„Es macht Spaß, in Untergrombach zu leben“

Neujahrsempfang mit Gästen aus der Partnerstadt

Der Gewerbeverein Untergrombach überreichte große Neujahrsbrezeln, in der Mitte Oberbügbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick
Der Gewerbeverein Untergrombach überreichte große Neujahrsbrezeln. Foto: Schäufele

„Mit unserem vielfältigen Vereinsleben haben wir in Untergrombach einen ganz besonderen Schatz“, sagte Ortsvorsteher Karl Mangei beim Neujahrsempfang in der der Aula der Untergrombacher Joß-Fritz-Schule. Mangei schilderte in seinem Grußwort das rege Vereinsleben im Ort und bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement der Untergrombacher. „Sie tragen dazu bei, dass es Spaß macht, hier in Untergrombach zu wohnen und zu leben.“ Mit ihrer Teilnahme an Wettbewerben machten manche Vereine den Namen von Untergrombach außerdem weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt. Dazu gehöre das Akkordeon-Orchester des HCU unter der Leitung von Uwe Höhn. Mit Stücken wie „Fluch der Karibik“ und dem Finale aus „Riverdance“ sorgten die Musikerinnen und Musiker für Unterbrechungen zwischen den Neujahrsgrüßen des Abends.

"Wichtiger Pfeiler für ein gemeinsames Europa"

Die Grüße aus der Partnerstadt Ste. Marie-aux-Mines überbrachte Bürgermeister Claude Abel. Er erinnerte an die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags im Juni 1989 – nur wenige Monate vor dem Mauerfall in Deutschland: „Es lebe unsere Partnerschaft. Es lebe die deutsch-französische Freundschaft. Es lebe Europa!“ „In diesen 30 Jahren haben wir schon viele Feste gemeinsam gefeiert“, so Vinga Szabo, Vorsitzende des Freundeskreises Untergrombach – Ste. Marie-aux-Mines. „Wie immer beim Neujahrsemfang legen wir auch jetzt mit den Freunden aus Frankreich unser Programm für das kommende Jahr fest.“ Zusammen mit Steffen Pfund hatte Szabo die Gäste in der Aula begrüßt, darunter auch Alt-OB Bernd Doll. „Durch die Städtepartnerschaft haben sich Menschen diesseits und jenseits des Rheins kennen und schätzen gelernt“, sagte Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick in ihrer Ansprache. „Dies ist ein wichtiger Pfeiler für ein gemeinsames Europa.“ Die Oberbürgermeisterin legte dann den Fokus auf die Entwicklungen der Gesamtstadt und deren Auswirkungen auf Untergrombach. Vom neuen Feuerwehrhaus in der Kernstadt beispielsweise würden auch die Abteilungswehren der Stadtteile profitieren. „Ein Rädchen greift dabei ins andere für einen wirkungsvollen Bevölkerungsschutz, auch in Untergrombach“, so Petzold-Schick. Und: „Die technische Weiterentwicklung mit der Verlegung des Breitbandkabels sowohl in den Stadtteilen als auch in der Kernstadt ist Grundlage für den Innovationsstandort Bruchsal.“ Ein weiteres Zukunftsthema für Bruchsal seien die Schulen. „In Untergrombach haben wir eine herausfordernde Schulsituation, denn die Joß-Fritz-Schule platzt aus allen Nähten.“ Gemäß der aktuellen Heimbauverordnung, die allein Einzelzimmer vorsieht, solle das Pflegeheim in Untergrombach erweitert werden. Zudem sei in Untergrombach ein Kindergarten-Neubau geplant, so Petzold-Schick.
Wolfgang Müller, Vorsitzender des DRK Untergrombach ehrte die Blutspender. Der Gewerbeverein Untergrombach überreichte große Neujahrsbrezeln. Die Delegation aus Ste. Marie-aux-Mines überraschte die Untergrombacher mit „Neujahrsbären“ – statt wie sonst mit Gugelhupf.

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