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Dokumente zur Bruchsaler Wirtschaftsgeschichte archiviert

Bernhard Schäfer überlässt Stadtarchiv umfangreiche Materialien

Gut verpackt sind inzwischen die Unterlagen, die Bernhard Schäfer Ende 2020 dem Stadtarchiv Bruchsal übergab. Foto: Thomas Moos

Bruchsal (PM) | Montag: Einführung in die Lehrwerkstatt und Anweisung der Arbeitsplätze; Dienstag: Erklärung der Feilarten und Körperhaltung beim Feilen, Frühsport, Normschriftübung - die Berichtshefte von Bernhard Schäfer, vielen nur unter dem Namen „James“ bekannt, geben in akkurater Schrift detailliert Aufschluss über eine Lehre bei Siemens und Halske in den 1960er Jahren.

Auch die übrigen Dokumente, die Bernhard Schäfer dem Stadtarchiv Bruchsal zur Archivierung überlassen hat, darunter gut 250 Fotografien aus der Zeit der 1960er bis 1980er sind wertvolle Bausteine zur Wirtschaftsgeschichte eines der wichtigsten Wirtschaftsunternehmen der Stadt. Lagepläne, Fotos der verschiedenen Werksgebäude und Innenaufnahmen von Fertigungshallen zeigen das einst großflächige Firmengelände in seiner Hochzeit; Arbeiterinnen an Fertigungsstationen und Fotos von Betriebsfeiern dokumentieren Arbeitsbedingungen und Mitarbeiterkultur; Fotos von Besuchen ausländischer Delegationen geben Aufschluss über die weitreichenden wirtschaftlichen Beziehungen des Unternehmens.
Die Fotos aus der Siemens-Historie wurden ihm von einem der Letzten im Werk nach dessen Schließung übergeben. Im Stadtarchiv können sie nun allen Interessierten zur Verfügung stehen.

Bereits Ende 2020 übergab Herr Schäfer die Materialien an das Stadtarchiv, das die Unterlagen während des Lockdowns sichtete und verzeichnete. „Nichtamtliches Archivgut zu erschließen, ist eine schöne Abwechslung zur eigentlichen Verzeichnungsarbeit der Verwaltungsüberlieferung. Wie bei einer Wundertüte weiß man nie, auf welche Schätze und Raritäten man vielleicht stößt“, erzählt Archivmitarbeiterin Tamara Frey. Drei Archivkartons mit 21 Archivalieneinheiten, gut verpackt und in einem Findmittel verzeichnet, sind aus der Abgabe entstanden. Darunter neben den Berichtsheften aus der Lehrlingszeit auch weitere persönliche Dokumente aus Schäfers rund 40 Jahren im Unternehmen wie Karten und Alben zu seinen Dienstjubiläen, die von der Beliebtheit des Jubilars zeugen.

Der Vorlass Schäfer ergänzt den Sammlungsbestand des Stadtarchivs zum Thema Siemens beziehungsweise seinen Vorgängerinstitutionen, zu denen auch ein umfangreicher Fotobestand zu den „Vereinigten Eisenbahn-Signalwerken“ aus der Zeit der Weimarer Republik bis zum Zweiten Weltkrieg gehört. Die Bestände des Stadtarchivs umfassen daneben Überlieferungen weiterer stadtprägenden Wirtschaftsunternehmen wie der OGA und Fotosammlungen kleiner Handwerksbetriebe aus Bruchsal und den eingemeindeten Stadtteilen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert.

Drei Archivkartons mit 21 Archivalieneinheiten

Bereits Ende 2020 übergab Herr Schäfer die Materialien an das Stadtarchiv, das die Unterlagen während des Lockdowns sichtete und verzeichnete. „Nichtamtliches Archivgut zu erschließen, ist eine schöne Abwechslung zur eigentlichen Verzeichnungsarbeit der Verwaltungsüberlieferung. Wie bei einer Wundertüte weiß man nie, auf welche Schätze und Raritäten man vielleicht stößt“, erzählt Archivmitarbeiterin Tamara Frey. Drei Archivkartons mit 21 Archivalieneinheiten, gut verpackt und in einem Findmittel verzeichnet, sind aus der Abgabe entstanden. Darunter neben den Berichtsheften aus der Lehrlingszeit auch weitere persönliche Dokumente aus Schäfers rund 40 Jahren im Unternehmen wie Karten und Alben zu seinen Dienstjubiläen, die von der Beliebtheit des Jubilars zeugen.

Der Vorlass Schäfer ergänzt den Sammlungsbestand des Stadtarchivs zum Thema Siemens beziehungsweise seinen Vorgängerinstitutionen, zu denen auch ein umfangreicher Fotobestand zu den „Vereinigten Eisenbahn-Signalwerken“ aus der Zeit der Weimarer Republik bis zum Zweiten Weltkrieg gehört. Die Bestände des Stadtarchivs umfassen daneben Überlieferungen weiterer stadtprägenden Wirtschaftsunternehmen wie der OGA und Fotosammlungen kleiner Handwerksbetriebe aus Bruchsal und den eingemeindeten Stadtteilen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert.

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