Informationen zur aktuellen Entwicklung des Corona-Virus in Bruchsal

Aufgrund der aktuellen Entwicklung in Sachen Corona-Virus hat die Stadt Bruchsal umfassende Maßnahmen beschlossen. Auf der Informationseite finden Sie alles Wissenswerte speziell für Bruchsal und seine Stadtteile.

Kultursommer im Atrium

Ein Platz, viele Künstler - Für jeden Kunstgeschmack etwas dabei

Banner mit bunter Sonne, Stadt-Logo und Schriftzug "Kultursommer im Atrium"

Kunstschaffende aus den Bereichen Musik, Schauspiel, Kabarett und anderen haben derzeit kaum Auftrittsmöglichkeiten. So entstand bei der Stadt Bruchsal die Idee, den hiesigen Kulturträgern ein Forum zu bieten. Das Konzept ist denkbar einfach: Ein Platz, viele Künstler. Die Umsetzung bedarf allerdings einer umfangreichen Planung und Vorbereitung. Der Platz war schnell gefunden: Das Atrium am Bergfried. Künstler/-innen meldeten sich ebenfalls in großer Zahl.
Kultur, Sommer und Atrium passen bestens zusammen und haben Tradition. Deswegen war es naheliegend, aus diesen drei Elementen ein Kultur-Festival in Korona-Zeiten zu entwickeln: Der „Kultursommer im Atrium 2020“ war geboren. Rund 80 Bewerbungen von Kunstschaffenden sind bei der Stadt Bruchsal eingegangen. Kulturamtsleiter Thomas Adam ist mit der Kulturabteilung dabei, Wochenende für Wochenende das Programm zusammenzustellen.

Zur Programmübersicht

Kultursommer am Startwochenende ausverkauft!

Gelungener Start in den Kultursommer im Atrium mit der Uptown Band. Foto: htz

 Der Start in den Bruchsaler Kultursommers ist gelungen. Beide Abende waren voll belegt. Die Freude der Künstler war groß, wieder auftreten zu dürfen und das Publikum kam reichlich. Dennoch sah es mit gut sechzig Besuchern/-innen pro Abend recht dünn aus auf den Rängen des Atriums, wo sonst 250 bis 300 Personen Platz finden. Mehr Besucher waren aber nicht drin. Dies lag natürlich an den Abständen, die die Corona-Verordnung fordert.
Am Samstag begeisterte die Gruppe Mangold ihre Fans mit Rockklassikern und aktuellen Songs und die drei Musiker der Uptown Band spielten feinem Akustiksound voller Herzblut und Leidenschaft. Der Abend war ein viel beklatschter Rundgang durch die Geschichte des Pop und Rock. Die Musiker und die Sängerin waren froh nach langer Zeit des Schweigens wieder auf der Bühne stehen zu können und die Zuschauer/-innen freuten sich über einen gelungenen Musikabend.

Einen unterhaltsamen Mundart-Abend mit musikalischer Umrahmung von "Badisch Talking" erlebten die Besucher/-innen am ersten Kultursommer-Sonntag.

Der Sonntagabend war etwas beeinträchtigt durch niedrige Temperaturen und leichten Regen. Doch weder das Publikum noch die Künstler ließen sich ihre Freude an der Musik und den Mundartgeschichten rauben. Für die Musik sorgte das Trio „Badisch Talking“ mit eingängigem Gitarrensound. Mit zwinkerndem Auge und dem Schalk im Nacken beschrieben sie ihre Alltagsbeobachtungen. Dabei erläuterten die Drei zu ihren Liedertexten, den Unterschied zwischen „hie“ und „ferdisch“, dass man einen „Deppich“ nicht mit Füßen tritt und dass der „badische Fuß“ vom Oberschenkel bis in die große Fußzehe reicht.
Die Geschichten aus spitzer Feder trugen drei Mundartlyriker aus der Region vor: Brigitte Köck, Thomas Heitlinger und Thomas Huber. Sie erinnerten an ehemals gebräuchliche Ausdrücke wie „Stutzebock“ und „Dunnerlattich“, spießten die Corona-Situation auf und trafen das Verhalten ihrer Zeitgenossen auf den Punkt. Damit riefen sie so manchen Lacher hervor und zustimmendes Nicken. Der Eine oder die Andere sah sich auch selbst ertappt und schmunzelte darüber.

Anmeldung über Online-Portal der VHS

Als Veranstalter sorgt die Stadt Bruchsal mit großem Aufwand für die Einhaltung der immer noch notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen. Daraus ergibt sich eine maximale Zuschauerzahl von 50 bis 60 Personen pro Veranstaltung im Atrium. Die Regelungen für Familien werden entsprechend berücksichtigt. Es ist unbedingt eine Anmeldung erforderlich, mit Angabe von Name, Adresse, Telefonnummer und Mail-Anschrift, um bei eventuell auftretenden Krankheitsfällen Kontaktpersonen rasch zu ermitteln. Die Anmeldung erfolgt über das Online-Portal der Volkshochschule.

Verbindlich ist – wie in der Gastronomie – das Sitzen auf fest zugewiesenen Plätzen, das Tragen von Mund- und Nasenschutz beim Kommen und Gehen sowie auf dem Weg in die Pause. Tanzen und Mitsingen des Publikums muss leider bis auf Weiteres unterbleiben. In den Pausen ist eine Bewirtung mit Getränken vorgesehen.

Zurück

Infos und Anmeldung

Anmeldungen sollten aus organisatorischen Gründen möglichst schriftlich erfolgen und nur in Ausnahmefällen telefonisch.

Anmeldung über das VHS-Anmeldeportal (ab Dienstag, 23. Juni 2020, 10 Uhr)
Telefonische Anmeldungen über das Bürgertelefon: 07251/79-779 (Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr, Montag bis Donnerstag 14 bis 16 Uhr)
Regelmäßige Programminformationen gibt es auf diese Seite oder über den städtischen Facebook-Account.
Bei Regen fallen die Veranstaltungen ersatzlos aus.

Aktuelles Programm

Eintritt frei. Um Spenden für die Künstler/-innen in angemessener Höhe wird gebeten.

Samstag, 4. Juli, 19 Uhr, „Two times 13" und „Mama Lauda"

Two times 13
Beim Akustik-Duo "Two times 13" (Sabina Opitz und Michael Roth) gibt es alte Klassiker und aktuelle Songs aus Rock, Pop und Blues zu hören. Dabei stehen harmonischer zweistimmiger Gesang, kreative Live-Looping-Arrangements, erfrischende Medley-Zusammenstellungen und originelle Interpretationen im Vordergrund.

Mama Lauda
"Mama Lauda" bringt als professionelle Coverband mit sieben erfahrenen Musikerschaffenden Rock, Pop oder Rap auf die Bühne; ob Klassiker oder aktuelle Hits aus den Charts, von Queen über Robbie Williams bis hin zu Bruno Mars - für jedes Alter und jeden Geschmack ist etwas dabei.

Sonntag, 5. Juli, 18 Uhr, „Shtetltov" und „Mocábo"

Shtetltov
Seit 2010 spielt die Klezmergruppe Shtetltov aus Bruchsal Klezmer und Tango, Weltmusik und Jiddisches Lied. Mit Klezmer bezeichnet man die Volksmusiktradition der Juden Osteuropas. Im Lauf der Jahrhunderte wurde darin eine Vielzahl von musikalischen Impulsen aufgenommen. Daraus entwickelte sich eine ganz eigene Klangssprache. Im Holocaust ist mit den Menschen auch ihre Musik verschwunden, vor allem in Deutschland. Seit den späten 80er Jahren entwickelt sich langsam wieder eine Klezmerszene, die an diese musikalischen Traditionen anknüpft.

Mocábo
Leidenschaftliches Gitarrenspiel, spanische Texte und karibische Rhythmen – das ist die Musik von Mocábo. Im Repertoire finden sich vorwiegend spanische Gesangsstücke. Ob eine Rumba-Flamenca aus Katalonien, ein relaxter Bossa Nova aus Brasilien oder eine ausgewählte spanische Popnummer, bei Mocábo verschmelzen diese Musikstile zu einem stimmigen Ganzen. Fesselnde Melodien und feurige Rhythmen versprühen mediterranes Lebensgefühl!