Informationen zur aktuellen Entwicklung des Corona-Virus in Bruchsal

Aufgrund der aktuellen Entwicklung in Sachen Corona-Virus hat die Stadt Bruchsal umfassende Maßnahmen beschlossen. Auf der Informationsseite finden Sie alles Wissenswerte speziell für Bruchsal und seine Stadtteile.

150. Geburtstag von Babette Ihle

Ganzkörperporträt in schwarz-weiß
Porträt von Babette Ihle Foto: PM

Veranstaltung und Ausstellung erinnern an Bruchsaler Mundartdichterin

Bruchsal (PM) | Am Samstag, 18. September, wird an die als „Bruchsaler Original“ und im Volksmund als „Ihles Bawett“ bekannt gewordene Dichterin Babette Ihle anlässlich ihres 150. Geburtstags erinnert.

Zu einem Programm aus Musik, Mundart und Informationen rund um die am 18. September 1871 geborene Marktfrau lädt der Arbeitskreis Frauengeschichte in Zusammenarbeit mit der städtischen Kulturabteilung ab 17 Uhr auf dem Babette-Ihle-Platz neben der Stadtkirche. Die Teilnahme ist frei. Die Corona-Vorschriften, zu den Abstandsregelungen und Kontaktdokumentation gehören, müssen beachtet werden.

Im Obergeschoss der Stadtbibliothek werden in den nächsten Wochen zu den regulären Öffnungszeiten (dienstags, donnerstags und freitags 13 bis 18 Uhr sowie mittwochs und samstags 9.30 bis 13 Uhr) im kleinen Rahmen Fotos aus ihrem Leben und Ausschnitte aus ihren Werken präsentiert. Ein Blick in die vielgestaltigen Erinnerungen an sie in Stadtbild und kulturellem Leben Bruchsals rundet die Reminiszenz ab.

Holzschränkchen mit Fotos und Dokumenten
Miniausstellung zu Babette Ihle in der Stadtbibliothek Foto: Stadtarchiv Bruchsal

Freude am Spiel mit der Sprache

Zu den humorvollen und oft in Mundart verfassten Reime und Gedichte der Kleinunternehmerin, Publizistin und komödiantische Rednerin Babette Ihle gehört unter anderem das 1929 gedruckte „Frieher un heit“. Als Frau aus einer kinderreichen Arbeiterfamilie mit Nebenerwerbslandwirtschaft mischte sie das notwendige Übel des Geldverdienens mit dem, was ihr schon als Kind Freude machte – dem Spiel mit der Sprache.

Dank ihrer herzlichen Art und ihrem Humor, mit dem sie ihre Gedichte in einer Ecke auf dem Marktplatz vortrug, galt sie bei der Bevölkerung als sehr beliebt. Immer wieder wurden ihre Texte im „Bruchsaler Boten“ abgedruckt und bei privaten Hochzeitsfeiern stand ihr Namen ebenso auf der Rednerliste wie bei den Sitzungen der Großen Karnevalsgesellschaft, wo sie „in die Bütt“ stieg und sich so den ein oder anderen Karnevalsorden verdiente.

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