Anschlussnutzung des Areals um die alte Feuerwehr / Synagoge

Mit dem geplanten Umzug der Feuerwehr in die Bahnstadt im Zeitraum 2019/2020 wird das alte Feuerwehrhaus in der Friedrichstraße 78 mitsamt Gelände frei. Als Standort der ehemaligen Synagoge ist dieses Areal von historischer Bedeutung. Die zentrale Lage macht es darüber hinaus für viele Investoren und Nutzer interessant.
 
Entsprechend hat der Gemeinderat im April 2018 beschlossen, die Nachnutzung im Rahmen eines siebenstufigen Verfahrens zu klären.

Stufe "3" ist abgeschlossen. Derzeit bereitet die Verwaltung den offenen Ideenwettbewerb vor.

Stufe 3: Information des Gemeinderates über das Ergebnis des zweiten Schrittes und Festlegung der Rahmenbedingungen für das weitere Verfahren

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 26. Februar 2019 entschieden, dass alle 49 eingegangene Ideen und Vorschläge in den nun folgenden offenen Ideenwettbewerb übergeleitet werden
Zudem hat der Gemeinderat fünf Vorschläge aufgegriffen, bei deren Realisierung er ein besonderes Potential sieht. Diese Vorschläge sind:

  • Die Einrichtung eines Ortes des Gedenkens und Lernorts für politische und historische Bildung. Die Verlagerung und Neuausrichtung des städtischen Museums sowie die Installation eines Museums „Haus der Geschichte der Juden in Baden“ sind denkbar.
  • Ein multifunktionaler Begegnungsort, der Möglichkeiten insbesondere für kulturelle Veranstaltungen, Begegnungen und Bildung bietet.
  • Ein Verwaltungsgebäude der Stadtverwaltung, das die Verlagerung und Zusammenführung bestehender städtischer Einrichtungen und Töchter beinhaltet.
  • Die Erweiterung der benachbarten Handelslehranstalt zur Verlagerung von Lehrräumen aus dem alten Landratsamt. 
  • Die Schaffung von Wohnraum als Ergänzung zur neuen Nutzung des Areals.

Ferner wurde beschlossen:

Die Stadt strebt auf dem Gesamtareal ein Nutzungskonzept an, das auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten tragfähig sein sollte.

Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung, als weitere Stufe des Beteiligungs- und Entscheidungsprozesses einen offenen Ideenwettbewerb in Anlehnung an die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung, entsprechend den in der Anlage aufgeführten Rahmenbedingungen auszuloben.
 
Für den offenen Ideenwettbewerb stellt der Gemeinderat einen Betrag in Höhe von 55.000,00 Euro im Haushaltsjahr 2019 zur Verfügung.

Stufe 2: Öffentlicher Anhörungs- und Ideenfindungsprozess

Bürgerinnen und Bürger sowie Beteiligte konnten sich beim öffentlichen Anhörungs- und Ideenfindungsprozess mit Ideen zur Anschlussnutzung beteiligen. Dieser wurde vom 4. Juni bis 16. September durchgeführt. In diesem Zeitraum konnten alle Ideengeber/innen ihre Vorstellung bezüglich der Nachnutzung der Stadtverwaltung zukommen lassen. Um die Ideen untereinander vergleichbar zu machen und allen die gleichen Chancen einzuräumen, war dies nur in standardisierter Form per Formular möglich. Bei Bedarf konnte das Formular mit Plänen usw. ergänzt werden.

Stufe 1: Information der Öffentlichkeit zum Verfahren

In der Gemeinderatssitzung am 24. April 2018 wurde die Öffentlichkeit über den geplanten Prozess zur Nachnutzung des Areals rund um die alte Feuerwehr / Synagoge informiert.

Sie haben Fragen?

Bei Fragen zum Anhörungs- und Ideenfindungsprozess wenden Sie sich bitte an:

Anlaufstelle für Bürgerbeteiligung
Frau Alexandra Geider
Telefon 07251/79-373
buergerbeteiligung@bruchsal.de
 
Bei Fragen zum Gesamtprozess inklusive der Verfahrensschritte wenden Sie sich bitte an:

Fachbereichsleiter für Bürger, Steuerung und Innere Verwaltung
Herr Wolfgang Müller
Telefon 07251/79-215
wolfgang.mueller@bruchsal.de

Kontakt

Stadt Bruchsal
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Kaiserstraße 66
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Tel. 07251/79-0
Fax 07251/79-222
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