Klosterberg Trolle Brusl

Sage der Klosterbergtrolle:

Den in skandinavischen Regionen beheimateten Trollen waren die eisigen Temperaturen zuwider. Und so kam es, dass einige von ihnen beschlossen Richtung Süden zu ziehen...
Nach einigen Tagen, müde von der langen Reise, suchten sie einen Schlafplatz für die Nacht. In den Gängen und Höhlen des Bruchsaler Klosterberges fanden sie einen Unterschlupf. In den frühen Morgenstunden wurden sie durch heftiges Poltern aufgeschreckt. Die Mönche des Klosters waren gekommen, um ein Fass ihres hier eingelagerten Weines zu holen. Die Trolle erschraken sehr und versteckten sich hinter den anderen Fässern. Als die Mönche wieder gegangen waren, wurden die Trolle neugierig, was wohl in den Fässern sein mag. So machten sie sich an den Fässern zu schaffen und kamen auf diese Weise an den Klosterberg Wein. Dr Sage nach haben die Mönche die Trolle in völlig trunkenem Zustand aufgefunden. Die Trolle bereuten, mit dickem Kopf, ihre Untat und so wurde ein Handel geschlossen: Die Trolle sollten den Mönchen bei der Arbeit im Weinberg helfen, ihre Hauptaufgabe wurde das Vertreiben der Vögel und das Einsammeln der Schnecken. Die Mönche waren mit der Arbeit der Trolle so zufrieden, dass ihnen das jeweils erste Fass des neuen Jahrganges versprochen wurde, wenn sie bleiben würden.
Von nun an waren die Trolle in Bruchsal beheimatet, verrichteten ihren Dienst und immer wenn das erste Fass Wein gereift war, veranstalteten sie ein lustiges Fest.
 



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