„Eine Win-Win-Situation für alle Seiten“

Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus

Spatenstich mit Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick (vierte von rechts) und Jürgen Blickle, Chef SEW EURODRIVE (siebter von links).   

„Im Namen aller Bruchsalerinnen und Bruchsaler danke ich der SEW und speziell Ihnen, Herr Blickle und Herr Soder, für dieses einzigartige Geschenk“, sagt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick beim Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus.

Bis Mitte 2020 wird im Bereich des Güterbahnhofs das neue Domizil der Feuerwehrabteilung Bruchsal entstehen. Ein hochmoderner Funktionsbau mit Werkstatt, Schlauchturm und einer Fahrzeughalle für 24 Fahrzeuge. Verkehrstechnisch in Richtung B35 und A5 gut angebunden, bildet es ein passendes Entree für die Bahnstadt. Doch das ist es nicht, warum die 150 Feuerwehrleute der Bruchsaler Abteilung begeistert sind. Für sie erfüllt sich ein seit Jahrzehnten bestehender Herzenswunsch, der mit ersten Plänen schon 1992 seinen Anfang genommen hat.

Es ist eine lange Geschichte zwischen der Stadt und der SEW, deren Zeit der Umsetzung jetzt gekommen ist. Dafür gibt es vielerlei Gründe. Einer davon sind die Wachstumspläne der SEW. Schon früh gab es Gespräche über die Zukunftsvisionen der SEW und über die Feuerwehr. Dabei wurde deutlich, wie wichtig der Standort Bruchsal für die SEW ist. Dieses Bekenntnis fand seinen Höhepunkt beim Bürgerempfang 2017. Dort verkündete Johann Soder, Geschäftsführer und Hauptverhandlungsführer: „Die SEW baut das neue Feuerwehrhaus in Bruchsal und stellt es der Stadt für 30 Jahre kostenfrei zur Verfügung - einschließlich aller für den Unterhalt anfallenden Kosten“. Damit hat die Geschichte ihren ersten großen Höhepunkt gehabt.

„Der Neubau des Feuerwehrhauses ist ohne Frage eine Win-Win-Situation für alle Seiten. Für den Brandschutz in der Stadt, für die Sicherheit der Bruchsalerinnen und Bruchsaler, für die Arbeitsbedingungen der freiwilligen Feuerwehrleute und für die SEW“, so die Oberbürgermeisterin in ihrem Grußwort, das ein Großteil der Bruchsaler Feuerwehrmannschaft verfolgten.

Seinen Anfang hat das Projekt neues Feuerwehrhaus schon vor vielen Jahren genommen. In die konkrete Planungsphase ist man dann vor etwa vier Jahren gegangen. Zunächst hat der damalige Bürgermeister und heutige Landtagsabgeordneten Uli Hockenberger das Feuerwehrgutachten initiiert. Anschließend sind von Seiten der Stadt die Rahmenbedingungen für die konkreten Pläne ausgearbeitet worden.

Bürgermeister Andreas Glaser hat das Projekt maßgeblich in die operative Phase gebracht. Gemeinsam mit „seinem Kleeblatt“, den Fachbereichsleitern Steffen Golka, Dr. Moritz Heidecker - heute sein Nachfolger Dr. Martin-Peter Oertel - sowie Willi Guth hat er sich mit Steuerrecht, Europarecht, Beihilferecht auseinandergesetzt und in vielen Gesprächen Überzeugungsarbeit leisten müssen. Immer unterstützt von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor, Abteilungskommandant Martin Schleicher und den Feuerwehrleuten der Abteilung Bruchsal.

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