Informationen zur aktuellen Entwicklung des Corona-Virus in Bruchsal

Aufgrund der aktuellen Entwicklung in Sachen Corona-Virus hat die Stadt Bruchsal umfassende Maßnahmen beschlossen. Auf der Informationseite finden Sie alles Wissenswerte speziell für Bruchsal und seine Stadtteile.

Oberbürgermeisterin informiert über Kauf des Strohhutes

Cornelia Petzold-Schick bei Fragestunde im Ortschaftsrat Heidelsheim

Bruchsal (PM) | „Wir wollen die Kommunikation verbessern. Deshalb bin ich heute hier“, sagte Cornelia Petzold-Schick. Die Bürgerfragestunde während der vergangenen Ortschaftsratssitzung in Heidelsheim nutzte die Oberbürgermeisterin, um den Sachverhalt zum Ankauf des Gaststättengebäudes „Zum Strohhut“ durch die Stadt darzustellen. Dort soll eine Anschlussunterbringung für etwa 25 Flüchtlinge, vorrangig Familien, eingerichtet werden. „Die Anschlussunterbringungen werden immer wieder ein Thema für uns sein. Es bieten sich nicht so viele Gebäude an, die sich für eine Unterbringung eignen“, machte Cornelia Petzold-Schick deutlich.

Unterstützt von Fachbereichsleiter Patrik Hauns, Amt für Familie und Soziales, informierte die Stadtchefin den Heidelsheimer Ortschaftsrat und die zahlreich erschienenen Zuhörer/-innen über die aktuelle Situation in der Gesamtstadt Bruchsal. Derzeit leben 389 Personen, darunter auch Obdachlose, in städtischen Unterbringungen. Nach zwei Jahren in der zentralen Sammelunterkunft werden die geflüchteten Menschen in Anschlussunterkünften in den Landkreisgemeinden untergebracht. Jede Kommune des Landkreises Karlsruhe ist verpflichtet, eine bestimmte Anzahl von Menschen aufzunehmen. Dabei richtet sich der Verteilungsschlüssel nach der Größe der Kommune. Für Bruchsal sind das im laufenden Jahr 64 weitere Personen, die aufzunehmen sind. Hinzu kommen 25 Personen, die laut der Landkreisquote schon 2019 aufgenommen werden sollten.

Oberbürgermeisterin zeigt sich zuversichtlich

Nach aktueller Rechnung hat die Stadt Bruchsal deshalb einen Fehlbedarf von 89 Personen. „Davon konnten schon acht Personen untergebracht werden, so dass bis zum Jahresende noch 81 Menschen unterzubringen sind“, erläutert Patrik Hauns. Deshalb müssen neue Anschlussunterbringungen eingerichtet werden. „Da sind Standorte nicht nur in der Kernstadt, sondern auch in allen Stadtteilen geplant. Wobei die Personenanzahl, die untergebracht wird, von der Größe des Stadtteiles abhängt“, sagt die Oberbürgermeisterin. Und Patrik Hauns ergänzt: Beispiels-weise lebten derzeit 30 Obdachlose in einer städtischen Obdachlosenunterbringung in Büchenau. Zudem sind neben der ehemaligen Gaststätte „Zum Strohhut“ mit dem ehemaligen Kindergartens St. Josef weitere Gebäude von der Stadt erworben worden. Abschließend sagte Cornelia Petzold-Schick: „Mir geht es jetzt darum, dass die Unterbringung hier im Ortsteil gut gelingt. Und da bin ich sehr zuversichtlich“.

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