Stolpersteine in Heidelsheim und Helmsheim verlegt

Ohne Erinnerung verblasst die Vergangenheit. Dies zu verhindern, dazu dienen die Stolpersteine, von denen heute vier weitere in Bruchsal verlegt worden sind – in diesem Jahr erstmals in den Stadtteilen Heidelsheim und Helmsheim. Die von dem Künstler Gunter Demnig ins Leben gerufenen Stolpersteinverlegungen sollen aber nicht nur an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte – die zwölfjährige, nationalsozialistische Diktatur – erinnern. Sie sollen auch der Menschen gedenken, die Oper dieses grausamen, faschistischen Regimes waren. Hinter jedem Stolperstein steht ein einzelnes Schicksal. Durch dieses werden die Gräueltaten der Nationalsozialisten greifbar, die Menschen nur deshalb verfemten, vertrieben und ermordeten, weil sie Juden, weil sie politisch Andersdenkende, weil sie körperlich oder psychisch beeinträchtigt waren.
In Heidelsheim sind zwei Stolperstein für das jüdische Ehepaar Emanuel und Ida Maier verlegt worden. Er fand den Tod 1941 in Perpignan, sie 1942 im Lager Izbica.

Stolpersteine in Heidelsheim
Stolpersteine in Heidelsheim
Stolpersteine in Heidelsheim

In Helmsheim erinnern die heute verlegten Stolpersteine an den in Helmsheim wegen „Rassenschande“ hingerichteten polnischen Zwangsarbeiter Josef Makuch und an Hilda Eissler, die in das Frauen KZ Ravensbrück verschleppte Mutter des gemeinsamen Kindes.

Stolpersteine in Helmsheim
Stolpersteine in Helmsheim
Stolpersteine in Helmsheim

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