JustiQ geht in Bruchsal weiter

BAFZA bewilligt eine zweite, dreijährige Förderperiode für „JUGEND STÄRKEN im Quartier“

Bruchsal (PM) | „Wir haben ein ausgereiftes und erprobtes Förderkonzept entwickelt, das wir sehr erfolgreich umsetzen konnten.

Das hat offensichtlich auch diejenigen überzeugt, die die Förderanträge bearbeiten. Sie haben JustiQ um eine zweite, dreieinhalbjährige Förderperiode verlängert“, sagt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. Zur Freude der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung und den beteiligten Kooperationspartnern kam jetzt der positive Bescheid aus dem BAFZA, dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben: Der gemeinsame Antrag der Stadt Bruchsal und des Landkreises Karlsruhe zur zweiten Förderperiode des Projekts „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ (JustiQ) ist in vollem Umfang bewilligt. Damit kann das bereits in der ersten Förderperiode von 2015 bis 2018 überaus erfolgreich durchgeführte Projekt bis Mitte 2022 fortgesetzt werden. Zentraler Bestandteil des Projekts in Bruchsal und den Stadtteilen ist weiterhin das Casemanagement und die aufsuchende Jugendsozialarbeit. Konkret werden Mikroprojekte der Stadt und der Musik- und Kunstschule angeboten, die dem Motivations- und Vertrauensaufbau dienen, um junge Menschen an eine intensivere Begleitung durch das Casemanagement heranzuführen. Die Stadt bringt hierbei 1,25 Stellen und die Lebenshilfe eine Stelle ein. Ergänzend sind Clearingangebote des Landkreises und der Diakonie als niederschwellige Anlaufmöglichkeit für junge Menschen in besonderen Problemlagen vorgesehen.
Mit ihrem Konzept hat die Stadt bereits in der ersten Förderperiode sehr gute Erfolge erzielen können. 227 junge Menschen, die von den Angeboten der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie der Arbeitsförderung nicht mehr erreicht wurden, konnten in Ausbildung, Beruf oder weitere Maßnahmen vermittelt werden. „Für die neue Förderperiode haben wir uns aber noch ein höheres Ziel gesetzt. Wir wollen knapp 400 Teilnehmende erreichen“, nennt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick als ambitioniertes Ziel. Für das Projekt steht ein Gesamtausgabevolumen von rund 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Davon sind 50 Prozent (circa 563.000 Euro) Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Wie schon in der ersten Förderperiode übernimmt die Bürgerstiftung Bruchsal erneut eine Anteilsfinanzierung.

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