicht, dass man in der eigenen Wohnung frieren soll. Vielmehr kommt es darauf an, nicht mehr Energie zu verbrauchen als nötig. Die optimale Temperatur im Wohnzimmer liegt bei 20 Grad Celsius, in der Küche bei 18 bis 20 Grad, im Bad bei 23 Grad und im Schlafzimmer bei 16 bis 18 Grad. Achtung, auch ungenutzte Räume sollten nicht kälter als etwa 16 Grad sein: Hier könnte sich sonst Feuchtigkeit an den Wänden niederschlagen und zu Schimmelbildung führen!

Energie sparen durch cleveres Heizen

Etwa 85 Prozent der Energie in deutschen Privathaushalten werden für Heizung und Warmwasser verbraucht. Millionen von Heizungen benötigen dabei mehr Energie als nötig. Von allen Seiten appelliert man derzeit, in der kommenden Heizperiode auf alle Fälle weniger zu heizen, um Energie einzusparen und so die stark steigenden Energiekosten einigermaßen zu kontrollieren. Doch man kann schon einen Schritt vorher ansetzen: Es empfiehlt sich, schon vor der Heizperiode beim Heizungsinstallateur des Vertrauens einen Termin für einen Check und die Optimierung der Heizanlage zu vereinbaren. Der macht gegebenenfalls einen hydraulischen Abgleich. Dabei stellt er die Heizung so ein, dass die Wärme im Haus gleichmäßig verteilt wird. Dazu ermittelt er zunächst für jeden Raum die tatsächlich benötigte Wärmemenge. Dabei berücksichtigt er auch die besonderen Eigenschaften des Hauses beziehungsweise der Wohnung, zum Beispiel die Dämmung der Außenwände oder die Qualität der Fenster. Als Nächstes berechnet er die notwendige Heizwassermenge sowie die erforderliche Pumpenleistung. Anschließend kann er die Thermostatventile exakt einstellen und an den tatsächlichen Bedarf anpassen. Das Ergebnis: Jeder Heizkörper erhält so viel Wärme, wie er benötigt, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Der Einbau einer neuen, hocheffizienten Umwälzpumpe spart des Weiteren sofort Strom. Der Austausch rechnet sich schon nach zwei bis drei Jahren. Durch die Dämmung offenliegender Heizungs- und Warmwasserrohre vermeidet man darüber hinaus unnötige Wärmeverluste. Die genauen Kosten für einen hydraulischen Abgleich hängen vom Zustand und Aufbau der Heizanlage ab. Für ein Einfamilienhaus kann man mit etwa 300 bis 500 Euro rechnen, die sich allerdings lohnen, denn dank der eingesparten Heizkosten hat man die Kosten im Durchschnitt bereits nach etwa dreieinhalb Jahren wieder reingeholt.

Energie sparen durch bewusstes Duschen

Gut ein Drittel des in Deutschland verbrauchten Gases wird zum Heizen, zur Bereitung von warmem Wasser und zum Kochen benötigt (Erdgastherme, Erdgaswäschetrockner, BHKW, Erdgasherd, ecetera). Sofern das Wohngebiet auch ans Erdgasnetz angeschlossen ist, was nicht für alle Teile Bruchsals gilt. Damit betrifft es nicht alle Leser/-innen. Der oben beschriebene Verbrauch lässt sich bis zu einem gewissen Grad ohne echte Einbußen an Lebensqualität reduzieren. Am ehesten kann man beim täglichen Duschen Energie sparen. Zum Beispiel mit wassersparenden Duschköpfen, die kleiner sind und das Wasser stärker bündeln. Oft verfügen sie darüber hinaus über einen Durchflussbegrenzer, der sich kostengünstig nachrüsten lässt. Das spart bis zu 30 Prozent der Warmwasserkosten. Eine kürzere Duschdauer hilft ebenfalls. Das geht ganz einfach, indem man die Dusche nicht weiterlaufen lässt, solange man die Haare und den Körper einseift oder einfach nicht mehr als fünf Minuten duscht. Das ist durchaus nicht selbstverständlich! Wird die Duschzeit reduziert und die Wassertemperatur gesenkt, wird Warmwasser gespart und damit auch das Gas zu dessen Aufbereitung. Komplett kalt zu duschen, ist hingegen wohl nicht eines/einer Jeden Sache. Es kostet Überwindung, weckt dafür aber die Lebensgeister und spart Energie. Sollte man noch über den Luxus einer Badewanne verfügen und gern ein Bad nehmen, bietet sich hier ein großes Einsparpotential. Eine Möglichkeit ist, nur zu besonderen Gelegenheiten ein Bad einzulassen, diesen Moment dann aber umso mehr zu genießen. Sparen heißt, die Komfortzone ein Stück weit zu verlassen. Und als Erfolg entsteht Versorgungssicherheit, Sparen bei den Nebenkosten und ein Beitrag zum Klimaschutz.

Energie sparen - Heizkörper überprüfen lassen

Vielleicht „glühte“ bei so manchem im letzten Winter ein Heizköper, ein anderer wurde nicht richtig warm oder gluckerte? Ein hydraulischer Abgleich durch einen Fachbetrieb schafft Abhilfe. Bis zu 15 Prozent der Heizkosten lassen sich einsparen, wenn die Heizungsanlage regelmäßig gewartet und bei Bedarf optimiert wird. Moderne Heizungsanlagen können über Nacht automatisch die Temperaturen absenken oder werktags ein paar Grad reduzieren, wenn wir außer Haus sind. Bei schwankenden Nutzungszeiten oder einer nicht eingestellten Nachtabsenkung empfiehlt es sich, raumweise programmierbare Thermostatventile einzusetzen. 20 Prozent der Kosten für einen hydraulischen Abgleich bekommt man über die „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)“ zurück. Über dieses Förderprogramm werden auch weitere Energiesparmaßnahmen gefördert. So erhalten Eigenheimbesitzer/-innen ebenfalls 20 Prozent der Kosten für die Dämmung der obersten Geschossdecke zurück. Gleiches gilt für die Dämmung der Kellerdecke. Nicht durch ein Förderprogramm abgedeckt, dennoch hervorragend geeignet, um Energie zu sparen und Heizkosten zu senken, ist die Dämmung der Heizungsrohre. Nicht selten ist es in den Kellern wohlig warm, obwohl sich dort niemand aufhält. Die Heizungs- und Warmwasserrohre, Armaturen und Ventile können nachträglich gedämmt werden. Bei allen Maßnahmen hilft das örtliche Handwerk gerne weiter. Um in den Genuss der Fördergelder zu kommen, ist es sogar notwendig, die Arbeiten durch einen Fachbetrieb ausführen zu lassen. Es wird empfohlen, nicht zu lange zu warten und den Fachbetrieb bereits jetzt anzusprechen, um bestens gerüstet dem kommenden Winter entgegen sehen zu können.

Energie sparen beim Waschen, Trocknen und Bügeln

Bevor wir über Spartipps im Zusammenhang mit dem Waschen, Trocknen und Bügeln reden, sollten wir einen Blick auf die Waschmaschine und – falls vorhanden – den Wäschetrockner werfen. Ist hier eventuell eine Neuanschaffung geplant, lohnt sich beim Kauf der Blick auf das Energiesparlabel: Der Energieverbrauch reicht von der Kategorie A (niedrig) bis zur Kategorie G (hoch). Aber auch mit vorhandenen Geräten und deren kluger Verwendung lässt sich selbstverständlich Energie sparen. So sollte man/frau die Kapazität der Waschtrommel möglichst auslasten, die Waschmaschine aber auch nicht dauerhaft überlasten. Letztes verkürzt die Lebensdauer des Geräts. Kochwäsche war gestern. Niedrige Temperaturen sind bei heutigen Hochleistungswaschmitteln
fast immer völlig ausreichend. Ähnlich verhält es sich mit dem Vorwaschprogramm: Es verbraucht nur unnötig Energie und Wasser. Nutzen Sie vorhandene Energiesparprogramme. Die korrekte Dosierung des Waschmittels spart Geld, Wasser und schont die Umwelt. Sobald die Wäsche ordentlich trockengeschleudert wurde, kann man sich den Trockner eigentlich sparen. Auf alle Fälle in der warmen Jahreszeit. Der gute alte Wäscheständer oder gar eine komfortablere Wäschespinne leisten hier – sozusagen mit Wind- und Sonnenenergie – ganz ohne Strom ähnlich gute Dienste. Je mehr Mühe man sich beim Aufhängen und anschließenden Zusammenlegen der Wäsche gibt, desto weniger ist der Einsatz des Bügeleisens vonnöten. Schon wieder Strom und Zeit gespart!

Energie sparen beim Kochen für echte Profis

Gefühlt sind die Deutschen eine Nation professioneller Hobbyköch/-innen. Wer gerne kocht und sich somit selbstverständlich auch ein Stück weit bewusst(er) ernährt, kann mit folgenden Tipps viel Strom oder Gas sparen und dabei ganz nebenbei auch noch klimafreundlich kochen: Zu jedem Topf gibt es einen passenden Deckel – auch beim Kochen. Mit Deckel wird der Energieverbrauch auf alle Fälle um bis zu zwei Drittel reduziert. In TV-Kochshows scheint es (noch) egal zu sein, aber im Alltag sollten die Herdplatte beziehungsweise das Kochfeld passend zum Topfdurchmesser („Topfgröße“) gewählt werden, damit nicht unnötig Energie verbraucht wird. Man sollte getrost den Herd früher ausschalten und die vorhandene Restwärme nutzen. So wird zudem Energie eingespart. Ausnahme ist natürlich ein moderner Induktionsherd. Wer beim Backen die Umluft-Funktion des Backofens nutzt, backt klimafreundlich, denn das kann helfen, bis zu 15 Prozent Energie einzusparen. Man sollte übrigens auch aufs Vorheizen verzichten, was wiederum bis zu acht Prozent Strom spart. An der einen oder anderen Stelle kann man sich auch wieder auf Omas Tugenden besinnen. Früher wurde zum Beispiel der Reis bis zu einer bestimmten Garstufe gekocht, dann der volle Topf in eine Decke oder ein altes Handtuch eingewickelt und ins Bett gepackt, wo der Reis dank der Restwärme weitergaren konnte. Und gern kann man auch ein bisschen herumexperimentieren! Wer Pasta liebt, der kann zum Beispiel weniger Wasser zum Kochen verwenden und/oder einen Wasserkocher zum Erhitzen des Nudelwassers verwenden: Das spart Zeit und Geld – für nicht benötigte Energie.
Was ist Ihr persönlicher Energiespar-Geheimtipp? Verraten Sie ihn uns – per Mail an kmv@stadtwerke-bruchsal.de! Diese werden veröffentlicht auf dieser Seite veröffentlicht.
 

Texte: tw

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Marcel Plitt, der neue Klimaschutzmanager in Bruchsal Foto: Pressestelle Bruchsal

Marcel Plitt ist der Klimaschutzmanager im Bruchsaler Rathaus. Er hat seit 1. Februar 2022 sein Büro im so genannten „Technischen Rathaus“ am Otto-Oppenheimer-Platz. Zuvor hat er bei einem großen Energieversorger in Hamburg gearbeitet und sich als Vorstandsassistent im Ressort dezentrale …

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Fax 07251 79485

Frau
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Umweltstelle
Otto-Oppenheimer-Platz 5
76646 Bruchsal
Telefon 07251 79702
Fax 07251 7911702