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Vorsicht Bahnstrom: Präventionsbanner an Haltestelle „Tunnelstraße“

Bundespolizei und DB warnen bundesweit vor Gefahren am Gleis

Blick auf Haltestelle Tunnelstraße, Gleise im Vordergrund, Banner am Geländer befestigt; links und rechts davon steht Person
Sicherheit an Bahnsteig und –gleis: Ein Banner der Bundespolizei warnt an der Halstestelle „Tunnelstraße“ vor Gefahren durch Bahnstrom. Foto: PM

Im Rahmen der deutschlandweiten Präventionsaktion zum Thema Bahnstrom hat die Bundespolizei, Inspektion Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der DB Sicherheit ein Banner an der Halstestelle Tunnelstraße aufgehängt.

Hintergrund ist der schwere Unfall, der sich im Oktober 2019 an der Bahnstation direkt gegenüber vom Haus der Begegnung (HdB) ereignete. Ein damals 16-Jähriger wurde durch einen sogenannten Spannungsüberschlag der Oberleitung schwer verletzt, nachdem er auf einen haltenden Güterzug geklettert war.

Der Jugendliche hat den lebensgefährlichen Unfall mit schweren Folgeschäden überlebt – auch dank des Einsatzes von Lisa Fuchs. Die HdB-Mitarbeiterin war als eine der Ersten am Unfallort und rettete dem jungen Mann durch Erste-Hilfe-Maßnahmen wohl das Leben. Dass sie sich dabei selbst in Gefahr brachte, sei ihr zu dem Zeitpunkt gar nicht bewusst gewesen. „Nach Abschaltung der Oberleitungen kann trotzdem noch bis zu einer halben Stunde vergehen, bevor die Rettungskräfte an die Verletzten rankommen“, informiert Ronny Oelschner, Fachreferent für Prävention bei der DB Sicherheit. So lange dauert es, bis die 15.000 Volt führende Oberleitung entsprechend gesichert ist. Die Spannung ist etwa 65-fach stärker als die einer Haushaltssteckdose und damit so groß, dass die Leitung nicht einmal berührt werden muss, um einen folgenschwere Stromschlag zu bekommen.

Leichtsinn ist Hauptgrund für Unfälle

Mit der Präventionsaktion möchte die Bundespolizei mehr Bewusstsein für die potentielle Gefahr schaffen – nicht nur bei Jugendlichen, sondern auch bei Erwachsenen. Denn obwohl junge Menschen häufiger in Unfälle an Bahnanlagen verwickelt sind, sei Leichtsinn der Hauptgrund für die Vorfälle, so Polizeihauptmeister Andreas Haßmann: „Das geht quer durch die Gesellschaft“. Dabei geht es nicht nur um das Klettern auf Züge, sondern auch das unbefugte Betreten der Bahn- und Gleisanlagen.

Die Statistik zeige, dass dieses unbefugte Betreten nicht nur eine Ordnungswidrigkeit, sondern eine echte Gefahr darstelle, wie Polizei-Pressesprecherin Daniela Barg betont. Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe wurden im vergangenen Jahr 14 Bahnunfälle verzeichnet, davon gingen sieben tödlich aus, in vier Fällen wurden Menschen verletzte, nur in drei Fällen kamen die Beteiligten mit dem Schrecken davon.

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