Aufruf zum kollektiven Radeln​

Am 1. Juli startet die Kampagne „STADTRADELN – Radeln für ein gutes Klima“​

Fürs Radfahren:der Radverkehrsbeauftragte Berthold Hambsch, Stefanie Schöppe vom Agenda-Büro der Stadt Bruchsal, Britta Brandstäter, Sprecherin der Agenda-Gruppe Radfahren und die beiden Stadtradler-Stars Maria Ayrle und Pfarrer Benedikt Ritzler. (v.l.). Foto: pa​

Bruchsal (pa) | Regencape und Regenhose haben die Radel-Stars Maria Ayrle und Pfarrer Benedikt Ritzler schon gerichtet, denn ab dem 1. Juli werden die beiden berufstätigen Bruchsaler komplett auf das Auto verzichten und für drei Wochen in den Sattel steigen. Es geht um das bundesweite Projekt STADTRADELN, an dem sich Bruchsal, zusammen mit fast 500 weiteren Gemeinden, erstmals beteiligt und zum kollektiven „Mitradeln“ aufruft.

Denn je mehr Menschen mitmachen und je mehr Kilometer sie in den drei Wochen Radfahren, desto höher steigt Bruchsal im bundesweiten Ranking. „Wir wollen das Fahrradklima in der Stadt verbessern“, erklärte der Radverkehrsbeauftragte Berthold Hambsch den Wettbewerb, den das Netzwerk Klimabündnis 2008 ins Leben gerufen hat und ruft alle, die in Bruchsal wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Dazu werden Teams gebildet, die sich auf der Internet-Plattform www.STADTRADELN.de unter Bruchsal registrieren und in den 21 Tagen möglichst viele Fahrradkilometer erstrampeln sollen. Wer kein Team hat, wird in eine allgemeine Gruppe integriert und angemeldet. Ein Team sollte aus mindestens zwei Personen bestehen. Das Ayrle/Ritzler-Team geht mit gutem Beispiel voran. Maria Ayrle möchte ihre Nominierung als so genannter STADTRADLER-Star nutzen, um ihren Lebensstil nachhaltig zu verändern und Vorbild zu sein. In Zukunft will sie kurze Wege mit dem Fahrrad bewältigen. „Es ist oft eine Frage der Selbstorganisation und der Bequemlichkeit“, sagt sie selbstkritisch. Dabei sei Radfahren gesünder und besser für die Umwelt. Pfarrer Ritzler legt die zwei bis drei Fahrten am Tag zu Gottesdienst, Sitzung oder zum Joggen im Wald, häufig mit dem Fahrrad zurück. Durch seine Teilnahme möchte er andere dazu inspirieren, sich bei der in Bruchsal für den Radverkehr oft günstigen, weil flachen Umgebung und der schwierigen Parkplatzsuche, für einen Umstieg auf das Fahrrad zu entscheiden. In Notfällen, etwa wenn der Pfarrer in den drei Radfahr-Wochen zu einem schwerkranken Menschen gerufen wird, ist Autofahren allerdings ausdrücklich erlaubt. Die Anreise zu einer Familienfeier auf dem Land, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wird ihn hingegen geschlagene vier Stunden mehr kosten. Bezüglich der Wetterfrage ist er guter Dinge: Petrus werde es schon gut mit den Radlern meinen, ist der Pfarrer überzeugt.
Bis Ende Juni können sich Schulen, Unternehmen, Kollegen und Vereinscliquen oder Einzelpersonen noch über das Internetportal registrieren. Am Freitag, den 1. Juli, 15 Uhr wird das kollektive STADTRADELN auf dem Marktplatz in Bruchsal mit einer großen Auftaktveranstaltung beginnen. Weitere Informationen zum Ablauf werden noch bekanntgegeben. Infos gibt es unter www.STADTRADELN.de, telefonisch bei der Umweltstelle im Stadtplanungsamt unter Telefon: (07251) 79-410 oder im Agenda-Büro unter (07251) 79-373.

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