Hinweise zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Eichenprozessionsspinner gefährden die Gesundheit

Bekämpfung nur durch Fachfirmen

Eichenprozessionsspinner, Foto: Albrecht E. Arnold pixelio

Seit einigen Jahren hat sich der Eichenprozessionsspinner im Bruchsaler Raum stark ausgebreitet. Die Beschwerden, die durch die Gifthaare der Raupen entstehen können, reichen von heftig juckenden Hautausschlägen bis zu Asthmaanfällen. Während die Raupen in den ersten Larvenstadien kaum zu sehen sind und auch noch nicht die Gifthaare entwickelt haben, sind die Gespinste ab Juni an Stämmen und Ästen nicht mehr zu übersehen.

Nicht jedes Gespinst an einem Baum gefährdet allerdings die Gesundheit. Der Eichenprozessionsspinner befällt nur Eichen. Gespinste z.B. an Vogelkirschen sind harmlos.

Sollte es sich um den Eichenprozessionsspinner handeln ist folgendes zu beachten:

  • Die Stadt Bruchsal rät dringend davon ab, den Plagegeistern selbst auf den Leib zu rücken. Die Gefahren für die eigene Gesundheit sind zu groß, weshalb die Raupen ausschließlich von Fachfirmen beseitigt werden dürfen. Denn die Experten dieser Firmen sind mit entsprechender Schutzkleidung und einem Spezialsauger ausgestattet – nur so können die Gespinste mit den Raupen komplett entfernt werden.
  • Um eine Gesundheitsgefährdung zu vermeiden, sollten befallene Eichen, die in Aufenthaltsbereichen von Menschen stehen, von den Eigentümern der Bäume umgehend weiträumig abgesperrt und die Bekämpfung der Raupen veranlasst werden.
  • Städtische befallene Eichen, die in wichtigen Aufenthaltsräumen, wie Schulen, Spielplätzen und Friedhöfen stehen, werden inzwischen behandelt bevor die Raupen ihre Gifthaare ausbilden können. Mit Erfolg werden im Frühjahr betroffene Eichen durch eine Fachfirma mit einem biologischen Mittel (Bacillus-thuringiensis-Präparat) behandelt.

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